Archiv für den Autor: Heiko Sippel

Bundestagskandidat Marcus Held und Kettenheimer Bürger unterstützen die Eppelsheimer Initiative – Bündnis gegen den Autobahnlärm

SPD-Bundestagskandidat begrüßt Initiative für mehr Lebensqualität in betroffenen Gemeinden / Kettenheimer Bürger beteiligen sich ebenfalls an Unterschriftenliste und Gundersheim signalisiert Interesse / Infoveranstaltung für den 5. März geplant

Neben dem rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Heiko Sippel unterstützt jetzt auch der SPD-Bundestagskandidat Marcus Held das von den Eppelsheimer Sozialdemokraten ins Leben gerufene Bündnis gegen den Autobahnlärm der A61. Der parteiübergreifenden Initiative haben sich aufgrund der Zeitungsberichterstattung auch Dintesheim und mittlerweile Bürger aus Kettenheim angeschlossen. Sie beklagen allesamt den hohen, von der alten und maroden A61 ausgehenden Geräuschpegel, der tagsüber wie auch nachts mit Werten von bis zu 60-70 Dezibel nicht zu überhören ist. Bisweilen über 500 Unterschriften betroffener Bürgerinnen und Bürger liegen vor.

 

Bei einem gemeinsamen Ortstermin an der A61 in Eppelsheim überzeugten sich MdL Heiko Sippel und Marcus Held im Gespräch mit dem ersten Vorsitzenden des Ortsvereins, Hans-Jürgen Nolte, sowie seinem Vorstandskollegen Hans H. Brecht und dessen Lebensgefährtin und Mitinitiatorin Heike Schubert persönlich über die Situation. „Ich hätte nicht gedacht, dass die in die Jahre gekommene Fahrbahn der A61 sogar an weniger befahrenen Tageszeiten einen solchen Lärm verursacht“, gab Held sich besorgt um die Gesundheit der am Streckenabschnitt zwischen Alzey und Gundersheim lebenden Menschen. Der Erhalt der Lebensqualität und die Beseitigung gesundheitlicher Risiken müsse im Interesse aller sein, betonte Held und sicherte den Verantwortlichen seine Unterstützung zu.

 

Besondere Beachtung fand bei MdL Heiko Sippel und Marcus Held die von den Eppelsheimer Sozialdemokraten zum Termin mitgebrachte Lärmkatasterkarte des Landes aus dem Jahr 2007, die damals schon hohe Lärmpegel auswies. „Diese dürften heute wohl noch höher sein“, schätzte Hans H. Brecht vom Vorstand des SPD-Ortsvereins Eppelsheim mit Blick auf den jetzt noch schlechteren Zustand der A61 und die seit 2007 gestiegene Belastung durch den Lkw- und Pkw-Verkehr. Sowohl der rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete als auch der SPD-Bundestagskandidat bekräftigten an diesem Tag ihre Zusage, sich gemeinsam bei der Landesregierung und gegenüber dem Bundesverkehrsministerium für die zeitnahe Erneuerung der maroden Autobahn zum Wohle der Bürgerinen und Bürger einzusetzen.

 

„Bis zum Ausbau der A61 im betroffenen Abschnitt sollte eine Geschwindigkeitsbegrenzung in den Nachtstunden bewirkt werden, damit die Menschen wieder ihren wohlverdienten Schlaf finden“, meinte Heiko Sippel, der das Bündnis gegen den Autobahnlärm seit Beginn an befürwortet und unterstützt – so, wie auch der gesamte Gemeinderat der Effenkranzgemeinde mit Ortsbürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann (FWG).

 

Von ihrem Parteikollegen erfuhren die Eppelsheimer Genossen eine Neuigkeit. Wie Marcus Held berichtete, sei er bei einem Termin in Gundersheim von einem betroffenen Bürger angesprochen worden, der von der Aktion gehört habe und sich dem Bündnis gegen den Autbahnlärm anschließen wolle.

 

„Wir wünschen uns, dass sich noch viele weitere Menschen an der Anti-Lärm-Initiative beteiligen“, erklärte Hans-Jürgen Nolte als Vorsitzender der Eppelsheimer Sozialdemokraten, „denn immerhin wohnen mehrere tausend Menschen an der A61 zwischen Gundersheim und Alzey.

 

Anfang April diesen Jahres wollen die Autobahn-Lärmgegner die Unterschriftenlisten vor dem Landtag an Marcus Held und Heiko Sippel übergeben. „Wir hatten das bereits für Ende Januar vorgesehen“, erklärt Hans H. Brecht. Den Termin habe man aber jetzt verlängert, nachdem sich das Bündnis gegen den Autobahnlärm erfreulicherweise auch auf weitere Ortschaften ausdehne. Auf Vorschlag von Marcus Held und Heiko Sippel soll am 5. März eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Über Ort und Uhrzeit werde man noch rechtzeitig öffentlich informieren.

 

Bild: © Marco Meidinger / Von links: Der SPD-Bundestagskandidat Marcus Held und der rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete Heiko Sippel informierten sich bei einem Ortstermin an der A61 in Eppelsheim bei Hans-Jürgen Nolte (1. Vorsitzender SPD-Ortsverein) und seinem Vorstandskollegen Hans H.Brecht sowie dessen Lebensgefährtin Heike Schubert als Mitinitiatorin über die vom maroden Autobahnteilabschnitt ausgehende Lärmbelastung.

Veröffentlicht am 28.01.2013.

MdL Sippel und Bundestagskandidat Held zu Gast – Neujahrsempfang der SPD-Eppelsheim mit zahlreichen Gästen

In Eppelsheim scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, auch politisch gesehen. Zum Neujahrsempfang der SPD waren nicht nur Sozialdemokraten zahlreich erschienen. Auch Nichtmitglieder und politisch Verantwortliche der FWG hatten den Weg in die Sporthallengaststätte gefunden, um mit einem gemeinsamen Prosit aufs neue Jahr anzustoßen.

In seiner Neujahrsansprache gab Hans-Jürgen Nolte als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins einen informativen Rückblick auf die kommunalpolitischen Aktivitäten des vergangenen Jahres. „Wir haben in einer Vorstandsaktion den Weg vom Effenkranz zur Sporthalle grünpflegerisch wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt, uns an einer Säuberungsaktion der Gemeinde beteiligt, den Nikolaus für die Jugend veranstaltet und zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde das parteiübergreifende Bündnis gegen den Autobahnlärm ins Leben gerufen“, hob Nolte hervor und versprach für die Sozialdemokraten, zum Wohle der Eppelsheimer Bürgerinnen und Bürger auch 2013 weiter „am Ball zu bleiben.“

 

Für die Anwesenden wohl etwas überraschend gab Nolte bekannt, im April – nach mehr als 23 Jahren – von seinem Amt als erster Vorsitzender zurückzutreten. Mit Hans H. Brecht benannte er seinen Wunschkandidaten für seine Nachfolge und „verpflichtete“ seinen etwas überraschten Vorstandskollegen, sich bei dieser Gelegenheit dem Pubikum vorzustellen.

 

Im Anschluss übermittelte Beigeordneter Rainer Carl (FWG) die besten Grüße von Ortsbürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann, die aus familiären Gründen und zu ihrem Bedauern nicht am Neujahrsempfang teilnehmen konnte. In einer von ihr verfassten Ansprache, die Carl in ihrem Namen verlas, dankte die Ortschefin der SPD-Fraktion u.a. herzlich für die dem Gemeinwohl aller Bürgerinnen und Bürger dienende Zusammenarbeit im Gemeinderat.

 

Ausführlich ging sie auch auf die von der SPD initiierte Aktion gegen den Autobahnlärm ein und begrüßte diese Bemühungen zur Reduzierung des unerträglichen Lärmpegels persönlich wie auch namens des gesamten Gemeindrates ausdrücklich, in der Hoffnung auf eine baldige Lösung. Aufgrund noch anderer Termine an diesem Abend verspätete sich die Ankunft von MdL Heiko Sippel und dem Bundestagskandidaten der SPD, Marcus Held, etwas. Mit Brezeln, Spunkekäs und einem weiteren Gläschen Secco wurde die Zeit bis zu deren Eintreffen jedoch bei guten Gesprächen leicht überbrückt.

 

Umso größer war die Freude, als die beiden Ehrengäste dem Neujahrsempfang ihre Referenz erwiesen. Beide riefen in ihren von Beifall begleiteten Begrüßungsreden die politischen Zielsetzungen der SPD in Erinnerung. Die Menschen sollten sich der vielen positiven Bemühungen der Sozialdemokraten um soziale Gerechtigkeit, Bildung und wirtschaftlichen Aufschwung in Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland bewusst werden und der SPD und ihrer Führungsspitze ihr Vertrauen schenken, stimmten Sippel und Held schon auf die bevorstenden Bundestagswahlen im September ein.

 

Überaus erfreut zeigten sich die Eppelsheimer über die Zusage von Heiko Sippel und Marcus Held, das Bündnis gegen den Autobahnlärm aktiv zu unterstützen – zum Wohle aller betroffenen Bürgerinnen und Bürger und für mehr Lebensqualität.

Veröffentlicht am 22.01.2013.

Lewentz: „Kurt Becks Verdienste um das Land können nicht hoch genug geschätzt werden“ – Beck ist viel zu verdanken

Der Vorsitzende der SPD Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, hat dem heute scheidenden Ministerpräsidenten Kurt Beck für dessen große Lebensleistung gedankt. „Die Verdienste von Kurt Beck um unser Land können nicht hoch genug geschätzt werden“, sagte Lewentz am Mittwoch in Mainz. „Während der Amtszeit von Kurt Beck als Ministerpräsident kannte die Entwicklung in unserem Land nur eine Richtung – nämlich nach oben“, so Lewentz.

Bei allen wichtigen Kennzahlen habe Rheinland-Pfalz seit dem Amtsantritt Becks im Jahr 1994 zu den Besten unter den deutschen Ländern aufgeschlossen, ob bei der wirtschaftlichen Entwicklung, bei den Arbeitsmarktzahlen, bei der Bildungsgerechtigkeit oder bei der Inneren Sicherheit.

„Kurt Beck hat als Ministerpräsident Weitsicht und Mut gezeigt, wenn es darum ging, das Beste für Rheinland-Pfalz zu erreichen – nicht nur im Land, sondern auch gegenüber dem Bund. Und er hat so viel für die Menschen in unserem Land erreicht, weil er außer Durchsetzungskraft auch die große Gabe hat, selbst unlösbar scheinende Konfliktsituationen mit einem fairen Interessenausgleich zum Konsens zu führen. Mit seiner Politik der gesellschaftlichen Modernisierung und der sozialen Gerechtigkeit auf einem starken wirtschaftlichen Fundament hat er Rheinland-Pfalz geprägt wie kein anderer.

 

Im Namen aller rheinland-pfälzischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten danke ich Kurt Beck aus ganzem Herzen für seine unermüdliche, erfolgreiche Arbeit für die Menschen in unserem Land.“

 

Der SPD-Vorsitzende würdigte die großen menschlichen Qualitäten des ausscheidenden Ministerpräsidenten: „Solidarität, Loyalität und Verlässlichkeit prägen Kurt Becks Handeln in allen Situationen – auch in schwierigen. Deswegen ist er vielen, die mit ihm die Politik in unserem Land gestalten durften, zu einem wichtigen Weggefährten, manchen auch zu einem echten Freund geworden.

An der Spitze des Landes und an der Spitze der SPD Rheinland-Pfalz, die er 19 Jahre lang geführt hat, war Kurt Beck außerdem ein kluger, vorausschauender Chef, der eine große Zahl an politischen Talenten entdeckt und gefördert hat. Ihm ist es zu verdanken, dass in der rheinland-pfälzischen SPD immer wieder aufs Neue begabte, befähigte und beliebte Politikerinnen und Politiker heranwachsen können, die die traditionellen Werte der Sozialdemokratie in moderne Politik umsetzen“, sagte Lewentz.

 

Der Parteivorsitzende zeigte sich überzeugt, dass die neue Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Erfolgsgeschichte sozialdemokratischer Politik in Rheinland-Pfalz fortschreiben werde: „Mit Malu Dreyer an der Spitze der Regierung werden wir die Grundwerte der SPD weiter leben. Wir Sozialdemokraten sind sicher: Eine bessere Wahl für unser Land konnte es nicht geben.“

Veröffentlicht am 16.01.2013.

SPD-Abgeordnete stellen Anfrage – Gute Palliativversorgung im Landkreis

Die palliativmedizinische Versorgung schwerkranker Menschen rückt in Anbetracht des demografischen Wandels zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Palliativversorgung ist für Menschen wichtig, für die das Ziel nicht die Heilung und Lebensverlängerung um jeden Preis ist, sondern die Linderung von Schmerzen sowie die psychische und soziale Fürsorge auf dem oftmals letzten Lebensabschnitt. Unheilbar erkrankten Menschen soll solange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden.

 

Für die Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Heiko Sippel ist eine wohnortnahe Versorgung der Patienten von größter Bedeutung. „Die Patienten brauchen gerade in der schwierigen Phase die Nähe zu ihrem gewohnten Umfeld und zu ihren vertrauten Menschen“, so die SPD-Politiker. In einer Anfrage an die Landesregierung wollten sie daher wissen, wie es um die stationäre und ambulante Palliativversorgung für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Alzey-Worms bestellt ist.

 

An allen Krankenhäusern mit somatischen Fachabteilungen wird im Landkreis Alzey-Worms und in der Nachbarschaft die palliativmedizinische Versorgung gewährleistet, teilte die seitherige Sozialministerin Malu Dreyer mit. Eines davon ist das DRK-Krankenhaus in Alzey, an dem darüber hinaus eine Palliativstation mit fünf Planbetten eingerichtet ist. „Gerade durch die Leseraktion der Allgemeinen Zeitung wurde einmal mehr deutlich, welche segensreiche Arbeit im DRK-Krankenhaus geleistet wird. Mit Fürsorge und Umsicht wird hier auf die Patienten eingegangen“, würdigt Heiko Sippel die Leistungen der Station.

 

Weitere Plätze bieten stationäre Einrichtungen in Bad Kreuznach, Bad Dürkheim und die Uniklinik Mainz an. Stationäre Hospize für schwerstkranke und sterbende Menschen gibt es in Bad Kreuznach und in Mainz.

Anklam-Trapp und Sippel hakten nach, wie die ambulante Versorgung sichergestellt werde, nachdem es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen mit der Kostenerstattung durch die Krankenkassen gekommen sei.

 

Die allgemeine Palliativmedizin ist Teil der hausärztlichen Versorgung, heißt es in der Antwort. Im Rahmen der zwischen den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz abgeschlossenen Onkologie-Vereinbarung kann der onkologisch qualifizierte Arzt bei Patienten eine umfassende Behandlung, inklusive der psychosozialen Stabilisierung unter Einbeziehung der Angehö­rigen, durchführen. Der hausärztliche Versorgungsgrad betrage im Landkreis Alzey-Worms derzeit 109,2 Prozent und sei somit überdurchschnittlich.

 

Wie die Antwort auf die Anfrage der beiden Parlamentarier weiter ergeben hat, arbeiten im Landkreis Alzey-Worms derzeit acht Palliativmediziner. Auch für die Pflegefachkräfte stelle die Palliativversorgung eine besondere Herausforderung dar. Durch kontinuierliche Qualifizierungsmaßnahmen der verschiedenen Träger werde das erforderliche Rüstzeug vermittelt.

 

Ein ergänzendes Angebot zur regulären vertragsärztlichen Versorgung wurde mit der SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) konzipiert, die von der jeweiligen Krankenkasse genehmigt werden muss. Dem Leistungsanspruch selbst geht eine Verordnung durch den behandelnden Vertragsarzt oder Krankenhausarzt voraus.

 

Ein SAPV-Stützpunkt hat sich in Worms gebildet. In Mainz ist ein SAPV-Team tätig, das zum Teil die Versorgung in angrenzenden Regionen mit übernimmt. Derzeit wird ein Vertrag mit einem neuen SAPV- Team Rheinhessen-Pfalz für den Landkreis Alzey-Worms vorbereitet. Der Abschluss steht unmittelbar bevor. Zudem engagieren sich die Hospizdienste des Hospizvereins Alzey sowie der Ambulante Hospizdienst Wöllstein im Landkreis.

 

Rheinland-Pfalz hat die Charta zur Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen unterschrieben und wird auf die Umsetzung des SAPV­-Rechtsanspruchs dringen. „Dazu kann Rheinland-Pfalz auf eine gute Struktur setzen: Es gibt im Land eine gut ausgebaute allgemeine ambulante Hospiz- und Palliativversorgung, die von einem großen ehrenamtlichen Engagement getragen wird“, stellt Dreyer fest.

 

Kathrin Anklam-Trapp und Heiko Sippel loben die erkennbaren Fortschritte in der stationären und ambulanten Palliativversorgung: „Es hat sich eine Menge bewegt. Was früher noch als Tabuthema behandelt wurde, ist heute längst anerkannt. Die Arbeit der Mediziner und Pflegekräfte verdient Wertschätzung und Respekt.“

 

 

 

Veröffentlicht am 15.01.2013.

Land fördert Dorferneuerung – Heimersheim kann durchstarten

Kurz vor Weihnachten gibt es gute Nachrichten für die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Spiesheim und des Alzeyer Stadtteils Heimersheim. Wie der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) auf seine Anfrage an Innenminister Roger Lewentz erfuhr, erhalten beide Gemeinden Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes für die Dorfmoderation. „Die Bewilligungsbescheide beinhalten eine erfreuliche Förderzusage“, so Sippel, der gegenüber dem Ministerium die gute Vorarbeit in den Kommunen und die günstigen Startbedingungen aufgrund des ehrenamtlichen Engagements herausstellte.

 

„Der Stadtteil Heimersheim kann gleich durchstarten, nachdem der Alzeyer Stadtrat erst vor wenigen Monaten grünes Licht für den Antrag auf Fördermittel aus der Dorferneuerung gegeben hat“, bemerkt Sippel, „für die Dorfmoderation stellt das Land 9.596.- Euro bereit, das sind 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten“. Die Dorfmoderation ist dazu gedacht, die Bevölkerung intensiv an der Gestaltung eines Dorfentwicklungskonzeptes zu beteiligen. In verschiedenen Veranstaltungen und Arbeitsgruppen können Ideen und Anregungen für die Zukunft des Dorfes eingebracht werden. Durch die Landesförderung kann eine professionelle Begleitung des Prozesses finanziert werden.

 

Auch die Ortsgemeinde Spiesheim kann die Dorferneuerung mit einem Zuschuss zur Dorfmoderation in Höhe von 11.858.- Euro weiter voran bringen. Auch hier übernimmt das Land 80 Prozent. Seit April 2012 ist die Gemeinde anerkannte Dorferneuerungsgemeinde und bereits intensiv mit der Vorbereitung eines Dorfentwicklungskonzeptes befasst.

 

Heiko Sippel freut sich darüber, dass die Dorferneuerung einen so hohen Stellenwert im Wahlkreis hat. „Viele Gemeinden haben sich auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit der Bevölkerung darüber nachzudenken, wie es in den nächsten Jahren und Jahrzehnten im Dorf weiter gehen soll. Dorferneuerung ist gelebte Demokratie.“

 

 

 

Bild: © Ralf Luczyk, www.hinein.eu / PIXELIO

 

Veröffentlicht am 20.12.2012.

Sanierung kommt voran – Weiterer Zuschuss für Saulheim

Die Ortsgemeinde Saulheim erhält aus dem Sanierungsprogramm des Landes „Städtebauliche Erneuerung 2012“ einen weiteren Zuschuss in Höhe von 150.000.- Euro. Darauf verweist der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) in einer Pressemitteilung. Auf seine Anfrage hin hat ihm InnenministeRoger Lewentz mitgeteilt, dass nach der Förderzusage zu Gunsten der Stadt Wörrstadt nun auch Saulheim bedacht werden kann.

Der Bewilligung liegt ein Förderantrag mit zuwendungsfähigen Gesamtkosten von 200.000.- Euro zugrunde. Die Zuwendung beträgt somit 75 Prozent. „Die Fördermittel sind gut angelegt, da sie die städtebauliche Entwicklung im Ortskern verbessern und außerdem Aufträge an das Baugewerbe und Handwerk ermöglichen“, stellt Sippel fest.

 

 

Veröffentlicht am 18.12.2012.

Roger Lewentz: Jens Guth folgt Alexander Schweitzer als Generalsekretär – Neuer Generalsekretär aus Rheinhessen

„Ich gratuliere Alexander Schweitzer, Jacqueline Kraege, David Langner und Clemens Hoch ganz herzlich zu deren heutigen Nominierung durch Malu Dreyer.“ Alle hätten in der Vergangenheit in ihren unterschiedlichen, verantwortungsvollen Ämtern bewiesen, dass sie für Spitzenpositionen absolut geeignet seien „Malu Dreyer hat mit ihren Personalvorschlägen bemerkenswert gute Entscheidungen getroffen, die sich wirklich sehen lassen können“, so der SPD-Landesvorsitzende Roger Lewentz.

 

„Ich werde morgen den Wormser SPD-Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Jens Guth als Nachfolger von Alexander Schweitzer als Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD in Absprache mit meinen Stellvertretern Theresia Riedmaier, Doris Ahnen und Hendrik Hering sowie Schatzmeister Günther Ramsauer vorstellen.

 

Jens Guth soll dieses Amt ab dem 16. Januar 2013 zunächst kommissarisch übernehmen bis eine förmliche Bestätigung durch die Parteigremien erfolgt.

 

Veröffentlicht am 18.12.2012.

BBS-Klasse besucht Landtag – Sozialkunde einmal anders

Die Klasse 11 der Höheren Berufsfachschule -Bildungsgang Organisation und Officemanagement- an der Berufsbildenden Schule Alzey erlebte Sozialkunde einmal anders. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Heiko Sippel besuchten die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Gudrun Rascher den Landtag in Mainz, um mehr über die Landespolitik in Rheinland-Pfalz zu erfahren.

Zu Beginn nutzte die Klasse die Möglichkeit, auf der Regierungsbank und den Abgeordnetensitzen im Plenarsaal Platz zu nehmen und einem Vortrag über die Geschichte des ursprünglich im 18. Jahrhundert gebauten und nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebauten Deutschhaus, dem Sitz des Landesparlaments, zu erfahren. Mit einem Film wurde über die Entstehung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und über die Aufgaben des Landtages informiert.

 

Im Anschluss daran nahm die Klasse an einer Sitzung des Landtagsausschusses für Europafragen und Eine Welt teil. Die Abgeordneten diskutierten über die aktuelle Entwicklung im Partnerland Ruanda, wobei es vor allem um die Fortsetzung der Hilfe zur Selbsthilfe ging. Mit vielen neu gewonnenen Eindrücken ging es danach zu einem Abschlussgespräch mit Heiko Sippel, der auch einen Einblick in sein Büro im Abgeordnetenhaus sowie in den Sitzungssaal der SPD-Landtagsfraktion gewährte.

 

Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse an der praktischen Arbeit und wollten zum Beispiel wissen, wie der Tagesablauf eines Abgeordneten aussieht und wie Sippel zur Politik gekommen ist. Der Abgeordnete ermutigte die Schüler, sich selbst ein Bild von den Parteien zu verschaffen und am Besten Kontakt zu den Jugendorganisationen aufzunehmen. „Politik ist spannenender und interessanter als viele denken“, stellte Sippel fest, „es geht immerhin um die Gestaltung unseres Lebens und unserer Zukunft“.

 

Der Alzeyer Abgeordnete nahm sich viel Zeit, um mit den Jugendlichen ausführlich über die Themen Entwicklungspolitik, Wahlalter ab 16, Zukunft des Euro oder die Bildungspolitik zu sprechen. „Ich stelle immer wieder fest, dass Jugendliche großes Interesse an der Politik zeigen und sich vielfältige Gedanken machen. Das Vorurteil `Null Bock´ passt nicht mehr zur Wirklichkeit“, unterstreicht Sippel. Aus diesem Grund lege er großen Wert auf die Kontakte zu den Schulen, die er regelmäßig besuche oder nach Mainz einlade.

Veröffentlicht am 12.12.2012.

Haller: Jetzt Flagge zeigen für ein freiheitliches Internet – DGB-Petition unterstützen

„Die Offenheit des Netzes und seine dezentrale Verwaltung müssen aufrecht erhalten und verteidigt werden“, so Martin Haller, medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion zur Weltkonferenz zur internationalen Telekommunikation (WCIT).

 

Haller begrüßt die Online-Petition „Finger weg vom Netz“, mit der DGB und Internationaler Gewerkschaftsbund mit Michael Sommer an der Spitze die Teilnehmer der Konferenz aufrufen, alle Vorschläge zur „Verteuerung, Beschränkung und Regulierung des Internets“ abzulehnen: „Wer ein Netz ohne Zensur und Total-Überwachung will, kann jetzt Flagge zeigen“, so Haller.

 

Länder wie China und Russland dürften sich mit ihren Vorstellungen staatlicher Netz-Kontrolle nicht durchsetzen. „Darüber hinaus muss uns aber auch klar sein: Trotz der jetzt so einhelligen Freiheits-Appelle aus Europa und den USA gilt es, sich auch im eigenen Land klar zu den bürgerlichen Freiheiten im Netz zu bekennen sowie Augen und Ohren offen zu halten.“

 

Hier der Link zu Michael Sommers Online-Petition „Finger weg vom Netz“:

www.change.org/fingerwegvomnetz

 

 

 

Bild: © Marta Thor

 

Veröffentlicht am 12.12.2012.

SPD lädt Senioren nach Weinheim ein – Auf Adventszeit eingestimmt

Zur traditionellen Adventsfeier zum 1. Advent luden die SPD-Ortsvereine Alzey und Weinheim Seniorinnen und Senioren aus dem gesamten Stadtgebiet in diesem Jahr in die festlich geschmückte Riedbachhalle nach Alzey-Weinheim ein. Der Alzeyer SPD-Vorsitzende Heiko Sippel freute sich über die zahlreiche Beteiligung aus allen Stadtteilen und der Kernstadt.

 

Gleich zu Beginn stimmte die Gesangsgruppe der Arbeiterwohlfahrt Alzey auf den heiteren 1. Teil der Feier ein. Das älteste Mitglied der Gesangsgruppe, Barbara Bolster (99 Jahre), gab das Gedicht „Es ist alles nur geliehen auf dieser Welt“ mit klarer Stimme zum Besten. Rainer Bohrmann, Ortsvorsteher von Schafhausen, trug eine Geschichte „E scheenes Geschenk“  mit viel Lokalkolorit aus seinem Stadtteil vor, ehe Annerose Schulz über die Tücken eines wild gewordenen Christbaumständers und die Folgen für ein turbulentes Weihnachtsfest berichtete.

 

Nach der Kaffeepause gaben die Alzeyer Herzbuben, alias Adi Wissmann und Günther Weber, ihre musikalische Visitenkarte ab und ernteten dafür viel Beifall. Mit einem fetzigen Tanz begeisterte die Tanzgruppe „Societeens“ der Dance Society Alzey unter der Co-Leitung von Sina Hauck das Publikum. Den adventlichen Teil eröffnete Pfarrer Eric Bohn mit einem Grußwort zur Monatslosung „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt“. Ihm folgte Marcus Held, Stadtbürgermeister von Oppenheim und SPD-Kandidat zur Bundestagswahl 2013. Nach seiner kurzen Vorstellung trug er ein Gedicht vor, das von Generationen überliefert sei und auch ihn immer wieder begleite.

 

Nachdem die Hauptorganisatorin der Adventsfeier, die Stellvertretende SPD-Vorsitzende Stephanie Kramer, den besinnlichen Teil der Veranstaltung mit einer Weihnachtsgeschichte bereicherte, rundete die AWO-Gesangsgruppe Alzey die schöne Feier musikalisch ab. Mit Akkordeon-Begleitung von Klaus Kopf und stimmlicher Unterstützung des Publikums endete der Nachmittag mit Weihnachtsliedern bei Kerzenschein.

 

 

Bild: © Jürgen Bieler

v.l.n.r.: Klaus Kopf, Heiko Sippel, Stephanie Kramer, Marlies Friedrich und die AWO-Gesangsgruppe rundeten die Feier musikalisch ab

 

Veröffentlicht am 04.12.2012.

MdL Sippel: Zukunftsperspektive für Stadtentwicklung – Städtebauförderung für Wörrstadt

Eine gute Nachricht für Wörrstadt: Der Antrag der Stadt auf Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm ist erfolgreich. Wie der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) auf Anfrage von Innenminister Roger Lewentz erfahren hat, wird die Stadt Wörrstadt ab dem Programmjahr 2012 mit dem Gebiet „Stadtkern“ in das Bund-Länder-Programm „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ aufgenommen.

 

Das Programm dient der Erneuerung von innerstädtischen Gebieten in kleinen Städten, die zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge in ihrer zentralörtlichen Bedeutung zukunftsfähig gemacht werden sollen. Wie Innenminister Lewentz mitteilt, passt das Grundzentrum Wörrstadt mit dem Gebiet „Stadtkern“ in dieses Profil.

 

Ein erster Förderantrag kann bereits für 2012 vorgelegt werden. Das Land hat hierfür eine Fördersumme von 320.000 Euro vorgesehen. Der Fördersatz für entsprechende Maßnahmen beträgt in aller Regel 2/3 der zuwendungsfähigen Kosten. Fördervoraussetzung ist zunächst die Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, in dem die Ziele und Maßnahmen innerhalb des festzulegenden Fördergebietes dargestellt und beschrieben werden.

 

Für Heiko Sippel ist mit der Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm eine hervorragende Zukunftschance für Wörrstadt verbunden. „Das Tor ist offen. Jetzt geht es darum, sinnvolle Maßnahmen im Dialog mit der Bevölkerung und mit Unterstützung durch fachlichen Rat zu erarbeiten.“

 

Die Gesamtmaßnahme ist zeitlich befristet. Grundsätzlich werden Maßnahmen längstens im Zeitraum von 12 Jahren gefördert, wobei der Abschluss nach 15 Jahren erfolgt sein muss. „Auch wenn die Zeitspanne recht lang erscheint, gilt es die Umsetzung konsequent anzugehen“, rät Sippel, zumal neben der Förderung durch Bund und Land auch kommunale Eigenmittel einzusetzen sind.

 

Veröffentlicht am 04.12.2012.

MdL Heiko Sippel legt Wert auf Bürgerkontakte – 100 Bürgersprechstunden im Wahlkreis

Samstagsmorgens zieht es viele Wörrstädter und Menschen aus der Umgebung zum Wochenendeinkauf in den Supermarkt. Deshalb hält der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel auch Sprechstunden vor Ort ab, diesmal vor dem Rewe-Markt in Wörrstadt. Unterstützt vom SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Gerhard Seebald, dem Kreisvorsitzenden der AG 60plus, Heinrich Keuper, und weiteren engagierten Sozialdemokraten hielt Sippel seine 100. Bürgersprechstunde seit seinem Einzug in den Landtag ab. Nicht mitgerechnet sind dabei die Ortstermine im Landtagswahlkampf.

 

Immer wieder hielten interessierte Passanten an, um den Abgeordneten zu begrüßen oder Fragen zu stellen. Doch es kamen auch Bürger aus der Umgebung, die Sippel konkret zu den Themen Fluglärm, Verkehrsbelastung oder Zugausfällen ansprachen. Sippel stellte sich geduldig den Fragen der Bürgerinnen und Bürger, die er direkt beantworten konnte oder um die er sich weiter kümmern möchte.

 

„Es ist mir ein echtes Anliegen, mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch zu bleiben, um deren Fragen und Anliegen zu erfahren. Das hilft mir, die richtigen politischen Akzente zu setzen“, erklärt Sippel. Neben seinen regelmäßigen Sprechstunden in seinem Alzeyer Wahlkreisbüro, die monatlich stattfinden, zieht es den Abgeordneten hinaus in die Städte und Dörfer des Wahlkreises, die er alle mehrmals besucht hat.

 

„Das offene Gespräch ohne Anmeldung und Hemmschwelle wissen die Bürgerinnen und Bürger zu schätzen“, glaubt Sippel, der in der Bearbeitung von jährlich rund 200 Bürgeranliegen einen Schwerpunkt der Landtagsarbeit sieht. „Es sind oftmals die kleinen Dinge, die eine große Wirkung zeigen.“ Die Bandbreite der Bürgeranliegen reiche dabei von der Beschwerde über ein Schlagloch in der Straße bis hin zu existenziellen Fragen der Altersversorgung oder drängender sozialer Problemlagen. „Dabei mitzuhelfen, die Anliegen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu bewegen, ist eine erfüllende Aufgabe“, bilanziert Heiko Sippel.

 

 

Bild: © Marta Thor

 

Veröffentlicht am 21.11.2012.

MdL Sippel setzt sich für Fahrplanänderung ein – Zug fährt arbeitnehmerfreundlicher

Auf der Bahnstrecke von Worms nach Alzey gibt es zum Fahrplanwechsel ab dem 10. Dezember eine Änderung, die insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel zugute kommt. Die jetzige Zugverbindung ab Worms um 21.40 Uhr wird montags bis freitags wieder auf 20.48 Uhr zurück verlegt.

 

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) hatte sich beim Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd für die Änderung eingesetzt, nachdem von Seiten der Ortsgemeinde Eppelsheim auf den Bedarf hingewiesen wurde. „Die Änderung bringt dem Verkaufspersonal und auch Kunden nach Ladenschluss eine direkte Verbindung, um eine Stunde früher zu Hause zu sein“, stellt Sippel heraus.

 

An Samstagen fährt der späte Zug erst um 23.20 Uhr ab Worms, was von Seiten des Zweckverbandes als Vorteil für den Besuch kultureller Veranstaltungen oder für Jugendliche beispielsweise nach dem Kinobesuch angesehen wird. Außerdem wird dadurch ein Anschluss für den Zug aus Mannheim und ein später ICE-Knoten ermöglicht.

 

Veröffentlicht am 21.11.2012.

MdL Sippel liest Grundschülern in Saulheim und Bechtolsheim vor – „Lesen ist das A und O für ein erfolgreiches Leben“

Wer nicht liest, der bleibt dumm. Den Spruch haben schon viele Kinder von ihren Eltern gehört, doch so plakativ er erscheint, umso wahrer trifft er den Kern der Sache. „Lesen ist das A und O für ein erfolgreiches Leben,“ betont der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel, der am bundesweiten Vorlesetag die Grundschulen in Saulheim und Bechtolsheim besuchte, um für das Lesen zu werben.

 

Während sich die Saulheimer intensiv mit der Mäusegeschichte „Der starke Willibald“ beschäftigten, die, angelehnt an die Problematik des Dritten Reichs, von Beeinflussung, Unfreiheit und Ausgrenzung handelte (Lillimaus ist die einzige weiße Maus in der Schar), entschieden sich die beiden Gruppen (jeweils 1. und 2., sowie 3. und 4. Klassen) aus Bechtolsheim in einer demokratischen Abstimmung für das Buch „Ein Drache in der Schultasche“.

 

Die etwas längere Drachengeschichte wollten sich die Schülerinnen und Schüler auf keinen Fall entgehen lassen, daher sprang Sippel zwischen den einzelnen Passagen und erzählte ergänzend die Handlung der Geschichte. Um die Aufmerksamkeit der jüngeren Schüler bei der komplexen Erzählung zu erhöhen, baute der Abgeordnete immer wieder begleitende Gesten oder lautmalerische Geräusche mit ein.

 

Die wenigen Bilder ließen die Kinder immer näher rücken, während sie gebannt zuhörten. „So ein Drache, der wird irgendwann auch sechs Meter lang,“ sagte Sippel. „Ist ja irre!“ riefen einige Kinder begeistert, andere bedauerten, dass man als Drachenhüter seinen Schützling irgendwann loslassen muss. „Nichts was man wirklich liebt geht je verloren,“ so die Erkenntnis der Erzählung von Bruce Coville.

 

„Lesen macht nicht nur Spaß, es entfaltet auch eure Fantasie,“ sagte der Abgeordnete. „Es gibt ausgedachte Geschichten, wie diese, aber auch wahre Geschichten. Man lernt durch das Lesen nicht nur sich besser auszudrücken, sondern auch viele neue, spannende Dinge.“ Auch der Drachenhüter aus der Geschichte merkt, dass er nur durch mehr Wissen, das er sich in einem Buch aus der Bibliothek aneignet, den richtigen Umgang mit seinem Drachen lernt.

 

Der Vorlesetag soll das Bewusstsein der Menschen, vor allem das der Kinder, für die Bedeutung des Lesens stärken. „Analphabetismus wird leider aus falscher Scham totgeschwiegen, dabei haben wir alle Möglichkeiten auch erwachsenen Menschen noch die Chance zu geben das Lesen zu lernen,“ macht Sippel aufmerksam. Daher müssen Kinder so früh wie möglich dafür sensibilisiert werden, dass Lesen eine selbstverständliche und nützliche Fähigkeit ist. Jeder Klasse rät er zum Abschluss: „Immer wenn ihr viel Zeit habt, nehmt ein Buch in die Hand und lest.“

 

mth

 

Bild: © Marta Thor

Veröffentlicht am 21.11.2012.

Alzeyer Bürgertreff geöffnet – SPD lädt ins Weihnachtscafé ein

Aus Anlass des Alzeyer Christkindchesmarktes am Samstag, dem 01. Dezember, öffnet die Alzeyer SPD ihren Bürgertreff in der Hospitalstraße 7, 1. Obergeschoss (über Quick-Schuh). Von 13.00 bis 17.00 Uhr wird dort ein Weihnachtscafé eingerichtet. Bei Kaffee und Kuchen lädt die SPD zum Verweilen in adventlicher Atmosphäre ein.

Bild: © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Veröffentlicht am 21.11.2012.