Heiner Illing

Die Verbandsgemeinde Alzey-Land erhält 735.000 Euro aus KIPKI-Programm der Landesregierung

Wichtiger Impuls für Klimaschutz vor Ort

Die Verbandsgemeinde Alzey-Land erhält 735.000 Euro aus der KIPKI-Förderung des Landes. „Das ist eine sehr gute Nachricht für die Verbandsgemeinde Alzey-Land und zeigt, dass die Landesregierung den Klimaschutz auch auf kommunaler Ebene vorantreibt. Mit der Förderung der Landesregierung kann ganz konkret vor Ort Klimaschutz effektiv und passgenau je nach Bedürfnis der jeweiligen Kommune gestaltet werden,“ betonte der SPD-Landtagsabgeordnete Illing nach der Bewilligung der Förderung. Das Geld aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, kurz KIPKI, der Landesregierung soll in der Verbandsgemeinde vor allem für Investitionen in Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, Klimawandelanpassung für Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Investitionen in eine nachhaltige kommunale Energieversorgung eingesetzt werden.

„Das insgesamt 250 Millionen Euro starke Förderprogramm hilft den rheinland-pfälzischen Kommunen, dringende Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Auch für unsere Verbandsgemeinde sind die Fördermittel ein sehr wichtiger Impuls für Klimaschutz, aber auch für den wirtschaftlichen Standort. Denn Investitionen in Klimaschutz sind gleichzeitig immer auch Investitionen in die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit einer Region“, so der SPD-Abgeordnete Illing. „Wir als SPD-Fraktion haben uns in enger Abstimmung mit der Landesregierung für die finanzielle Unterstützung der Kommunen beim Klimaschutz eingesetzt. Bei der Gestaltung des KIPKI-Förderprogrammes war uns wichtig, ein besonderes Augenmerk auf Kitas, Schulen und andere soziale Orte zu legen. Damit dienen die Gelder nicht nur dem Klimaschutz, sondern nutzen auch direkt den Menschen in der Gemeinde. Das KIPIK-Programm ist eine Erfolgsgeschichte für uns alle und zeigt, wie unsere Politik auch beim Klimaschutz ganz konkret vor Ort wirkt“, führte der SPD-Abgeordnete Illing weiter aus.

Veröffentlicht am 21.05.2024.

Demokratie hautnah

Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a besuchten den Landtag in Mainz

Einen interessanten Vormittag verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a unserer Schule am Donnerstag, dem 2. Mai in Mainz, wo sie auf Einladung des regionalen Wahlkreis-Abgeordneten Heiner Illing (MdL) den rheinland-pfälzischen Landtag besuchten.

Begleitet wurden die Jugendlichen von ihrem Englischlehrer und unserem Konrektor Herrn Dreißigacker, der die Fahrt organisierte.

Bereits im Vorfeld der Fahrt diskutierten die Schülerinnen und Schüler im Englischunterricht über die Themen Wahlrecht mit 16 und Wahlrecht ohne die deutsche Staatsbürgerschaft. Diese Themen sind für sie hochaktuell, da der überwiegende Anteil der Klasse bei der Europawahl am 9. Juni zum ersten Mal wählen darf.

Im Landtag erwarteten die Klasse mehrere interessante Erlebnisse. Nach der Führung durch den Plenarsaal durften die Jugendlichen einer Sitzung des Umweltausschusses beiwohnen. Im Anschluss stand ihnen Herr Illing in einem Gespräch Rede und Antwort zu allen Fragen. Besonders wichtig war es ihm dabei, die Jugendlichen darauf hinzuweisen, ihr Wahlrecht aktiv zu nutzen.

Als Erinnerungsgeschenk gab es für alle eine Mini-Version des Grundgesetzes.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen machte sich die Gruppe auf den Rückweg nach Wörrstadt.

Der Tag im Landtag war für die Schülerinnen und Schüler nicht nur eine interessante Exkursion, sondern auch ein wichtiger Beitrag im Bereich der politischen Bildung. Sie konnten Politik hautnah erleben und viele interessante Einblicke erfahren.


Text- und Bilderquelle: https://www.ekrs-woerrstadt.de/landtag2024

Veröffentlicht am 20.05.2024.

Gleich drei Schulen im Kreis Alzey-Worms werden zu Startchancen-Schulen

Alzeyer Land profitiert von Rekord-Bildungsprogramm

Die Realschule plus mit Fachoberschule Alzey, die Albert-Schweitzer Grundschule Alzey und die Nibelungen Schule Alzey profitieren vom neuen Startchancen-Programm von Bund und Ländern – dem größten Bildungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik. Das sind sehr gute Nachrichten für Alzey und Umgebung und seine engagierte Schulfamilie. Denn verbunden mit dem Startchancen-Programm sind konkrete finanzielle Förderungen, die an Schulen in besonders herausfordernden Lagen spürbare Unterstützung bringen. Dafür fließen bis 2034 Jahr für Jahr 100 Millionen Euro an 200 Schulen in Rheinland-Pfalz. Ich freue mich, dass Alzey davon profitiert.“ Mit diesen Worten kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete Heiner Illing die heute von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig vorgestellten Startchancen-Schulen in Rheinland-Pfalz.

Das Startchancen-Programm von Bund und Ländern fördert vom 1. August 2024 an in den kommenden zehn Jahren bundesweit rund 4000 Schulen in herausfordernden Lagen mit insgesamt 20 Milliarden Euro. Die Kosten dafür teilen Bund und Länder hälftig. In Rheinland-Pfalz profitieren alle 62 Schulen, die bisher schon in Förderprogrammen wie „S4“, „Schule macht stark“ oder „Familiengrundschulzentren“ waren, sowie weitere 138 Schulen. „Mit dem Startchancen-Programm werden Bildungschancen und damit Bildungsgerechtigkeit weiter erhöht – dafür danke ich auch den Kolleginnen und Kollegen in der SPD-Bundestagsfraktion, die sich massiv dafür eingesetzt haben. Denn das ist ganz im Sinne der Bildungspolitik, die auch wir als SPD-Fraktion im Landtag vertreten und die dem Kerngedanken folgt: Beste Bildung von Anfang an – für alle Kinder. Weil es nicht vom Zufall und nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf, welche Zukunftschancen Kinder in unserem Land haben“, führte Illing aus.

Veröffentlicht am 17.05.2024.

Wettbewerb „Jugend debattiert“

Soll man Wölfe jagen dürfen und keine Sozialen Netzwerke wie X für oberste Landesbehörden?

Vier Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich beim Landesfinale in Rheinland-Pfalz erfolgreich für das Bundesfinale „Jugend debattiert“

Beim Landesfinale des Schulwettbewerbs „Jugend debattiert“ im Plenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags in Mainz haben sich am 07. Mai 2024 vier Schülerinnen und Schüler für das Bundesfinale des Wettbewerbs am 07. Juni 2024 in Berlin qualifiziert. Im Finale traten in zwei Altersgruppen (Jahrgangsstufen 8 bis 10 und 11 bis 13) jeweils vier Debattierende gegeneinander an. Eine Jury kürte anschließend die Siegerinnen und Sieger und bewertete dabei Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.   

Bei den Schul- und Regionalwettbewerben des laufenden Schuljahres haben sich bei der Unterrichtsreihe Jugend debattiert in Rheinland-Pfalz rund 4000 Schülerinnen und Schüler von 117 Schulen beteiligt. Pro Debatte nehmen vier Schülerinnen und Schüler teil, die 24 Minuten über eine Streitfrage debattieren. Inhalte und Argumente zum Thema müssen fundiert und überzeugend sein. Wer Pro oder Contra vertritt, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.

In diesem Jahr ging es in der Finaldebatte der Jahrgangsstufen 8 bis 10 um das Thema „Soll der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen werden?“. Die Finaldebatte der Jahrgangsstufen 11 bis 13 beschäftigte sich mit der Frage „Sollen Oberste Landesbehörden von Rheinland-Pfalz ihre Kommunikation über Soziale Netzwerke wie X oder Instagram einstellen?“.

Gewonnen haben: Der 16-jährige Christoph Müller vom Gutenberg-Gymnasium in Mainz überzeugte die Jury durch seine Ausdrucksstärke. Er argumentierte wirkungsvoll gegen die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht. Die 15-jährige Mirja-Valentina Heblich vom Lina-Hilger-Gymnasium in Bad Kreuznach konnte bei der Frage, ob Oberste Landesbehörden von Rheinland-Pfalz ihre Kommunikation über Soziale Netzwerke wie X oder Instagram einstellen sollten, den Landeswettbewerb der Jahrgangsstufen 11 bis 13 für sich entscheiden. Sie trat überzeugend für die Beibehaltung der Kommunikation der obersten Landesbehörden über Soziale Medien ein. Als Auszeichnung für diesen Erfolg erhalten sie, gemeinsam mit den Siegerinnen und Siegern der anderen Bundesländer, ein professionelles fünftägiges Intensiv-Rhetorik-Training, das sie auf das Bundesfinale vorbereitet.

„Der Ukraine-Krieg und die Situation in Russland sind eine ständige Erinnerung daran, dass eine liberale Demokratie etwas Kostbares ist. Damit sie lebendig und widerstandsfähig bleibt, muss gutes, faires Streiten und Debattieren vermittelt und geübt werden. Je mehr » weiterlesen

Veröffentlicht am 13.05.2024.

Hendrik Hering verurteilt Gewalt gegen Politiker

Landtagspräsident Hendrik Hering hat die Angriffe gegen Politiker:innen und Wahlkämpfer:innen aufs Schärfste verurteilt. Er forderte, die Mittel für Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus zu erhöhen.

Landtagspräsident Hendrik Hering sagte: „Der Angriff auf den Politiker Matthias Ecke ist ein Angriff auf die Demokratie und auf alle Demokraten in unserem Land. Es ist ein Angriff auf die Überzeugung, dass wir den politischen Streit über Debatten und Argumente austragen. Wer Menschen beim Aufhängen von Wahlplakaten attackiert oder nach Wahlveranstaltungen auflauert, bewegt sich außerhalb unserer demokratischen Gesellschaft.

Wer das tut, will eine Atmosphäre der Angst und Gewalt schaffen, um die Menschen von ihrer demokratischen Beteiligung abzuhalten. Das weckt Erinnerungen an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte. Das Schweigen der Mehrheit ist das Einfallstor für totalitäre Gesellschaften.

Deshalb ist es gut, dass die demokratische Mehrheit gezeigt hat, dass sie bereit ist, Zivilcourage zu zeigen und den Antidemokraten zu widersprechen: Millionen gingen und gehen seit Jahresbeginn auf die Straßen und setzen ein starkes Zeichen für eine freiheitliche Demokratie und lebendige Zivilgesellschaft. Wir alle müssen widersprechen, wo Hass und Gewalt normalisiert werden, egal ob in der Kneipe, im Betrieb oder in der Familie.

Aber die Menschen fordern zurecht von der Politik ein, aktiv zu werden gegen den antidemokratischen Hass.

Politik muss die finanzielle Ausstattung von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus einsetzen, verbessern. Ebenso müssen wir die Mittel für politische Bildung und Medienkompetenz verstärken. Demokratie ist das Wertvollste was wir haben und deswegen muss sie uns auch etwas wert sein.

Und wir dürfen uns nicht von jenen täuschen lassen, die den Schutz der Demokratie mit einem angeblichen Angriff auf die Meinungsfreiheit gleichsetzen wollen. Diese Argumente sind Kalkül im Streben, unsere Demokratie von innen auszuhöhlen und am Ende zu zerstören. Die Meinungsfreiheit endet dort, wo auf die Abschaffung der Grundfesten unseres Zusammenlebens abgezielt wird.“

Veröffentlicht am 10.05.2024.

MdL Heiner Illing lud ein: Fahrt in den Landtag und Besuch des ZDF

Besuchen Sie die „Herzkammer der Demokratie“ und Europas größte Sendeanstalt in Mainz! Dies offerierte Landtagsabgeordneter Heiner Illing interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus seinem Wahlkreis. Einen Blick hinter die Kulissen von Europas größter Sendeanstalt werfen und danach Einblicke in die parlamentarische Arbeit bekommen, das war ein großartiges Angebot. Das Interesse an dem vielversprechenden Tagesausflug war riesig. Schnell war die Teilnehmerliste von maximal 50 Personen gefüllt.

Mit dem Bus fuhr die Gruppe in die Landeshauptstadt. Am Vormittag gab es auf dem Lerchenberg eine 90-minütige „Backstage ZDF-Führung“, die einen kompakten Einblick in die spannende Welt der Medien bot. Die Besucher erlebten, wie Fernsehen entsteht und wie das ZDF den öffentlich-rechtlichen Programmauftrag erfüllt.

Danach ging es auf Einladung des Abgeordneten zum gemeinsamen Mittagessen ins Restaurant Delphi, danach zu Fuß zum Deutschhaus. Nach einer Einführung in die Plenarsitzung des Landtags folgte eine Führung durch das Gebäude. Anschließend konnten die Gäste von der Besuchertribüne aus an einer Plenarsitzung teilnehmen und interessante Einblicke in den Parlamentarismus erhalten. Anschließend stand der Landespolitiker seinen Gästen in einem persönlichen Austausch Rede und Antwort. Illing ist unter anderem Vorsitzender des Petitionsausschusses und gehört dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr sowie dem Ausschuss für Umwelt und Forsten an.

Den Abschluss bildete ein Fotoshooting mit dem Landtagsabgeordnetem auf den Treppen des Deutschhauses. Die Gäste bedankten sich bei Heiner Illing für den erlebnisreichen Tag beim ZDF und im Landtag.

Foto: Heiner Illing (rechts vorne) mit seinen Gästen vor dem Deutschaus in Mainz

Fotorechte: Heiner Illing

Veröffentlicht am 07.05.2024.

Landtagsdebatte zu Großer Anfrage der SPD-Fraktion zu sozial gerechtem Klimaschutz

Rheinland-Pfalz hat eine Vorreiterrolle

Rheinland-Pfalz hat eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz, erfährt beim Ausbau der Erneuerbaren Energie einen enormen Schub und hat dabei auch die soziale Dimension des Wandels im Blick: Dieses Fazit haben Tamara Müller, klimaschutzpolitische Sprecherin, und Patric Müller, energiepolitischer Sprecher, bei der Landtagsdebatte zur Großen Anfrage der SPD-Fraktion mit dem Titel „Sozial gerechter Klimaschutz im Einklang mit den Bürger*innen und den Kommunen“ gezogen.

Tamara Müller machte vor allem zwei Dinge klar: Zum einen, dass die die Folgen des Klimawandels auch eine soziale Dimension haben. Zum anderen, dass Klimaschutz vor Ort eine hohe Wirkkraft besitzt – und daher im Land gefördert wird. „Die Auswirkungen des Klimawandels treffen alle. Es gibt aber hinreichend Belege, dass insbesondere sozial benachteiligte Menschen betroffen sind und sich der Klimawandel so auch auf die soziale Ungleichheit auswirkt. Dies sollte Ansporn für uns sein, Klimaschutz für alle Menschen zu denken“, so die klimaschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Sie ergänzte: „Dieser Weg beginnt vor Ort in den Kommunen.“ Gerade dort, das zeige die Große Anfrage, leiste das Land unter anderem mit dem 250 Millionen Euro schweren KIPKI-Programm oder dem kommunalen Klimapakt Unterstützung. Mit den Klimaschutzmanager*innen sowie Klimaschutzkonzepten vor Ort sei Rheinland-Pfalz zudem auf dem richtigen Weg.

„Wir stehen zum Zukunftskurs der Erneuerbaren Energien im Land und erteilen jeglicher Diskussion um den weiteren Einsatz von Kernkraft zur Stromerzeugung eine Absage“, machte Patric Müller in seinem Redebeitrag – auch mit Blick auf die Opposition im Landtag – unmissverständlich klar. „Unser Strommix ist so sauber wie nie zuvor, die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ist zurückgegangen und wurde durch erneuerbare Energien ersetzt. Dem Ausbau der Erneuerbaren zur Sicherung einer klimaneutralen Energieversorgung gehört die Zukunft – und die Landesregierung steht dabei mit ihren Partnern im Energiebeirat auch zu den Fragen der sozialen Dimension im Bereich Klimaschutz im regelmäßigen Austausch mit Organisationen und Verbänden.“

Veröffentlicht am 19.04.2024.