Archiv für den Autor: Heiko Sippel

MdL Sippel lud Unternehmensvertreter ein – SPD-Fraktionschef Hering zu Gast – Wirtschaft in guter Verfassung

Vier Politiker, zwanzig Vertreter der Wirtschaft aus dem Landkreis Alzey-Worms sowie Pressevertreter kamen bei Lufthansa Technik AERO Alzey (LTAA) zusammen, um am runden Tisch gemeinsam die aktuelle Wirtschaftssituation zu besprechen. Zum Regionalen Wirtschaftsgespräch hatte der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) nach Alzey eingeladen und mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz und ehemaligen Wirtschaftsminister, Hendrik Hering, auch einen prominenten Gast gewinnen können. Neben Hering nahmen der Wormser Landtagsabgeordnete Jens Guth als wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion und Landrat Ernst Walter Görisch teil.

 

„Wir können zwar unsere Ausbildungsstellen noch gut besetzen, haben aber gegenüber früheren Jahren deutlich weniger Bewerbungen“, stellte Udo Beckmann, Geschäftsführer von e-rp Alzey, fest. Schwieriger sei es hingegen gewesen, eine Ingenieurstelle passend zu besetzen. Man müsse schon frühzeitig an den Universitäten und Fachhochschulen potentielle Mitarbeiter für sein Unternehmen anwerben, so seine Idee. Doch nicht nur Fachkräfte seien schwer zu finden, auch gute Lehrlinge seien Mangelware, befand Volker Schmand, Geschäftsführer der WÖBAU GmbH & Co. KG aus Wörrstadt: „Obwohl wir im Straßenbau attraktive Löhne zahlen, kriegen wir einfach nicht genug Lehrlinge.“ Das liege, so vermutete der SPD-Fraktionschef Hendrik Hering, häufig an der Unwissenheit der Jugendlichen dem Handwerksberuf gegenüber. Oftmals werden „Weiße-Kragen-Berufe“ gegenüber den vermeintlich weniger attraktiven Berufen im „Blaumann“ bevorzugt. Über Chancen und Löhne ist oft nur wenig bekannt,“ so Hering.

 

Der Kreishandwerksmeister Bernd Kiefer forderte: „Die Eltern müssen die Schranke im Kopf umlegen. Das Handwerk biete attraktive Berufsausbildungen und gute Chancen für eine Karriere als Meister. Roland Geis, stellvertretender Leiter der Wöllsteiner Niederlassung von JOMO Großhandel GmbH & Co. KG, verwies auf einen unaufhaltsamen Trend: „Das Lebensmittelhandwerk bricht weg. Die Entwicklung geht hin zur Tüte. Jeder braucht die Branche, doch das Ansehen des Berufs in der Bevölkerung ist dahin.“ Schlimmer: „Zwei Metzger und ein Bäcker schließen jeden Tag in Deutschland,“ wies Kiefer auf die Dringlichkeit der Thematik hin.

 

Das Interesse am Beruf schon früh in der Schule zu wecken, idealerweise auch durch Praktika, das sei der richtige Weg, so der Abgeordnete Heiko Sippel (SPD) unter allgemeiner Zustimmung. Die engere Verzahnung von Schule und Praxis sei von großer Bedeutung, zumal sich mit dem Rückgang der Schülerzahlen nach 2015 eine zunehmende Konkurrenz um Fachkräfte ergebe. Sein Landtagskollege Jens Guth bestätigte, dass es bereits gut laufende Modelle an Schulen gäbe, an denen die Erkenntnis und Begeisterung für das Handwerk wiederbelebt würde. Allerdings dürfe man keine Schulabgänger ohne Abschluss gehen lassen. Nur zu kritisieren, anstatt zu loben und zu fördern, sei pädagogisch sicherlich der falsche Weg, meinte Hendrik Hering. LTAA-Geschäftsführer Martin Hach gab zu bedenken, dass das duale Ausbildungssystem in Deutschland und die hohe Ausbildungsbereitschaft der Firmen von unschätzbarem Wert seien. „Andere Länder beneiden uns darum.“

 

Bei aller Sorge um ausreichend Fachkräfte waren sich alle einig: Die Region hat sich wirtschaftlich hervorragend entwickelt. Sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt sei sehr zufriedenstellend, ja sogar weit überdurchschnittlich. Diese Einschätzung treffe auch auf das Land insgesamt zu, befand Hering, der auf Spitzenwerte in der Wirtschaftsdynamik verwies. In keinem anderen Land seien in den letzten Jahren vergleichsweise mehr Arbeitsplätze wie hier geschaffen worden. „Wir bekennen uns zum Industriestandort Rheinland-Pfalz und wollen Industrieland Nummer 1 werden“, machte Hering klar.

 

Nach Baden-Württemberg und dem Saarland stehe man heute bereits auf Platz 3. Mit dem Ende des Bergbaues werde das Saarland zurück fallen. Mit einem industriellen Kern von fast 30 Prozent am Bruttoinlandsprodukt, erweise sich die Wirtschaft im Land als äußerst robust. „Denken Sie dabei nicht nur an die Großindustrie“, unterstrich Hering, „es ist gerade die mittelständische Struktur, die Rheinland-Pfalz stark macht“.

Mit einem Bekenntnis zur Energiewende und dem Erfordernis, eine sichere Energieerzeugung zu bezahlbaren Preisen zu gewährleisten, wurde auf diesem Themenfeld schnell Übereinstimmung erzielt.

 

Erfreulich entwickle sich der Immobilienmarkt, bilanzierten Gerhard Reiss von Reiss Immobilien Alzey und Sparkassendirektor Franz Horch unisono. Gerade Wohnimmobilien erlebten derzeit einen Boom. Heiko Sippel verwies auf die Bedeutung der Sparkassen und Genossenschaftsbanken für die Kreditversorgung. „Während manche Großbanken ihr Geld verzockt haben, versorgen sie die Privat- und Realwirtschaft mit dem notwendigen Kapital“, lobte der Abgeordnete.

 

Dem demografischen Wandel müsse man entgegenwirken, denn „die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz nimmt ab,“ bemerkte Hering. Doch der Bedarf an Wohnraum steigt, denn es gebe jetzt mehr Singles, die bezahlbaren Wohnraum bräuchten. „Auch für neue Lebensformen im Alter gibt es Bedarf. Es gelte, die Städte und Dörfer von innen heraus zu stärken und attraktiver zu machen.“

 

Bild: © Marta Thor

Veröffentlicht am 22.08.2012.

LBM legt Planung vor – MdL Sippel setzt sich für Radweg ein

Die lang ersehnte Radwegeverbindung von Gau-Odernheim nach Biebelnheim ist ein Schritt voran gekommen. Bei einem Gespräch mit dem Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Worms (LBM), Bernhard Knoop, wurde dem Landtagsabgeordneten Heiko Sippel (SPD) mitgeteilt, dass die Planung nunmehr erstellt sei und mit den Kommunen abgestimmt werde. Sippel hatte sich bei dem rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Roger Lewentz dafür eingesetzt, Planungsmittel für den Bau des Radweges freizugeben. Dies mit Erfolg.

 

„Der Radweg von Biebelnheim nach Gau-Odernheim ist unbedingt erforderlich, da die stark befahrene Landesstraße für Fußgänger und Radfahrer zu gefährlich ist“, führt Sippel aus. Gerade für Kinder aus Biebelnheim, die in Gau-Odernheim zur Schule gehen, wäre ein sicherer Radweg entlang der Landesstraße ein enormer Vorteil. Aber auch Einkaufsfahrten, Arztbesuche oder der Freizeitverkehr würden erheblich erleichtert. Heiko Sippel konnte gegenüber dem Verkehrsministerium geltend machen, dass auch der Tourismus in der Region von der Radwegeverbindung profitieren würde, um eine Spange vom Selztalradweg zum Mühlenradweg zu erschließen.

 

Wie LBM-Chef Knoop mitteilte, gehe es in den nächsten Schritten um den erforderlichen Geländeerwerb und die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern. Die Finanzierung des Radwegebaues sei allerdings noch nicht sichergestellt. Heiko Sippel will sich dafür weiter einsetzen: „Mit dem Abschluss der Planungsarbeiten ist jedenfalls ein wichtiges Etappenziel erreicht. Jetzt muss auch der Bau folgen“.

 

Veröffentlicht am 21.08.2012.

Stadtratskoalition steht Rede und Antwort – SPD-/FWG-Bürgergespräch am Obermarkt

Die Alzeyer Stadtratsfraktionen von SPD und FWG laden zu einem gemeinsam Bürgergespräch am kommenden Samstag, dem 25. August, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Obermarkt/Ecke Fischmarkt in Alzey ein. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, direkt mit den Stadtratsmitgliedern der Koalition ins Gespräch zu kommen. Die Entwicklung am Obermarkt soll dabei im Vordergrund stehen, wobei die Fraktionen gerne weitere Fakten erläutern und sachlich diskutieren wollen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Bild: © Privat

Veröffentlicht am 21.08.2012.

SPD-Fraktionschef Hendrik Hering auf Sommerreise in Alzey – Drei Besuche – drei Konzepte

Jedes Jahr bricht der SPD-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag, Hendrik Hering, zu einer Sommerreise durch die Wahlkreise auf, um sich vor Ort zu informieren und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. In Alzey erwarteten ihn drei unterschiedliche Einrichtungen und Betriebe, die der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel ausgewählt hatte.

Im Mehrgenerationenhaus des Diakonischen Werkes Worms-Alzey in der Schlossgasse begann die Rundreise schon früh am Morgen. Karin Mettner, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in Alzey, erklärte den Besuchern das weitreichende Angebot: „Von Krabbelgruppen, über offenen Treff mit Strickcafé, Yoga für Jung und Alt, Computer- und Sprachkurse für Zugezogene, Handy-Kurse mit Senioren, gemeinsam mit der Realschule plus, oder auch Stillgruppen und Babymassagekurse und Kochkurse für junge Mütter bieten wir an. Immer wieder werden auch Kurse nach Bedarf eingerichtet.“

 

Drei Festangestellte und 35 Freiwillige helfen mit, um das Angebot des Mehrgenerationenhauses attraktiv zu gestalten. Seit vier Jahren trifft man sich in den insgesamt elf Räumen mit PC-Raum, offenem Wohnzimmer und der Lehrküche, oder dem großen Hof. Durch das Bundesprojekt und die Zertifizierung konnte Mettner sogar eine Hauswirtschafterin finanzieren: „Als Betreiber muss man wirtschaftlich denken. Oft fallen Mittel einfach weg.“ Doch dann springen die Helfer ein und ermöglichen viele gelungene Projekte.

 

Karin Mettner vertraut ihren Mitarbeitern und Helfern, daher hilft man sich gegenseitig im „offenen Haus“. Hendrik Hering zeigte sich besonders beeindruckt von der Vielfältigkeit des Angebots im Mehrgenerationenhaus und dem großen Engagement der Menschen. Doch auch er pflichtete Mettner bei: „Ehrenamt braucht ein Minimum an professioneller Begleitung und Organisation, um wirklich effektiv zu sein.“

 

Dass das Mehrgenerationenhaus in Alzey so gut angenommen wurde, verwundert den Abgeordneten Heiko Sippel nicht. „Die freundliche Atmosphäre des offenen Hauses, bedarfsgerechte Angebote und das tolle Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen haben sich herumgesprochen“, bemerkt Sippel.

 

Im Obergeschoss gibt es eine Tauschbücherei und für Kindertagespflegeeltern, die Möglichkeit, Kinderwagen und pädagogische Spielsachen zu leihen. Mettner berichtete, dass das Pilotprojekt „ProEltern“ am Anlaufen sei, das Paten ausbilde, die junge Familien oder Alleinerziehende in ihrem Alltag begleiten. Dieses niedrigschwellige Angebot mache den Wiedereinstieg in den Beruf leichter, lobte Hering: „Wer klingelt denn schon und fragt, ob man etwas helfen kann?“ Auch weitere Kooperationen mit Behinderten, Kindern oder Senioren seien geplant.

 

 

Der nächste Stopp brachte den ehemaligen rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister in die Spießgasse zum Evangelischen Diakoniewerk Zoar. In der ehemaligen Schuhfabrik befinden sich heute das Zoar Werkhaus, eine Einrichtung der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Zoar bietet Maßnahmen im Rahmen des Berufsbildungsbereichs (auch ambulant) und Arbeitsplätze in verschiedenen Abteilungen. Die Leiterin der Werkstätten, Cornelia Broch, erklärte: „In unserem Berufsbildungsbereich gibt es keine feste Gruppe. Wir beobachten jede einzelne Person genau, um herauszufinden welche Fähigkeiten sie mitbringt und was ihren Vorstellungen entspricht, um sie dann innerhalb von 2 Jahren für den weiteren Berufsweg zu qualifizieren.“

 

Von den 830 Beschäftigten in den Werkstätten in Alzey, Heidesheim und Rockenhausen schaffen es nur die Wenigsten, sich wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Werkstattplätze in Rheinland-Pfalz sind beschränkt, jedoch kommt das Dienstleistungsunternehmen Zoar seiner Aufnahmeverpflichtung nach. In Alzey werden Ausbildungsmaßnahmen in den Bereichen Elektromontage, Verpackung und Pilzzucht angeboten. Im Keller des Fabrikgebäudes werden vier verschiedene Pilzarten nach ökologischen Richtlinien herangezüchtet. Die Bio-Pilze werden Samstags frisch auf dem Markt verkauft oder sind in getrockneter Form erhältlich.

 

In den oberen Stockwerken werden Fahrzeugteile für die Daimler AG gefertigt, Schwerlastdübel und Ankerstangen konfektioniert und Dekorationsartikel verpackt. Doch die Ausbildung ist nicht die einzige Dienstleistung von Zoar. Arbeitsbegleitende Maßnahmen reichen von Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, einem umfangreichen Sportangebot, sowie kreativem Gestalten, Sprach- Musik- und Computerkursen. Die Eingliederungshilfe ist wichtig für ein möglichst selbstständiges Leben der Menschen.

 

Immer mehr Betreuungsplätze sollen von stationären zu ambulanten Pflegeplätzen dezentralisiert werden. „Dabei ist der ambulante Bedarf kaum niedriger als der stationäre,“ sagte Martin Bach, Direktor des Evangelischen Diakoniewerks Zoar mit Hauptsitz in Rockenhausen. Hendrik Hering bestätigte, dass das Bedürfnis nach ambulanter Förderung, um so ein eigenständiges Leben zu führen, von großem Interesse für Menschen mit Behinderung sei. Doch völlig ohne Betreuung gehe es nur selten, besonders bei Alltagsbelangen wie der Haushaltsführung.

 

 

Am Ende seiner Tour durch Alzey besuchte der SPD-Fraktionschef Hans W. Barbe, Chemische Erzeugnisse GmbH. Der Geschäftsführer des Familienunternehmens, der Enkel des Gründers, Christian Barbe, erklärte der kleinen Delegation, was es mit dem international tätigen Betrieb auf sich hat. Seit der Gründung im Jahr 1949, stellt Barbe Chemische Erzeugnisse Hilfsmittel zur Polymerverarbeitung her. Die speziellen Additive, die besonders in der Automobilbranche, aber auch in der Verarbeitung von Schläuchen, Kabeln oder Dichtungen, Verwendung finden, werden zum Produkt des Kunden maßgeschneidert hergestellt.

 

„Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit 50 Mitarbeitern in Alzey,“ so Barbe. Nur noch die Verwaltung sei in Wiesbaden, denn mit Alzey habe Barbe im Jahr 1995 den perfekten Standort gefunden: „Ein interessantes Umfeld, mitten in Deutschland mit besonders guter Logistik.“ Weltweit beschäftigt Barbe 115 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in England, den USA und Thailand. Doch der führende Prodkutions- und Entwicklungsstandort soll weiterhin in Deutschland bleiben.

 

Hering unterstrich, dass die Stärke Deutschlands in einem klaren Bekenntnis zum industriellen Kern liege. Rheinland-Pfalz belege bei der Industriequote im Ländervergleich den dritten Platz. Durch einen „Masterplan Industrie“ strebe das Land den Spitzenplatz an.

 

Fachkräfte in der näheren Umgebung seien schwer zu finden, allerdings sei auch die Fluktuation im Unternehmen gering. „Wir sind zu klein, um das gesamte, von uns benötigte, Personal auszubilden, brauchen aber primär Leute mit Erfahrung im industriellen Umfeld,“ so Barbe. Die Expertise der Mitarbeiter sei sehr bedeutend, eine Einstellung daher meist von langer Dauer: „Scheinkarrieren gibt es hier nicht.“

 

Der Geschäftsführer kritisierte, dass im Moment durch fehlende Stabilität im Euroraum eine langfristige Orientierung kaum möglich sei. Barbe sei sehr interessiert daran, den Produktionsstandort Alzey auszubauen, und auch eigene Fachkräfte auszubilden, doch sei die mittelfristige Planung angesichts der erkennbaren Unsicherheiten im europäischen Wirtschaftsraum im Moment sehr anspruchsvoll und müsse deshalb sehr sorgfältig angegangen werden. Hering warf abschließend ein, dass ein hoher Industrieteil im Land eine niedrigere Arbeitslosenquote zur Folge habe, die Investition in Industriebetriebe also, aus Landessicht, von großer Bedeutung sei.

 

mth

Veröffentlicht am 21.08.2012.

Platz für Kurzentschlossene – SPD fährt nach Wien

Der SPD-Ortsverein Alzey fährt vom 16.-19. August mit dem Bus nach Wien. Neben einem umfangreichen Programm zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten steht auch eine Tagesfahrt ins Burgenland auf dem Programm. Es sind kurzfristig wegen Erkrankung noch zwei Plätze frei geworden.

Interessenten können sich gerne bei Walter Fröbisch, Tel. 06731/3092 oder per E-Mail unter info@spd-alzey.de melden. Die Mitgliedschaft in der SPD ist keine Voraussetzung.

Veröffentlicht am 08.08.2012.

Schweitzer: SPD gegen Rolle rückwärts bei der Bildung – Bildung muss kostenlos bleiben

Die SPD weist die Forderung des Steuerzahlerbundes zurück, die Errungenschaften sozialdemokratischer Bildungspolitik wieder rückgängig zu machen. Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Steuerzahlerbundes, Harald Augter, hatte gefordert, erneut Gebühren für Kindergärten und Hochschulen einzuführen. „Wer das Prinzip der gebührenfreien Bildung als ‚unangebrachte Sozialromantik‘ diffamiert, offenbart eine erschreckende Rückwärtsgewandtheit und verkennt die Bedeutung eines gerechten und frei zugänglichen Bildungssystems“, so der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD, Alexander Schweitzer.

„Wer Bildung anbietet, muss auch gewährleisten, dass diese in Anspruch genommen werden kann. Das Einkommen der Eltern darf dabei nicht zu einer sozialen Auslese führen“, erklärt Schweitzer. Dasselbe gelte für das gebührenfreie Studium. „Auf der einen Seite den Fachkräftemangel beklagen und auf der anderen Seite die Hürden für ein Hochschulstudium erhöhen, passt einfach nicht zusammen.“ Gerade Augter, der auch Präsident der IHK Rheinhessen sei, müsste die Bedeutung eines Bildungssystems ohne Hürden für Arbeitsmarkt und Volkswirtschaft bewusst sein.

 

„Das rheinland-pfälzische Bildungssystem ist auch deshalb so gerecht und erfolgreich, weil Politik, Handwerk, Industrie und Gewerkschaften immer in engem Dialog stehen – das weiß der IHK-Präsident Augter eigentlich“, erklärt Schweitzer. „Wenn Herr Augter dies in seiner neuen Lobbyisten-Tätigkeit beim ‚Bund einiger Steuerzahler‘ nun abstreitet, sollte er rasch klären, in welchen Rollen er öffentlich agiert.“

Veröffentlicht am 08.08.2012.

MdB Hagemann kommt nach Alzey – Europa und der Euro

Im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Alzey am Montag, dem 13. August, um 18.00 Uhr in der Gaststätte „Alte Post“, Roßmarkt, geht es vorrangig um das Thema „Europa und der Euro“. Zu den brisanten Zukunftsfragen nimmt der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann Stellung. Er steht in der Diskussionsrunde Rede und Antwort. Zu diesem Tagesordnungspunkt sind nicht nur Mitglieder, sondern auch interessierte Nichtmitglieder herzlich willkommen. Die Mitglieder wählen außerdem die Delegierten des Ortsvereins für die Wahlkreiskonferenzen zur Bundestagswahl.

Veröffentlicht am 08.08.2012.

MdL Heiko Sippel lud Jugendliche ein – Ferien-Erlebnis im Kletterwald

Zu einer Ferienaktion speziell für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren lud der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) ein. Mit dem Zug ging es von Alzey nach Speyer zum dortigen Kletterwald. „Die 20 Plätze waren schnell ausgebucht“, berichtet Sippel, der die Gruppe begleitete und auch beim Klettern in dem idyllisch gelegenen Waldstück mit von der Partie war.

Großen Wert wird auf die Sicherheit der Kletterer gelegt, die erst nach einer ausführlichen Einweisung die verschiedenen Kletterparcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Höhen von 1 bis 12 Metern erklimmen konnten. Neben der sportlichen Herausforderung spielt auch der Teamgedanke und die gegenseitige Rücksichtnahme eine große Rolle.

 

„Es war für uns alle ein sehr schöner Tag, die Jugendlichen haben toll mitgemacht und mich mit ihren Kletterkünsten absolut beeindruckt“, zieht Heiko Sippel ein positives Fazit. Auch im nächsten Jahr möchte der Abgeordnete wieder einen Beitrag für einen kurzweiligen Ferientag der Jugendlichen leisten.

Veröffentlicht am 08.08.2012.

Wirtschaftsentwicklung und Soziales – SPD-Fraktionschef besucht Alzey

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Heiko Sippel (SPD) wird der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering, im Rahmen seiner Sommertour am kommenden Montag, dem 6. August, nach Alzey kommen. Thematisch liegt seine Rundreise durch das Land auf den Schwerpunkten Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz und Soziales. Zu diesen Themen besucht der Fraktionschef zahlreiche Einrichtungen, lässt sich Projekte vorstellen und sucht mit den Menschen vor Ort das Gespräch.

„Die alljährliche Sommertour durch Rheinland-Pfalz hat für mich einen besonderen Reiz. Nicht nur, weil wir eine Reise durch unser schönes Land zur Sommerzeit machen, sondern gerade, um mit den Menschen, fernab vom parlamentarischen Alltag in Mainz, direkt in Kontakt zu treten. Ein offenes Ohr und Auge für die Menschen in Rheinland-Pfalz zu haben und sich Zeit zu nehmen für Themen, die uns sehr am Herzen liegen, macht für mich das Besondere dieser Sommerreise aus“, erklärt Hering.

 

In Alzey wird Hendrik Hering gemeinsam mit MdL Heiko Sippel dem Mehrgenerationenhaus des Diakonischen Werkes in der Schlossgasse einen Besuch abstatten, um sich über deren Projekte, wie zum Beispiel das neu gestartete Patenschaftsprogramm „Pro Eltern“, zu informieren. Auf dem Programm steht anschließend ein Besuch des ZOAR-Werkhauses in der Spießgasse. Um den regionalen Wirtschaftsstandort geht es bei einem Besuch der Fa. Barbe Chemische Erzeugnisse im Industriegebiet. Als ehemaliger Wirtschaftsminister legt er ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung und Perspektiven der mittelständischen Unternehmen.

Veröffentlicht am 01.08.2012.

Atta-Höhle, Biggesee und Limburg – Alzeyer SPD organisiert Ausflug

Der Ortsvereinsausflug der Alzeyer SPD am Sonntag, dem 26. August, geht diesmal per Bus zur Tropfsteinhöhle nach Attendorn. Die Atta-Höhe, die mit dem Slogan „Deutschlands unterirdische Wunderwelt“ wirbt, ist die größte ihrer Art in Deutschland.

Vor dem Besuch „unter Tage“ ist eine Bootsfahrt über den Biggesee in Sondern und ein zünftiges rheinhessisches Frühstück vorgesehen. Am späten Nachmittag findet die Schlussrast in Limburg an der Lahn statt.

 

Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

Infos und Anmeldung bei Adi Wissmann, Tel. 06731/8239, im SPD-Büro, Hospitalstraße 7, Tel. 06731/55577 oder per E-Mail unter info@spd-alzey.de.

Infos im Internet unter www.spd-alzey.de

Veröffentlicht am 30.07.2012.

MdL Heiko Sippel lädt Jugendliche ein – Ferienspaß im Kletterwald

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) möchte einen Beitrag zum Ferienprogramm für Jugendliche leisten. Aus diesem Grund lädt er Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren am Freitag, dem 03. August zu einer Fahrt in den Kletterwald nach Speyer ein. Unter Anleitung und Aufsicht kann dort nach Herzenslust in verschiedenen Höhen geklettert werden.

 

„Es macht superviel Spaß“, verspricht Sippel,  der ebenfalls mit von der Partie sein wird. Los geht es gegen 8.30 Uhr mit dem Zug ab Bahnhof Alzey. Gegen 19.00 Uhr wird die Gruppe zurück sein. „Für ein Picknick im Kletterwald wird gesorgt“, sagt Sippel zu. Der Abgeordnete übernimmt die Hälfte der Kosten, so dass der Fahrt- und Eintrittspreis mit 9.- Euro pro Person im Rahmen bleibt.

 

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ein Anmeldebogen zur Unterschrift der Eltern kann angefordert werden unter der Mailadresse: heiko.sippel@spd.landtag.rlp.de oder telefonisch unter der Telefonnummer: 06731/498-150 (ab 23.07., vormittags).

 

Weitere Infos unter www.heikosippel.de

 

Bild: © sparkie / PIXELIO

 

Veröffentlicht am 22.07.2012.

Helmut-Simon-Preis 2012 für ehrenamtliches Engagement – Gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Zum vierten Mal verleihen die Diakonischen Werke den Helmut-Simon-Preis für ehrenamtliches und professionelles Engagement von Personen, Initiativen oder Institutionen in Rheinland-Pfalz. Darauf verweist der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD), der den Wettbewerb unterstützt, in einer Pressemitteilung.

Dabei steht die Auseinandersetzung mit den Problembereichen Armut und soziale Ausgrenzung sowie die damit verbundene Stigmatisierung der Betroffenen im Mittelpunkt. Die Diakonie sieht sich als Anwalt für Menschen, die unter ihrer schwierigen Situation leiden und möchte diese verbessern.

 

Der mit 10 000 Euro dotierte Preis honoriert den ehrenamtlichen Einsatz jener Menschen, die sich durch ermutigende Projekte zur Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung in der Öffentlichkeit herausheben. Dabei wird berücksichtigt, wer sich für die Rechte armer Menschen einsetzt und deren Selbstbestimmung stärkt, wer zu einem vernetzten Hilfesystem im Gemeinwesen beiträgt oder sich für die Verwirklichung von Kinderrechten und einem verbesserten Kinderschutz engagiert und wo gesellschaftliche Integration der Betroffenen betrieben wird.

 

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck wird am 27. November im Festsaal der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz der Helmut-Simon-Preis verliehen. Dr. Helmut Simon, nach dem der Preis benannt ist, war Bundesverfassungsrichter und neben seiner Tätigkeit immer gesellschaftlich und kirchlich engagiert. „Wer wenig im Leben hat, muss viel im Recht haben,“ so ein Zitat Simons.

 

Bewerbungen können noch bis zum 31. August 2012 abgegeben werden. Unterlagen auf der Homepage der Diakonie unter: www.diakonie-rlp.de

Veröffentlicht am 22.07.2012.

SPD-Landtagsfraktion zu Gast in Flonheim – Tourismus im Land boomt

Im Rahmen von „Fraktion vor Ort“ besuchten Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz die Ortsgemeinde Flonheim. „Einmal im Monat ist die gesamte Fraktion unter einem bestimmten Thema an verschiedenen Orten im Land unterwegs, um die Entwicklung am praktischen Beispiel zu erleben und im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern mehr zu erfahren“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulla Brede-Hoffmann (Mainz) zu den Beweggründen. Der Ortstermin stand unter dem Thema „Tourismusentwicklung in den Regionen“ und der Treffpunkt wurde gut gewählt. Im Weingut Espenhof der Familie Espenschied im Ortsteil Uffhofen konnte neben dem Weingut auch das Landhotel und die schmucke Gaststätte besichtigt werden.

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) freute sich als örtlicher Abgeordneter darüber, dass neben den Kollegen aus allen Landesteilen auch die Bildungsministerin Doris Ahnen sowie Landrat Ernst Walter Görisch und die Ortsbürgermeisterin Ute Beiser-Hübner gekommen waren. Sippel unterstrich in seiner Begrüßung die wachsende Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft in Rheinhessen. „Vor zwei Jahrzehnten hätte niemand gedacht, dass der Tourismus einen so rasanten Aufschwung nehmen wird“, stellte Sippel fest, „jetzt haben wir das Ziel, Weinerlebnisregion Nummer 1 zu werden“. Einen großen Anteil am Erfolg hätten die Winzerbetriebe, die mit ihren Investitionen in die Höfe zum Ausbau von Gästeangeboten die Grundlage für den beachtlichen Zuwachs legen konnten. „Die Übernachtungszahlen haben sich in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht“, bemerkte Sippel.

 

Die Gastgeberin Heike Espenschied und deren Tochter Lena erläuterten die Betriebsphilosophie des Espenhofes. Durch eine klare Qualitätsorientierung in der Weinproduktion und -vermarktung sowie in der touristischen Vernetzung innerhalb der Interessengemeinschaft „Urlaub beim Rheinhessenwinzer“ sei es gelungen, zusätzliche Kundenkreise zu erschließen. Ziel müsse sein, durch verstärkte Kooperation die Gäste länger in der Region zu halten. Innerhalb IG „Urlaub beim Rheinhessenwinzer“, in der sich Heike Espenschied als Vorsitzende engagiert, wirken 60 Winzerbetriebe zusammen, um den Gästen ein einheitlich hohes Qualitätsniveau mit einer individuellen Betreuung in familiärer Atmosphäre bieten zu können. Eine kompetente weinfachliche Beratung durch die Winzer sei selbstverständlich.

 

Stefan Herzog, Geschäftsführer der Rheinhessen-Touristik GmbH, zollte den Winzerbetrieben Lob für deren Innovationskraft. „Die ersten Betriebe, die vor 25 Jahren mit Tourismus angefangen haben, wurden noch milde belächelt, heute weiß man: Der Mut hat sich gelohnt.“ Mit einem einheitlichen Vinothekenkonzept, das dem Gast verlässliche Öffnungszeiten und Standards garantiere, gehe Rheinhessen wiederum neue Wege. Erfreulich sei die Zusammenarbeit der Kommunen, die sich immer stärker entwickelt habe. Nur so sei es möglich gewesen, 550 km Radwege zu beschildern, Nordic Walking-Routen anzulegen oder die Vermarktung zu verstärken. „Das Miteinander ist der richtige Weg“, so Herzog.

 

Was für Rheinhessen gelte, treffe auch für Rheinland-Pfalz insgesamt zu, konstatierte Herzog. Mit den Themen Weinkultur/Weingenuss, Wandern, Radwandern, Wellness und Gesundheit werden deutliche Zuwächse im Tourismusgeschäft erzielt. Allein in Rheinhessen hänge mittlerweile ein Bruttoumsatz in Höhe von 1 Milliarde Euro pro Jahr vom Tourismus ab. Rund 20.000 Arbeitsplätze hingen unmittelbar oder mittelbar vom Tourismus ab.

 

Die SPD-Parlamentarier zeigten sich sehr beeindruckt von der Dynamik und der überzeugenden Konzeption in Rheinhessen. Hier werde die Tourismusstrategie des Landes vorbildlich umgesetzt, lautete das Fazit.

Veröffentlicht am 30.06.2012.

MdL Sippel im Gespräch mit LBM – Mitfahrerparkplatz kommt im Herbst

Der geplante Mitfahrerparkplatz an der L 409/A 63 Anschlussstelle Erbes-Büdesheim bei Alzey wird in diesem Jahr gebaut. Darauf verweist der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD), der sich im Gespräch mit der Leitung des Landesbetriebs Mobilität in Worms (LBM) über die Maßnahme erkundigt hatte, in einer Pressemitteilung. Der LBM habe erklärt, dass die Ausführungsplanung abgeschlossen und Baurecht vorhanden sei. Die Realisierung werde in der 2. Jahreshälfte erfolgen, Baubeginn ist im Herbst.

Insgesamt sollen 34 neue Mitfahrerparkplätze entstehen. „Die Nachfrage ist absolut vorhanden und wird in Anbetracht steigender Spritpreise weiter steigen. Außerdem helfen die Angebote der Energieeinsparung und dem Klimaschutz. Das ist sehr zu unterstützen“, so Heiko Sippel.

 

 

Bild: © Marta Thor

 

Veröffentlicht am 30.06.2012.

Das Land mobil erleben – Rheinland-Pfalz wirbt mit App

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz stellt wichtige Daten und interessante Informationen jetzt mobil zur Verfügung. Mit einem „Rheinland-Pfalz-App“ können Nutzer von iphone-, Android- oder Blackberry-Smartphones überall auf den Datenpool des Landes zugreifen. Darauf verweist der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD), der sich als Mitglied der Enquete-Kommission „Verantwortung in der medialen Welt“ ebenfalls für die stärkere Nutzung der digitalen Möglichkeiten eingesetzt hatte.

 

Sippel stellt fest, dass mittlerweile jeder vierte Bürger ein Smartphone besitzt und der Trend sich beschleunigt. Das Land Rheinland-Pfalz trage dieser Entwicklung Rechnung und biete einen mobilen Auftritt für verschiedene Bereiche an: einen Behördenfinder, der zur richtigen Behörde lenke und deren Öffnungszeiten aufliste, eine Checkliste für benötigte Unterlagen bei Antragsverfahren sowie Infos zu Terminen und Veranstaltungen im Land. Außerdem biete die RLP-App noch einen besonderen Service: Winzer und Weingüter könnten schnell und einfach im Umkreis gefunden werden.

 

Weitere Infos unter www.rlp.de (Suchbegriff RLP-App eingeben)

 

Bild: © Marta Thor

Veröffentlicht am 30.06.2012.