Archiv für den Autor: Heiko Sippel

Land unterstützt Kunstwerkstatt Rheinhessen e.V. – Finanzspritze für schöpferisches Tun

Der Verein Kunstwerkstatt Rheinhessen e.V. hat von der Kulturförderung des Landes Rheinland-Pfalz einen Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro erhalten. Darauf verweist der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel in einer Pressemeldung. Sippel hatte die Kunstwerkstatt in ihren neuen Räumlichkeiten besucht.

Foto: MdL Heiko Sippel zu Gast in der Kunstwerkstatt. Ursula Göhring (links) und Bettina Lindemann (rechts) erläutern das Konzept.

 


Hell, freundlich und zentral gelegen präsentiert sich die Kunstwerkstatt Rheinhessen e.V., die seit März in der Amtgasse 9 in Alzey ihren festen Sitz hat. Anfang 2008 hatte sich eine Gruppe von Kunstschaffenden aus pädagogischen, handwerklichen, therapeutischen und künstlerisch angewandten Berufen sowie freischaffenden Künstlern
zusammengeschlossen, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Alzey und an 15 Standorten in der Umgebung die bildende Kunst in ihrer ganzen Vielfalt näher zu bringen.

23 Kursleiter bieten Workshops in Buchbinden, Mal-, Zeichen- und Druckgrafikkurse, Filzen, Töpfern, Metall- und Schmuckgestaltung, Floristik und sogar Nähkurse an. Dabei ist der Verein bestrebt, das Kursangebot sowie die Anzahl der Standorte im rheinhessischen Umland noch kontinuierlich zu erweitern, erklärte die Vorsitzende Ursula Göhring. So schwebt ihr für die Zukunft auch ein Workshop „Pantomime und Schauspiel“ oder „Bühnenbildmalerei“ vor.

„Wir wollen unser Können und Wissen an alle diejenigen weitergeben, die mit einer kreativen Beschäftigung einen Gegenpol zum alltäglichen Leistungsdruck in Beruf und Schule suchen, denn hier geht es nicht um Noten, sondern um die Freude am eigenen Tun!“ sagte Göhring.

Der Landtagsabgeordnete erfuhr dabei auch, dass sich die Kunstwerkstatt Rheinhessen e.V. gerne noch mehr bei verschiedenen Veranstaltungen und Anlässen präsentieren und die Ergebnisse der Kurse in Ausstellungen öffentlich vorstellen möchte, auch, um noch etwas bekannter zu werden. Daraufhin bot Sippel spontan sein Wahlkreisbüro für eine Präsentation im Herbst an und sicherte der Vorsitzenden gerne weitere Unterstützung zu: „Diese Einrichtung ist eine ganz tolle Sache für die Menschen in der Region.
Für eine geringe Gebühr erhalten sie qualitativ hochwertigen und künstlerisch vielfältigen Unterricht. Und da die Kurse in verschiedenen Orten im Landkreis Alzey-Worms abgehalten werden, können sich die Teilnehmer über kurze Wege freuen. Und das Angebot kann sich wirklich sehen lassen!“ Sippel schlug der Vorsitzenden auch die Vernetzung mit anderen Institutionen wie beispielsweise mit dem Staatlichen Aufbaugymnasium in Alzey vor, da dort das erste Landeskunstgymnasium eingerichtet wird.

Der Verein Kunstwerkstatt wird seit der Gründung von Sponsoren sowie von den Mitgliedsbeiträgen gefördert, die Arbeit der Kursleiter finanziert sich über die Teilnehmergebühren. Informationen über das neue Kursangebot ab August und die Kunstwerkstatt Rheinhessen e.V. erhalten Sie unter www.kunstwerkstatt-rheinhessen.de, Frau Ursula Göhring, Tel. 06731/9967396.

 

Veröffentlicht am 16.05.2010.

18jähriger führt SPD-Ortsverein – Generationenwechsel an der Spitze

An der Spitze des SPD-Ortsvereins Wendelsheim hat sich ein Generationenwechsel vollzogen. Für den seitherigen Vorsitzenden Karl Walther, der nicht mehr für eine Wiederwahl kandidierte, wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung im Rathaus der 18jährige Auszubildende Marco Strehler gewählt. Strehler, der damit jüngster SPD-Vorsitzender in Rheinland-Pfalz sein dürfte, erhielt alle Stimmen der anwesenden Mitglieder. Karl Walther freute sich über das tolle Ergebnis seines Nachfolgers: „Ich finde es toll, dass die Mitglieder einem jungen engagierten Menschen das Vertrauen aussprechen und ihm eine Chance geben, die er gut nutzen wird.“ Strehler versicherte, dass er sich den Aufgaben mit großem Elan stellen werde, wobei er hoffe, auch mehr junge Leute für die Partei interessieren zu können.

Foto v.l.n.r.: Gerd Rocker, MdL Heiko Sippel, Marco Strehler, Karl Walther


 

Die weiteren Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Andreas Rehbein (stellvertretender Vorsitzender), Gerd Rocker (Schriftführer), Karl Scheifler (Kassenwart), Karl Walther und Jürgen Frolik (Beisitzer).

Zuvor gab Karl Walther einen Bericht über die Aktivitäten des Ortsvereins und berichtete über kommunale Themen. Es sei gelungen, bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr 20 Kandidaten für die SPD-Liste zu gewinnen. In die Gemeinderatsarbeit bringe sich die SPD konstruktiv ein.

Gerd Rocker erstattete den Bericht des Schriftführers, der ebenfalls die Kommunalpolitik in den Mittelpunkt stellte. Die gewonnene Bürgermeisterwahl und die Ratsmehrheit im VG-Rat seien für die SPD Ansporn und Verpflichtung zugleich, den erfolgreichen Weg der Verbandsgemeinde fortzusetzen. Wichtige Themenfelder seien beispielsweise die DSL-Versorgung, die Ausstattung der Feuerwehren, die Nutzung erneuerbarer Energien oder die Unterstützung der Schulen.

In seinem Referat zur aktuellen Landespolitik machte
Landtagsabgeordneter Heiko Sippel deutlich, dass Rheinland-Pfalz das Vorreiterland in der Bildungs- und Familienpolitik sei. „Mit der Beitragsfreiheit in den Kindertagesstätten, dem Ausbau der Ganztagsschulen, der Modernisierung der Schulstruktur, der finanziellen Entlastung durch die Schulbuchausleihe und den Verzicht auf Studiengebühren zeigt Rheinland-Pfalz, dass bei uns die Bildungs- und Chancengerechtigkeit oberste Priorität hat“, bilanzierte Sippel. Auch wirtschaftlich konnte Rheinland-Pfalz in die Spitzengruppe der wirtschaftsstarken Bundesländer aufschließen.

Zum Abschluss der Versammlung ehrte Sippel verdiente Mitglieder. Mit Urkunden und Ehrennadeln wurden ausgezeichnet: Jürgen Frolik, Jakob Schwind und Ludwig Zahn (40 Jahre Mitgliedschaft), Dr. Günter Gerhardt, Klaus Hess, Stefan Schwind, Erich Siebecker und Karl Walther (30 Jahre), Daniel Schwind und Jochen Simon (25 Jahre).

 

Veröffentlicht am 16.05.2010.

Gimbsheimer sammeln Eindrücke vom Landtag – Mir gehn durch die „Nein-Tür“!

Eine Besuchergruppe aus Gimbsheim informierte sich auf Einladung des Landtagsabgeordneten Heiko Sippel über die Arbeit des rheinland-pfälzischen Landtages in Mainz. Im Foyer des Deutschhauses, dem Sitz des Landtages, begrüßte der SPD-Abgeordnete die Besuchergruppe. „Auch wenn ich für den Nachbar-Wahlkreis Alzey zuständig bin, freut es mich als Ex-Gimbsheimer, Besuch aus der alten Heimat zu empfangen“, sagte Sippel, der seine politische Arbeit in der Altrheingemeinde begann und seit 1987 in Alzey wohnt.

Bevor Heiko Sippel mit seinen Besuchern den Plenarsaal betrat, in dem sonst beispielsweise über Themen wie Schulpolitik, Finanzen, Sportförderung, Rundfunkgebühren oder Hochschulgesetz debattiert wird, musste er ihnen die Bedeutung der drei großen Türen erläutern: „Der Hammelsprung ist eine Form der parlamentarischen Abstimmung in deutschen Parlamenten. Für den Hammelsprung verlassen die Abgeordneten den Plenarsaal und betreten ihn nach Eröffnung des Zählvorgangs durch den Präsidenten wieder durch eine von drei Türen, die jeweils für Ja, Nein oder Enthaltung stehen“.

Die Gimbsheimer stürmten durch die „Nein-Tür“, bevor sie sich im Plenarsaal auf die 101 Abgeordnetensitze und die Regierungsbank verteilten. Sippel erklärte ihnen die Parlamentszusammensetzung, wobei die „Gimbsheimer Ministerriege“ für besondere Heiterkeit sorgte. Heiko Sippel gab dann einen Überblick über die Tätigkeiten eines Abgeordneten, der neben vielen Sitzungen und Gesprächen in Mainz auch einen erheblichen Teil seiner Arbeitszeit für Termine im Wahlkreis aufwendet. „Der Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig, um zu erfahren, wo der Schuh drückt und welche Ideen und Anregungen ich mit nach Mainz nehmen kann“, erläuterte Sippel die Bedeutung seines Arbeitsschwerpunktes im Wahlkreis. In der Landespolitik bringt sich der ehemalige Verwaltungsbeamte und Wirtschaftsförderer in den Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr sowie in den Rechtsausschuss und die Enquete-Kommission „Verantwortung in der medialen Welt“ ein. Die Besucherinnen und Besucher interessierten sich für den normalen Tagesablauf im Parlamentsgeschehen und stellten viele Fragen zur Landespolitik.

Heiko Sippel ermöglichte den Teilnehmern auch eine Besichtigung des Abgeordnetenhauses in unmittelbarer Nähe zum Landtag, in dem die Büros der Abgeordneten und weitere Sitzungssäle untergebracht sind. Ein Blick in Sippels kleines Büro wurde mit „Do hat er ja alles, was er so braucht!“ kommentiert. Im Fraktionssaal der SPD-Landtagsfraktion beschrieb Sippel die Arbeit der Fraktion und den Weg der Gesetzgebung, der viele vorbereitende Sitzungen in der Fraktion, in Arbeitskreisen, Ausschüssen und Expertenanhörungen erfordere.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen im Landtagsrestaurant besuchte die Gruppe den Südwestrundfunk. Dort schauten die Gäste SWR4-Moderator Wolfgang Röben im Hörfunkstudio während einer Live-Sendung über die Schulter und sahen sich auch im großen Fernsehstudio um, aus dem die Landesschau ausgestrahlt wird. Die Besucher waren sich einig, dass sich der Besuch vor Ort gelohnt hat. „Wir haben zum einen erfahren, dass das Amt eines Politikers sehr viel Einsatz erfordert und zum anderen ist Mainz eine Medienstadt. Ein Besuch bei einem der Sender deshalb ein Muss“, so das Fazit.

Veröffentlicht am 16.05.2010.

Staatsminister Bruch gewährt Zuwendungen aus dem Investitionsstock – Kommunale Vorhaben werden wahr

Das rheinland-pfälzische Ministerium des Innern und für Sport hat zweckgebundene Zuwendungen aus dem Investitionsstock für neun dringende Projekte im Landkreis Alzey-Worms bewilligt. Dies teilte der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel in einer Presseerklärung mit. „Ohne diese Zuwendungen wären die Gemeinden nicht in der Lage, die erforderlichen Mittel aufzubringen und die Finanzierung sicherzustellen, um die Projekte zu verwirklichen“, so Sippel.

So erhält die Ortsgemeinde Gau-Bickelheim zusätzliche Mittel in Höhe von 34.000 Euro zur Errichtung einer wasserbaulichen Anlage am Wissberg. Die Ortsgemeinden Stein-Bockenheim und Gumbsheim möchten ihre Gemeindehallen nach energetischen Gesichtspunkten sanieren und werden mit 226.000 Euro und 26.000 Euro gefördert. Die Maßnahmen an der Gemeindehalle in Wendelsheim werden mit 110.000 Euro unterstützt. Während die Stadt Wörrstadt den Neunröhrenbrunnen mit einem Zuschuss von 125.000 Euro sanieren und restaurieren darf, kann sich die Gemeinde Schornsheim über einen Zuschuss von 32.000 Euro für die Gestaltung eines Parkplatzes am Friedhof freuen.

Die letzten drei Projekte betreffen die Verbandsgemeinde Alzey-Land. Die Ortsgemeinde Bermersheim vor der Höhe möchte ein  Dorfgemeinschaftshaus in Anbindung an die bestehende Gemeindehalle erreichten und kann mit 185.000 Euro planen. In Nieder-Wiesen steht der Neubau einer Friedhofshalle und der Abriss des alten Friedhofsgebäudes schon lange auf dem Plan und kann jetzt mit einer Zuwendung von 50.000 Euro verwirklicht werden. Den Betrag von 40.000 Euro erhält die Ortsgemeinde Framersheim für den Ausbau ihrer Ortsstraßen.

Der Investitionsstock mit seinen Fördermitteln sei wichtig für die regionale Bauwirtschaft. Das tatsächlich ausgelöste Investitionsvolumen übertreffe das eingesetzte Fördervolumen regelmäßig um bis zum Achtfachen. „Das ist für unsere mittelständische Wirtschaft und das Handwerk vor Ort von großer Bedeutung. Deshalb bemühe ich mich darum, dass möglichst viele kommunale Vorhaben in meinem Wahlkreis mit Mitteln aus dem Investitionsstock gefördert werden“, betont Heiko Sippel (SPD).

Veröffentlicht am 13.05.2010.

Überwältigende Mehrheit für Abgeordneten – Heiko Sippel geht ins Rennen

Heiko Sippel wird für die SPD im Wahlkreis 33 ins Rennen um das Direktmandat bei der Landtagswahl am 27. März 2011 gehen. Der Landtagsabgeordnete wurde von den Delegierten der Wahlkreiskonferenz in Flonheim mit überwältigender Mehrheit von 95,8 % der Stimmen gewählt. Sippel freute sich über die große Zustimmung der Partei, die Zusammenhalt und Siegeswillen dokumentiere. „Wir werden mit großem Engagement daran arbeiten, den Wahlkreis wieder zu erringen und die erfolgreiche Politik für die Region fortzusetzen“, so Sippel.

Zuvor würdigte die SPD-Kreisvorsitzende Kathrin Anklam-Trapp die Arbeit ihres Landtagskollegen, der aufgrund seiner Verankerung in der Kommunalpolitik sowie den beruflichen Erfahrungen als leitender Beamter der Kreisverwaltung und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Aufgabe im Landtag prädestiniert sei. „Der Wahlkreis ist mit Heiko Sippel hervorragend in Mainz vertreten und so soll es auch bleiben.“

Als Ehrengast unterstrich Landtagspräsident Joachim Mertes die Bedeutung der Landtagswahl im nächsten Jahr, wobei es darauf ankomme, mit einem starken SPD-Ergebnis dafür zu sorgen, dass Kurt Beck seine zukunftsweisende Arbeit als Ministerpräsident des Landes weiter fortsetzen könne. Mertes ging auf die Querelen und Skandale der Landes-CDU ein, die es nicht schaffe, Ausgaben aus Steuermitteln in Höhe von mehreren hundert tausend Euro zu belegen. „Mit Hebgen, Jullien, Böhr, Billen und Dincher ergibt sich außerdem eine lange Liste mit Namen, gegen die staatsanwaltliche Ermittlungen laufen oder bereits abgeschlossen sind.“

Die SPD im Land könne auf eine gute Regierungsbilanz verweisen.
Rheinland-Pfalz sei Musterland in der Bildungs- und Familienpolitik und habe sich wirtschaftlich in die Spitzengruppe der Länder vorgearbeitet.

Landrat Ernst Walter Görisch verwies auf die gelungene Umsetzung der Politikfelder im Landkreis. „Mit großer Unterstützung des Landes haben wir unseren Schwerpunkt auf den Schulbau gelegt und dafür gesorgt, dass ausreichende Plätze in den Kindertagesstätten zur Verfügung stehen.“ Auch Görisch stellte heraus, dass sich mit Heiko Sippel ein Abgeordneter präsentiere, der mit seiner früheren Tätigkeit in der Kreisverwaltung überzeugt habe. „Er hat als Beigeordneter in Alzey und Mitglied des Kreistages einen festen Stand in der Kommunalpolitik und hat nie die Bodenhaftung verloren.“

In seiner Vorstellungsrede zog Heiko Sippel eine erste Bilanz seiner Arbeit in den gut 16 Monaten seiner Zugehörigkeit zum Landtag. „Mir liegt viel daran, die beispielhafte Politik von Walter Zuber in seinem Sinne weiter zu führen und einen Schwerpunkt auf die Bürgernähe zu legen“, beschrieb Sippel seine politische Praxis. Als Mitglied im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr habe er sich gut in das Mainzer Parlamentsgeschehen eingearbeitet und habe große Freude an der neuen Aufgabe. „Wichtig ist es mir, im Wahlkreis unterwegs zu sein, um zu erfahren, wo es Verbesserungsbedarf gibt und wo es klemmt.“ Seine regelmäßigen Bürgersprechstunden und die Sprechstunden vor Ort in allen Städten und Gemeinden des Wahlkreises stießen auf große Resonanz. „Ich sehe mich als Interessenvertreter für die Belange der Menschen in dieser Region.“
Die Aufgabe des Wahlkreisabgeordneten liege genauso darin, in Mainz für Projekte und Vorhaben des Wahlkreises zu werben. „Die SPD-Abgeordneten des Landkreises Alzey-Worms tun dies mit großem Erfolg, da in den letzten 10 Jahren über 320 Millionen Euro an Fördergeldern in den Kreis geflossen sind“, bemerkte Sippel, der weitere Steuersenkungen in Anbetracht der Schuldenlast des Staates als nicht verantwortbar bezeichnete. „Wer dies fordert, ruiniert letztlich den Staat, der dann nicht mehr in der Lage ist, in die Bildung, in die Infrastruktur, die innere Sicherheit oder soziale Absicherung zu investieren“, gab sich Sippel kämpferisch. Mit einer starken SPD im Land werde es möglich gemacht, über den Bundesrat solche unsinnigen Steuersenkungspläne oder die Kopfpauschale in der Krankenversicherung zu verhindern.

Die SPD stehe für eine gerechte und moderne Zukunftspolitik, wobei Sippel eine der Hauptaufgaben in der Sicherstellung des Fachkräftebedarfs und des Akademikernachwuchses sieht. Die enormen Investitionen in die Bildung und der Verzicht auf Studiengebühren seien der richtige Weg. Weitere Herausforderungen erkannte er im Ausbau der erneuerbaren Energien und des Klimaschutzes sowie in der Förderung des ländlichen Raumes. „Angesichts der demographischen Entwicklung stehen wir vor entscheidenden Weichenstellungen.“

Als B-Kandidat wurde Denis Kittl mit großer Mehrheit gewählt. Der 31jährige Beigeordnete der Ortsgemeinde Saulheim sagte zu, auch sein berufliches Knowhow im Marketingbereich in den Wahlkampf mit einzubringen und dem Direktkandidaten zur Seite zu stehen. Als weitere Kandidatin für die Landesliste wurde die 29jährige Juristin Barbara Hübner aus Flonheim gewählt.

„Mit der Wahlkreiskonferenz ist uns ein guter Auftakt gelungen, nun gilt es, in großer Geschlossenheit für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, des wirtschaftlichen Wachstums und der Nachhaltigkeit im Umweltschutz zu kämpfen“, so Sippel in seinem Schlusswort.

Veröffentlicht am 10.05.2010.

Abgeordneter besucht Wahlkreis – Heiko Sippel in Gumbsheim

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel wird in den nächsten Monaten alle 51 Gemeinden und Stadtteile seines Wahlkreises besuchen, um eine „Sprechstunde vor Ort“ oder ein Bürgergespräch durchzuführen. Die achte Station seiner Tour durch den Wahlkreis ist die Ortsgemeinde Gumbsheim. Dort wird Sippel am Dienstag, dem 18. Mai von 17.30 bis 18.30 Uhr auf dem Platz vor der Gemeindehalle in der Wöllsteiner Straße sein.

Veröffentlicht am 07.05.2010.

Der Engagement- und Kompetenznachweis – Gutes Zeugnis für Ehrenamt

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz bietet Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere Jugendlichen die Möglichkeit, neben schulischen und beruflichen Zeugnissen auch einen Nachweis über freiwillig erbrachte Leistungen sowie im Engagement erworbene Kompetenzen bei ihrer Bewerbung um einen Ausbildungs-, Studien- oder Arbeitsplatz geltend zu machen. Darauf weist der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel in einer Presseerklärung hin.

„Viele Institutionen, Organisationen und Vereine, aber auch Bürger und Bürgerinnen wissen gar nicht, dass es einen Engagement- und Kompetenznachweis gibt, der ehrenamtliches Engagement dokumentiert und zertifiziert . Ich denke, besonders für junge Menschen ist es wichtig, sich ihre Kompetenzen für die  Bewerbung um einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz anerkennen zu lassen. Ein jahrelanger Job als Jugendtrainer im Fußballverein beispielsweise kann dem Arbeitgeber Führungsqualitäten und soziale Kompetenz signalisieren“,  so  Sippel.

So können rheinland-pfälzische Bürgerinnen und Bürger, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, den Engagement- und Kompetenznachweis von der Organisation erhalten, in der sie sich ehrenamtlich engagieren. Er dokumentiert die Organisation, den Zeitraum, die Art und den Umfang des Engagements sowie die erworbenen Fähigkeiten und Qualifikationen in übersichtlicher Form und textlich detaillierter Erläuterung. „Letztendlich bekommt so ein Nachweis durch die Unterschrift des Ministerpräsidenten auch noch mal ein ganz anderes Gewicht“, sagt Sippel.

Die Ausstellung des Nachweises kann formlos von der ehrenamtlich tätigen Person, von der Einrichtung, in der die Leistung erbracht wird sowie dem Landkreis, der Stadt oder Gemeinde, in der die Person ehrenamtlich tätig ist, beantragt werden.  Weitere Informationen gibt es bei der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt, Tel.: 06131-16-5720 oder unter www.wir-tun-was.de.

Veröffentlicht am 04.05.2010.

MdL Sippel im Wahlkreis unterwegs – Eppelsheim und Freimersheim

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel setzt seine Tour durch den Wahlkreis mit „Sprechstunden vor Ort“ fort. Am Montag, dem 10. Mai, steht der Abgeordnete von 17.30 bis 18.30 Uhr in Eppelsheim, Am Römer (Ortsmitte) für Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Am Dienstag, dem 11. Mai, führt Sippel von 17.00 bis 18.00 Uhr eine Sprechstunde an seinem Info-Stand im Gewerbepark in Freimersheim durch.

Im Anschluss daran findet um 18.30 Uhr ein Bürgergespräch im Bürgerhaus Freimersheim statt, bei dem die Gelegenheit besteht, neben kommunalen Themen auch die Landespolitik anzusprechen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

Veröffentlicht am 02.05.2010.

Aufruf zur Teilnahme am Helmut-Simon-Preis – Gegen Armut und Ausgrenzung

Bereits zum dritten Mal in Folge verleihen die Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz den Helmut-Simon-Preis, benannt nach dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter und Kirchenpräsidenten. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und würdigt Projekte in Rheinland-Pfalz, die sich gegen Armut und die damit verbundene Stigmatisierung der Betroffenen wendet. Schirmherr des Preises ist Ministerpräsident Kurt Beck, Vorsitzender der Jury Kirchenpräsident Christian Schad von der Evangelischen Kirche der Pfalz.

„Gerade in diesem Jahr, in dem das europäische Jahr gegen Armut und Ausgrenzung ausgerufen wurde, kommt dem Preis eine besondere Bedeutung zu“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Heiko Sippel, der für eine Teilnahme an dem Wettbewerb wirbt. Bewerben können sich alle Initiativen, Institutionen und Personen, die sich in Rheinland-Pfalz gegen Armut und soziale Ausgrenzung engagieren.

Der Helmut-Simon-Sonderpreis wurde im vergangenen Jahr dem Stadtteilbüro des Wormser Südens für die Verbesserung der Wohnsituation im sozialen Brennpunkt verliehen.

Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet abrufbar unter www.diakonie-rlp.de oder können bei dem Beauftragten der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz angefordert werden: Pfarrer Albrecht Bähr, a.baehr@diakonie-rwl.de, Flachsmarktstraße 9, 55116 Mainz, Tel.: 06131-6299740. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2010.

Der Preis soll im November 2010 in der Mainzer Staatskanzlei verliehen werden.

Veröffentlicht am 02.05.2010.

Land bewilligt hohe Fördersumme – Sippel: Busbahnhof vor Realisierung

„Für die Einrichtung eines Busbahnhofes im Bereich des Alzeyer Schulzentrums gibt es grünes Licht. Mit der Bewilligung eines Zuschusses in Höhe von 850.000.- Euro sind die finanziellen Voraussetzungen geschaffen“, freut sich der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) über die Nachricht aus Mainz. Sippel hatte sich in den letzten Monaten bei der Landesregierung für die schnelle Realisierung der Maßnahme eingesetzt, die zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit an den Bushaltestellen beitragen soll. Bisher nutzt ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler die Bushaltestelle vor der Stadthalle.

Im Bereich der Jean-Braun-Straße baut der Landkreis Alzey-Worms im Rahmen der Umgestaltung des Schulareals einen Zentralen Omnibusbahnhof mit 8 Bushaltestellen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,49 Mio. Euro. Durch eine Aufteilung der Haltestellen entlang der Straße wird künftig ein unabhängiges An- und Abfahren der Busse ermöglicht. Darüber hinaus kann den Fahrgästen pro Linie beziehungsweise Richtung eine feste Haltestelle zugeordnet werden. „Dies verbessert die Übersichtlichkeit der Haltstellen und insbesondere auch die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie der sonstigen ÖPNV-Nutzer“, ist Sippel überzeugt. Da auch die Stadt Alzey vorhabe, den Platz der Wahrheit an der Stadthalle auszubauen, komme die Verlagerung der Haltstestellen zur richtigen Zeit.

Veröffentlicht am 02.05.2010.

– SPD fährt nach Berlin

Der SPD-Ortsverein Alzey hat eine Bürgerfahrt nach Berlin organisiert. Vom 03.-06. Juni 2010 geht es mit dem Bus in die Bundeshauptstadt. Mitglieder und Interessierte sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Neben einem Besuch im Bundestag, in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz und im Willy-Brandt-Haus steht eine Besichtigung der Gedenkstätte Hohenschönhausen auf dem Programm.

Eine Wannsee-Fahrt führt die Besuchergruppe außerdem nach Potsdam. Infos und Anmeldung unter der Tel. Nr. 06731/55577 (SPD-Büro, vormittags) oder 06731/1201.

 

 

 

Veröffentlicht am 30.04.2010.

Minister Bruch lobt Wettbewerb aus – „Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung“

Bis zum 14. Mai 2010 können sich Dorferneuerungsgemeinden aus Rheinland-Pfalz noch für den vom rheinland-pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch ausgelobten Wettbewerb „Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung“ bewerben und einen der Preise in Höhe von insgesamt 35.000 Euro gewinnen. Der von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und dem Deutschen Kinderhilfswerk Berlin unterstützte Wettbewerb feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurden die Preisgelder der Kategorie Jugendpreis nochmals angehoben. Es werden jeweils zehn Gemeinde- und Jugendpreise verliehen.

Drei Preisträgergemeinden der Kategorie Gemeindepreis erhalten zusätzlich die Möglichkeit zur Durchführung einer „Zukunftswerkstatt“. Unter Zukunftswerkstatt versteht man eine bestimmte Arbeitsmethode, mit deren Hilfe die Preisträger vor Ort Leitbilder für eine kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung erarbeiten oder bereits bestehende Ansätze, Initiativen und Projekte weiterentwickeln. Auf diesem Weg können sich Kinder und Jugendliche konkrete Lösungen erarbeiten, um ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche im Dorf zu realisieren.

Teilnahmeberechtigt sind alle Ortsgemeinden, die ein jeweils von der zuständigen Kreisverwaltung anerkanntes Dorferneuerungskonzept haben.
Besonders aufgefordert sind in diesen Gemeinden Eltern, Initiativgruppen sowie alle, die sich hauptberuflich oder ehrenamtlich im Dorf für die Belange und eine nachhaltige Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre einsetzen. Die Möglichkeiten der Wettbewerbsteilnahme sind dabei sehr vielfältig.

Landtagsabgeordneter Heiko Sippel (SPD) würde sich freuen, wenn sich viele Kinder- und Jugendgruppen bewerben würden. Deren Beteiligung an den Zielen der Dorfentwicklung sei seit Jahren ein Aufgabenschwerpunkt in der rheinland-pfälzischen Dorferneuerung. Allein in den Jahren 2000 bis 2009 wurden insgesamt 621 solcher Projekte durchgeführt. Dabei seien Zuwendungen in Höhe von über 28,5 Millionen Euro gewährt worden. „Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass im Land nicht nur über das Thema diskutiert wird, sondern dass ganz konkrete Initiativen zusammen mit Kindern und Jugendlichen im Sinne eines kinderfreundlichen Rheinland-Pfalz realisiert werden“, so Sippel.

Die Bewerbung kann allerdings nur berücksichtigt werden, wenn alle Unterlagen zusammen mit dem Bewerbungsbogen bis 14. Mai 2010 abgeschickt worden sind. Die Ausschreibungsunterlagen befinden sich auf den Internetseiten des rheinland-pfälzischen Innenministeriums unter www.ism.rlp.de (Städte und Gemeinden/Dorferneuerung/Wettbewerbe) oder können im Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten in der Hospitalgasse 7 in Alzey, Tel. 06731 / 498-150 angefordert bzw. abgeholt werden.

 

Veröffentlicht am 28.04.2010.

Abgeordneter besucht Wahlkreis – Heiko Sippel in Kettenheim

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel wird in den nächsten Monaten alle 51 Gemeinden und Stadtteile seines Wahlkreises besuchen, um eine „Sprechstunde vor Ort“ oder ein Bürgergespräch durchzuführen. Die vierte Station seiner Tour durch den Wahlkreis ist die Ortsgemeinde Kettenheim. Dort wird Sippel am Montag, dem 03. Mai von 17.00 bis 18.00 Uhr auf dem Freien Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus sein.

Veröffentlicht am 28.04.2010.

Abgeordneter im Dialog mit Jugendlichen – „Europa in die Schule“

„Europa ist ein schwieriges, komplexes, kompliziertes, aber sehr wichtiges Konstrukt. Durch den Verbund der 27 Staaten hat sich vieles positiv für die Menschen verändert!“ Das ist das Fazit des SPD-Landtagsabgeordneten Heiko Sippel nach seinem Besuch der Georg-Forster-Gesamtschule in Wörrstadt. Sippel war als Referent für die Aktion „Europa in die Schule“, die nun schon zum fünften Mal in Rheinland-Pfalz durchgeführt wird, eingeladen worden. Dieses Angebot richtet die überparteiliche Bürgerinitiative Europa-Union Rheinland-Pfalz jedes Jahr an alle Schulen ab Sekundarstufe I.

Erdkundelehrer Alexander Leininger hatte sich das Thema: „Die Europäische Integration – Kosten und Nutzen der EU-Mitgliedschaft für Deutschland“ gewünscht.  Gut vorbereitet empfingen 45 Schüler einer zehnten Klasse und einer 12. Klasse Leistungskurs Sozialkunde den Landtagsabgeordneten, der die ihm zur Verfügung stehenden fünfzig Minuten geschickt in Vortrag und Fragerunde aufteilte.

Sippel begann seinen Vortrag provokant mit der Aussage „Deutschland ist der größte Nettozahler“ und reflektierte die Stimmung in der Bevölkerung:
“Deutschland zahlt mehr als alle anderen Länder und hat aber zu wenig davon“.  Deutschland zahle in der Tat zwar sehr viel Geld in die EU-Kasse, könne jedoch einen wesentlichen wirtschaftlichen Nutzen aus der Union durch den Binnenmarkt ziehen, da Deutschland der größte Exporteur der EU ist und jeder dritte deutsche Arbeitsplatz am Export hängt, referierte Sippel und verwies auch gleich auf die Region: „Davon profitieren auch unsere mittelständische Unternehmen oder beispielsweise auch die Winzer im Landkreis Alzey-Worms, die ihre Erzeugnisse ohne große Handelsschranken in EU-Staaten exportieren.“

Man dürfe außerdem nicht vergessen, erinnerte der Landtagsabgeordnete, warum EU-Länder unterschiedliche Geldmengen an die EU zahlen und ihnen unterschiedliche Geldmengen zurückgezahlt werden, denn Ziel der EU ist die wirtschaftliche und soziale Stabilität der EU-Länder anzugleichen und zu sichern.  Und von dieser Stabilität der EU-Länder profitiere Deutschland eben als Exportland. Weiterhin machte Sippel in seinem Vortrag deutlich, dass die Gemeinschaft Europas seit 1945 den Frieden sichere. „Ein hohes Gut, das unbezahlbar ist.“ Auch länderübergreifende Themen wie Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung oder Klimaschutz können nur erfolgreich über die EU-Ebene diskutiert und beschlossen werden. Ein einzelnes Land sei chancenlos bei der Bewältigung dieser komplexen Probleme. Die internationale Zusammenarbeit, die Vernetzung mit-, und der gesetzlich geregelte Datenaustausch untereinander mache effektive Arbeit, Prävention und Aufklärung erst möglich.

In der sich anschließenden Fragerunde interessierte die Schüler besonders die aktuelle Situation und Diskussion der Finanzhilfe für das hoch verschuldete EU-Mitglied Griechenland. Die Schüler wollten wissen, warum Länder weiter unterstützt und nicht einfach ausgeschlossen werden, wenn sie nicht richtig wirtschafteten. Es gelte der Solidargedanke, so Sippel. Die Gemeinschaft stehe für ihre Mitglieder zwar ein, im Falle Griechenland dürfe dies kein Freibrief sein und die Hilfe müsste mit klaren Auflagen und Kontrollen zur Sanierung der Staatsfinanzen verbunden werden.

Die Schüler bemängelten, dass Europa und europäische Themen in der Öffentlichkeit eher gering wahrgenommen werden. EU-Politik ziele aber doch auf gemeinsame und grenzüberschreitende Lösungen für alle EU-Bürger. Man habe den Eindruck, keinen Einfluss auf die Europapolitik ausüben zu können. Das liege sicherlich an der Komplexität des Gebildes Europa, so Sippel. 27 verschiedene Kulturen, 27 verschiedene Systeme versuchen miteinander zu arbeiten und einen gemeinsamen Konsens zu finden. Die Kommunal,- Landes-, und auch die Bundespolitik sei für uns greifbarer und vermittle sich besser durch die Medien. Aber es gebe durchaus Wege sich zu informieren und Ansprechpartner zu finden, zum Beispiel über das Internet. Eine andere Möglichkeit sei  auch, Europaabgeordnete einmal zu einer Diskussion in die Schule einzuladen, schlug der Landtagsabgeordnete Lehrern und Schülern zum Abschluss der Gesprächsrunde vor.

Die Aktion „Europa in die Schule“ ist Teil der Europa-Woche 2010 und läuft bis Ende Mai. Sie wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur den Schulen empfohlen und von der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und der EU unterstützt. Schulen, die noch Interesse an dieser Aktion haben, können sich an die  Europa-Union Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz wenden. Website:
http://www.europa-union-rlp.de

 

Veröffentlicht am 23.04.2010.

Sag uns Deine Meinung! – Kommunales Wahlrecht schon ab 16?

Selbstbewusst, aufgeschlossen und auf Zack: Jugendliche wollen mitbestimmen, wenn es um ihr direktes Lebensumfeld geht. Die SPD im Landtag schlägt deshalb bei Kommunalwahlen eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre vor. Darüber wollen die SPD-Abgeordneten mit allen Interessierten ins Gespräch kommen – und auf dieser Grundlage ihre Initiativen für eine gesetzliche Änderung des Kommunalwahlrechts in den Landtag einbringen

Der Wunsch, früher mitwählen zu dürfen und sich noch mehr an der politischen Willensbildung vor Ort zu beteiligen, scheint sich bei vielen Jugendlichen in den letzten Jahren deutlich verstärkt zu haben. Die SPD im Landtag wird in den kommenden Wochen mit den Beteiligten sprechen und Vorschläge entwickeln, wie das umsetzbar sein könnte – besonders wichtig ist ihr dabei die Sicht der derer, um die es geht. Mitreden lohnt sich!

Deine Meinung per Mail an: mdl.sippel@t-online.de

Veröffentlicht am 20.04.2010.