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MdL Heiko Sippel (SPD) besucht Alzeyer Schulen – Offenheit und Freiheit

Der 9. November bietet jedes Jahr Anlass, sich zurückzuerinnern an die „glücklichen und rabenschwarzen Tage“ in der Geschichte der Deutschen, erklärte der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel, der an diesem Tag regelmäßig die Schulen im Wahlkreis besucht. Da der Schicksalstag auf einen Samstag ausfiel, kam Sippel schon am Freitag in die Gustav-Heinemann-Realschule plus und das Gymnasium am Römerkastell. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Alzeyer Realschule verfolgten dem geschichtlichen Überblick des Abgeordneten mit großem Interesse, wobei insbesondere der Mauerfall thematisiert wurde. Anschließend wurden viele Fragen über die Arbeit eines Abgeordneten und aktuelle Themen gestellt. Bei einem Besuch im Mainzer Landtag will man das Gespräch gerne fortsetzen.

Die zwölften Klassen der Leistungskurse Geschichte und Sozialkunde des Röka waren größtenteils gut über den 9. November informiert und erklärten warum ihnen bestimmte Ereignisse besonders im Gedächtnis geblieben sind. „Der Mauerfall 1989 ist das jüngste Ereignis und dadurch auch am nächsten an unserer Generation dran“, sagte eine Schülerin und eine andere ergänzte, dass dieser historische Tag auch viele Eltern betroffen hätte. Sippel erinnerte sich ebenfalls an diesen „unvergesslichen, historischen Abend“, der nur aufgrund der großen Zivilcourage und des Freiheitsdranges der Menschen in der früheren DDR möglich gewesen war.

 

Die schrecklichen Ereignisse um die Reichsprogramnacht am 9. November 1938, die sich in diesem Jahr zum 75. Mal jährt, waren dagegen der Beginn zu einem beispiellosen Völkermord. „Brennende Synagogen, geplünderte Geschäfte und blanke Gewalt gegen Juden gab es auch hier in unserer Region“, schilderte Sippel, „eine feige Strategie des NS-Regimes hat die Menschen aufgestachelt und zu Gräueltaten angestiftet.“ Er erinnerte aber auch an die vielen mutigen Taten, die die Deutschen mit ihrem Leben riskierten, um ihren jüdischen Freunden, Arbeitskollegen oder Nachbarn zu helfen.

 

Das die Menschlichkeit nicht völlig verloren war, zeigten Alzeyer Bürger, die Juden nach dem Pogrom in ihrem Versteck mit Essen versorgten oder der damalige Stadtbaurat Ernst Morneweg, der die  Torarolle aus den Trümmern der Synagoge rettete. „Es ist leichter  mit der Masse zu schwimmen“, erklärte Sippel. Doch genau daraus sollte man seine Lehren ziehen und zu seiner Meinung stehen, um Unrecht zu begegnen.  Vor dem Hintergrund der vorangehenden geschichtlichen Ereignisse, interessierten sich die Schüler besonders für die aktuelle Asylpolitik und um die Frage des deutschen Selbstverständnisses. Wie könne gesunder Patriotismus in Deutschland existieren und wann sei Deutschland von seiner Schuld rehabilitiert? Können wir unverkrampft stolz auf unser Land sein?  – das waren die Kernfragen.

 

Sippel stellte dar, dass er stolz auf dieses Land sei. Es komme darauf an, wie man Patriotismus interpretiere. Sein Stolz gründe sich auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung sowie auf die Tatkraft der Menschen und Wirtschaft, das Land voran zu bringen und fairer, verlässlicher Partner in Europa und der internationalen Staatengemeinschaft zu sein. „Die WM 2006 im eigenen Land hat gezeigt, wie wir als Deutsche wieder unverkrampft zu unserem Land stehen können. Das war ohne Pathos und Überheblichkeit und hat uns im Ausland Sympathie gebracht.“

 

Viele der Jugendlichen hatten Zweifel daran, wie die aktuelle Asylpolitik angesichts der Flüchtlingsströme aus Syrien betrieben werde. „Ist Deutschland deshalb so offen zur Aufnahme aufgrund der alten Schuldgefühle?“, fragten einige Schüler. Auch welche Lösung man den Flüchtlingen auf Dauer in Deutschland bieten könne.

 

Der Abgeordnete mahnte den Asylbewerbern mit Offenheit zu begegnen: „Hier geht es um Menschen, die ums nackte Überleben willen ihre Heimatländer verlassen.“ Deutschland nimmt gerade mal 5000 Flüchtlinge aus Syrien auf, davon 240 in Rheinland-Pfalz. Das sei nur ein Bruchteil der 350 000 Flüchtlinge, die während des Bosnienkrieges nach Deutschland kamen. „Und auch das haben wir geschafft“, zeigte sich Sippel zuversichtlich. Rheinland-Pfalz habe eine offene Politik, die es den Asylbewerbern erlaube sich nicht nur innerhalb des

 

Kreises, sondern auch des Bundeslandes zu bewegen. Ein langfristiges Ziel sei es aber auch, die Ursachen für die Bürgerkriege im Nahen Osten zu bekämpfen. Sowohl die Schüler als auch der Abgeordnete zeigten sich kritisch gegenüber Waffenlieferungen von Deutschland. „Humanität steht über wirtschaftlichen Interessen“, betonte Sippel. Er halte mehr von diplomatischen Lösungen und wirtschaftlichen Sanktionen anstelle von Militäraktionen.

 

Die Schüler nahmen rege mit offenen und kritischen Gedankengängen an der Diskussion teil und folgten gespannt den Ausführungen des Alzeyer Abgeordneten. „Von Schulbesuchen nehme auch ich immer wieder neue Impulse für mich und meine Arbeit mit“, freute sich der Abgeordnete über die muntere Debatte.

 

Bild: © Marta Thor / MdL Heiko Sippel spricht mit den Schülern des Gymnasiums am Römerkastell in Alzey über den 9. November.

Veröffentlicht am 09.11.2013.

Abgeordnete Heiko Sippel und Marcel Hürter zu Gast bei Kreisjägerschaft Alzey-Worms – Mehr Ausgleichsflächen und Vernetzung für Niederwild

Die Kreisgruppe Alzey-Worms der Jägerschaft im Landesjagdverband (LJV) Rheinland-Pfalz begrüßte den umwelt- und forstpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Marcel Hürter und den Alzeyer Landtagsabgeordneten Heiko Sippel (SPD) zu einer Rundfahrt durch die Reviere Eich, Rheindürkheim, Osthofen und Flomborn, in denen der Artenschutz des Niederwilds im Vordergrund steht. Manfred Weindorf, Vorsitzender der Kreisgruppe, lud außerdem Vertreter des LJV, der Kreisgruppe und des Niederwildausschusses Alzey-Worms dazu ein, die Fahrt zu begleiten und zu kommentieren. „In all unseren Revieren gibt es positive und negative Punkte, die können die Teilnehmer heute selbst in Augenschein nehmen“, versprach Weindorf.

 

In rund zwei Stunden im Reisebus erkundete die 15-köpfige Delegation die Reviere, die sachkundig von den jeweiligen Pächtern kommentiert wurden. Vom Altrheingebiet über das Weinanbaugebiet bis zum Hochplateau zeigte sich die rheinhessische Landschaft sehr vielfältig. Doch allen Gebieten ist ein Problem gemein, die Forderung nach Ausgleichsflächen. „Pro Windrad sollte es ein Hektar Ausgleichsfläche geben“, erklärte Weindorf, „doch die sollten möglichst vor Ort sein und nicht in anderen Landkreisen oder Gemarkungen.“

 

Das Niederwild (meist Hasen, Fasane und Rebhühner) verliert zunehmend seinen Lebensraum. Waren es vor zwei Jahren noch etwa 350 Hasen und 200 Hähne im Revier Eich, so sind es heute höchstens ein paar Dutzend, äußerte sich Jörg Bähr, Hegeringleiter und Mitpächter des Reviers Altrhein, besorgt. Eine ähnliche Entwicklung konnten auch die anderen Pächter beobachten. Im Revier Eich sei momentan noch eine gute Struktur aus Hecken und Gräben vorhanden, erläuterte Bähr auf den holperigen Wegen, 14 bis 120 Hektar Auskiesungsgebiet würde das Revier bewirtschaften, 40 Hektar würden auf kommende 30 Jahre hinzukommen.

 

Ein gelungenes Projekt sei dagegen ein Inselbiotop inmitten hochlandwirtschaftlicher Flächen mit Wassergraben und renaturierten Flächen im Revier Rheindürkheim. Diese Projekte und Konzepte seien übertragbar, sagte Bähr, man sei aber auf der Suche nach politischer Unterstützung. Der Berufsjäger im LJV Christoph Hildebrandt betreut das Revier Osthofen. Sein Bestreben ist es „Lebensräume zu sichern und zu gewährleisten“, weshalb sein Revier von 2001 bis 2007 zum Niederwildforschungsgebiet ausgewiesen wurde.

 

Hildebrandt berichtete darüber, wie bestimmte Pflanzenschutzmittel das Niederwild zur Strecke bringen oder Bäume mutwillig zerstört würden. Dabei habe er auch gute Erfahrungen gemacht, so der passionierte Jäger, der die  Zunft der Jäger als „Anwälte der Wildtiere“ sieht. Mit geduldiger Aufklärung würden Hobbysportler, Gassigänger und Landwirte schnell begreifen, dass der Arten- und Bestandschutz wichtig für die Umwelt sind. Trotzdem seien die wenigen Ausgleichsflächen nicht genug, die Vernetzungselemente zu wenige.

 

Auf dem 1000 Hektar großen Gebiet des Flomborner Reviers sind die Auswirkungen der Flurbereinigung deutlich zu sehen. Außer einigen sporadischen und schmalen „Hamsterstreifen“ gebe es keinen Unterschlupf mehr für Tiere.„Gegen großen Widerstand wurde auch in Flomborn eine bald erfolgende Flurbereinigung beschlossen“, erklärte Wilhelm Fell-Rathmacher, Pächter des Reviers und Mitglied im Niederwildausschuss. Ganze fünf Hektar habe man aus Ausgleichsflächen bereit gestellt bekommen, oft unwirtschaftliche Dreicksflächen, doch das seien nur fünf bis zehn Prozent dessen, was als Ausgleich für die vielen Windkraftanlagen nötig wäre, so Fell-Rathmacher. „Es ist verwunderlich, dass hier überhaupt noch Tiere leben. Die Hamsterstreifen sind mehr Hamsterfanganlagen.“

 

Die größten Probleme im Niederwildgebiet sind aus Sicht der Jäger die fehlende Vernetzung der zu geringen Ausgleichsflächen und die fehlende Aufklärung. Manfred Weindorf bat daher bei der Abschlussbesprechung im Rathaus der Gemeinde Albig um die Möglichkeit, ein auf fünf Jahre angesetztes Pilotprojekt einzurichten: „Unsere Privatpächter sind keine Profis, was die Biotope und Beantragungen von Maßnahmen angeht. Hier ist Fachwissen nötig.“ Gerne würde sich die Kreisgruppe selbst finanziell daran beteiligen. Hürter und Sippel versprachen einen entsprechenden Antrag persönlich an die Umweltministerin Ulrike Höfken heranzutragen.

 

In der regen Diskussion zeigte sich der Remagener Abgeordnete Marcel Hürter als ausgewiesener Experte, der es als Herausforderung der Politik ansieht, die Interessen von Umwelt- und Naturschutz, Jagd, sowie von Landwirtschaft, Forsten und Weinbau abzuwägen und möglichst zusammen zu führen. „Deshalb sind offene Gespräche und Aufklärung sehr wichtig“. Die Jäger dankten den beiden Abgeordneten dafür, dass sie sich einen kompletten Nachmittag für den konstruktiven Dialog zur Verfügung gestellt haben.

 

 

 

Bild: © Marta Thor / MdL Heiko Sippel (rechts) und sein Kollege Marcel Hürter informierten sich vor Ort.

 

Veröffentlicht am 09.11.2013.

MdL Heiko Sippel in Wörrstadt – Bürgersprechstunde vor Ort

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel führt neben seinen regelmäßigen Sprechstunden in seinem Wahlkreisbüro in Alzey auch “Sprechstunden vor Ort“ durch, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und deren Anliegen aufzunehmen.

Am Freitag, dem 22. November, wird Heiko Sippel von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr vor dem REWE-Markt in Wörrstadt, Friedrich-Ebert-Straße, sein. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

 

Bild: © Marta Thor

Veröffentlicht am 09.11.2013.

Sippel: Gesetz über Floh- und Trödelmärkte berücksichtigt gesellschaftliche Interessen – Neues Märktegesetz in RLP

Anlässlich der heutigen Debatte im Landtag über das Märktegesetz erklärt Heiko Sippel, Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Landtags Rheinland-Pfalz: „Der Gesetzentwurf für das neue Märktegesetz sieht vor, Floh- und Trödelmärkte sowie sogenannte ‚privilegierte Spezialmärkte‘, die den Tourismus und die regionale Identität fördern und auf denen Waren mit Liebhaber , aber ohne Gebrauchswert angeboten werden, an bis zu acht Marktsonntagen im Jahr zu ermöglichen.

Darüber hinaus würden Messen und Ausstellungen mit überregionaler Bedeutung und lokale Gewerbeschauen ebenfalls sonntags stattfinden können. Das Gesetz sieht auch vor, dass sich die Zahl von acht Marktsonntagen um die Zahl verkaufsoffener Sonntage nach dem Ladenöffnungsgesetz reduziert.

Ich begrüße diesen Gesetzentwurf, da er die verschiedenen gesellschaftlichen Interessen beachtet und miteinander vereinbart. Der Entwurf nimmt sowohl die Argumente von Kirchen und Gewerkschaften, als auch die Bedürfnisse, die sich aus einer geänderten sozialen Wirklichkeit und Freizeitgestaltung der Menschen ergeben, sehr ernst. Mit der moderaten Lockerung des bisherigen Märktegesetzes möchten wir insbesondere die klassischen ‚Stöber-Flohmärkte‘ an Sonntagen wieder ermöglichen und somit das Gesetz an veränderte Realitäten anpassen.“

Veröffentlicht am 09.11.2013.

Erich-Kästner-Abend in Alzey – „Die Welt ist rund“

„Die Welt ist rund – Kästner für Erwachsene“: Mit diesem Programm gastiert der Aachener Kabarettist Hans Georgi am Samstag, dem 16. November, um 20.00 Uhr in der Aula der Volkerschule in Alzey, Dr.-Georg-Durst-Straße. Auf Einladung der Alzeyer SPD präsentiert Georgi die von ihm vertonten Texte des Schriftstellers und erzählt dazwischen Anekdoten aus Kästners Leben.

 

Kästner war in der Nazi-Diktatur starken Repressalien bis hin zu Verhaftungen ausgesetzt , seine Werke wurden bei der Bücherverbrennung als „wider den deutschen Geist“ verbrannt.

 

Eigentlich erlangte Erich Kästner mit dem „Fliegenden Klassenzimmer“ oder dem „Doppelten Lottchen“ als Kinderbuchautor seine Popularität. Doch der Autor hat weit mehr zu bieten und ist in seinen hintersinnigen Texten auch heute noch brennend aktuell.

 

Die Veranstalter versprechen einen unterhaltsamen Abend für alte Kästner-Fans und solche, die den Autor auf vergnüglich-nachdenkliche Weise kennenlernen wollen.

 

Hans Georgi, der in allen bekannten Klein-Kabarettbühnen wie Düsseldorfer Kommödchen, Kölner Senftöpfchen oder Mainzer Unterhaus spielt, präsentiert „Kleinkunst vom Feinsten“. Karten zum Preis von 9.- Euro (für Jugendliche 5.- Euro) sind bei der Buchhandlung Machwirth in Alzey, Roßmarkt, oder im SPD-Büro, Hospitalstraße 7, erhältlich. Bestellungen auch per E-Mail unter info@spd-alzey.de

 

Veröffentlicht am 30.10.2013.

Urheberrechte und Verhaltenstipps im Internet / MdL Heiko Sippel lädt ein – „Nicht alles was geht, ist auch erlaubt“

Das digitale Zeitalter hat mit dem Internet ein neues Medium hervorgebracht, das aus dem Alltag kaum noch wegzudenken ist. Es ergeben sich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und Chancen, aber auch Risiken und rechtliche Grauzonen.

Wann darf man Musik herunterladen? Wie sieht es aus mit Fotos im Netz? Und worauf muss man achten, wenn man sich in sozialen Netzwerken bewegt? Um diese und andere Fragen geht es bei einer Informationsveranstaltung, zu der der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz einlädt. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 24. Oktober, um 18.00 Uhr in Alzey, Gaststätte „Alte Post“, Roßmarkt.

Anhand von dem sozialen Netzwerk „Facebook“ gibt die Verbraucherzentrale Tipps, worauf man achten sollte, und wie man sich anhand diverserer Szenarien in dem undurchsichtigen Urheberrechtsdschungel zurecht finden kann. Die Bevölkerung ist herzlich zu dem Informationsabend eingeladen.

 

Bild: © Marta Thor

Veröffentlicht am 08.10.2013.

SPD-/FWG-Koalition drückt aufs Tempo – Bau der Feuerwache hat Priorität

„Der Bau der neuen Feuerwache in Alzey hat in den nächsten Jahren Priorität. Jetzt gilt es, die weiteren Schritte konsequent umzusetzen“, erklären die Stadtratsmitglieder Stephanie Kramer (SPD) und Steffen Jung (FWG) in einer gemeinsamen Presseerklärung der Koalitionspartner im Stadtrat.

„Bei einem eingehenden Besuch der alten Feuerwache in der Weinheimer Landstraße haben wir uns einmal mehr von der dringenden Notwendigkeit eines Neubaus überzeugen können“, unterstreichen die beiden Kommunalpolitiker. Sowohl die räumlichen Bedingungen als auch die Haustechnik entsprächen nicht mehr den zeitgemäßen Standards. „Es wird Zeit, dass sich etwas bewegt. Die Feuerwehrmänner und –frauen, die einen unverzichtbaren Dienst für die Allgemeinheit leisten, haben eine angemessene Unterbringung absolut verdient.“

 

Einig sei man sich im Stadtrat, dass ein Neubau auf dem Grundstück Am Herdry/Ecke Kreuznacher Straße realisiert werden soll. Erfreut habe man in der SPD-/FWG-Koalition zur Kenntnis genommen, dass auch das Land die Notwendigkeit für einen Neubau sehe und eine entsprechende Bezuschussung signalisiert habe. Auch von Seiten des Landkreises Alzey-Worms könne mit einer Förderung für den Bereich des überörtlichen Brandschutzes gerechnet werden.

 

Obwohl die Auszahlung der Fördergelder noch einige Jahre dauern könne, sollte man keine Zeit mehr verlieren und in die Planung einsteigen, so Kramer und Jung, „wir werden deshalb beantragen, die Vergabe der Planungsleistungen auf den Weg zu bringen.“ Die Planung soll in enger Abstimmung mit den Praktikern der Alzeyer Feuerwehr erfolgen. Finanzielle Vorsorge für den Planungsaufwand habe der Stadtrat bereits getroffen. Die von der SPD/FWG-Koalition beantragte Anhebung der Grundsteuer wurde unter anderem für diesen Zweck beschlossen.

 

Bild: © Marta Thor

Veröffentlicht am 30.09.2013.

Umweltministerium gewährt weiteres Darlehen – Kläranlage in Saulheim wird modernisiert

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten hat der Verbandsgemeinde Wörrstadt für den Ausbau der Kläranlage Saulheim ein Darlehen aus dem Zinszuschussprogramm in Höhe von 406 900 Euro bewilligt. Die Zuwendung für wasserwirtschaftliche Maßnahmen ist zweckgebunden, der ausgewiesene Höchstbetrag kann innerhalb des Zeitraums bis zum 15. November 2016 abgerufen werden. Darauf verweist der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) in einer Pressemitteilung.

Die Kläranlage Saulheim stellt die Abwasserreinigung von aerober Schlammstabilisierung auf eine anaerobe Stabilisierung um. Dazu werden ein neues Vorklärbecken und ein Faulturm gebaut. Aus dem gewonnenen Faulgas sollen mindestens 50 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Kläranlage gedeckt werden, wobei für die Stromerzeugung ein Blockheizkraftwerk oder eine Mikroturbine eingesetzt werden soll.

 

„Die Besonderheit an diesem Bauvorhaben ist die Bauform der Faultürme. Das Volumen für die anaerobe Faulung wird in zwei getrennten, aber miteinander verbundenen quaderförmigen Betonbehältern geschaffen“, so der Leiter des Ministerbüros, Dr. Erwin Manz. Abgeordneter Heiko Sippel begrüßt die Bewilligung des Ministeriums für das Saulheimer Bauvorhaben: „Der Antrag lag schon fast ein Jahr bei der Behörde, umso größer die Freude über die hohe Fördersumme.“

Die Gesamtausgaben für den Umbau des Klärwerks betragen 2 779 700 Euro. In einem früheren Finanzierungsabschnitt wurde bereits ein Darlehen von 288 000 Euro bewilligt.

Veröffentlicht am 25.09.2013.

Alzeyer SPD mit Marcus Held – Endspurt im Nibelungenviertel

Zum Wahlkampf-Endspurt lädt die Alzeyer SPD am kommenden Samstag, dem 21. September, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr an den Info-Stand im Nibelungenviertel ein. Am Spielplatz in der Kriemhildenstraße informieren die Sozialdemokraten über die Bundestagswahl. Der SPD-Bundestagskandidat Marcus Held wird an diesem Vormittag nach Alzey kommen, um das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen. Für alle Besucher hält Marcus Held eine kleine Überraschung bereit, für die Kinder werden Spiele und eine Schminkecke angeboten.

Veröffentlicht am 17.09.2013.

Alzeyer SPD unterstützt Steffen Jung – „Es ist der Richtige für Alzey“

Die Alzeyer SPD hat entschieden: Steffen Jung kann für seine Kandidatur zum Bürgermeister der Stadt Alzey im nächsten Jahr auf die Unterstützung der SPD setzen. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung haben sich die SPD-Mitglieder mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen, keinen eigenen Kandidaten aufzustellen, sondern gemeinsam mit dem FWG-Koalitionspartner dafür zu kämpfen, dass es im nächsten Jahr zu einem Wechsel an der Stadtspitze kommt.

 

„Selbstverständlich hätten wir gerne einen eigenen Kandidaten oder eigene Kandidatin ins Rennen geschickt“, stellt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Heiko Sippel fest, „darüber wurde im Rahmen der Versammlung offen diskutiert. Es hat sich jedoch die Überzeugung durchgesetzt, dass Steffen Jung der richtige Kandidat ist, dem große Chancen auf einen Wahlsieg im nächsten Jahr eingeräumt werden.“

 

Entscheidend sei heutzutage bei Bürgermeisterwahlen nicht mehr das Parteibuch, sondern die Persönlichkeit, die gesellschaftliche Verankerung und das Können der Kandidaten. „Steffen Jung steht für eine moderne, bürgernahe Politik mit neuem Schwung“, ergänzt Sippel, „seine Vorstellung in der Mitgliederversammlung hat uns voll überzeugt und bewiesen, dass er den sozialdemokratischen Werten eng verbunden ist.“  Als Vorsitzender von RWO Alzey, Vorstandsmitglied des Verkehrsvereins und Filialleiter der Sparkasse stehe er mitten im Leben. Als Mitglied der Freien Wähler gehöre Jung keiner Partei an. Er werde deshalb auch als parteiloser Kandidat antreten.

 

Heiko Sippel: „Ich freue mich sehr, dass die SPD-Mitglieder viel Verantwortungsbewusstsein gezeigt und Steffen Jung das Vertrauen ausgesprochen haben. Er ist der Richtige für Alzey.“

 

Veröffentlicht am 13.09.2013.

SPD-Bundestagskandidat Marcus Held besucht die Winzergenossenschaft in der VG Wöllstein – „Die VG Wöllstein hat viel zu bieten“ – Teil 2

Auf der Reise durch den Wahlkreis Alzey-Worms-Oppenheim besuchte der SPD-Bundestagskandidat und Bürgermeister der Stadt Oppenheim, Marcus Held, die Verbandsgemeinde Wöllstein. In Begleitung des Alzeyer Landtagsabgeordneten Heiko Sippel und des VG-Bürgermeisters Gerd Rocker erkundete er zwei besonders wichtige Betriebe, Fleischwaren Sutter in Gau-Bickelheim und die Winzergenossenschaft Winzer der Rheinhessischen Schweiz in Wöllstein.

 

Matthias Heßdörfer, Geschäftsführer der Winzer der Rheinhessischen Schweiz, kann sich ebenfalls nicht über schlechte Geschäfts beklagen. „Unsere Branche ist stark von der Natur abhängig, aber in den letzten Jahren hatten wir immer Glück.“ Seit 1994 lenkt er die Geschicke der Winzergenossenschaft, die seit über 75 Jahren besteht. Etwas mehr als 100 Mitglieder bewirtschaften auf insgesamt 210 Hektar die kostbaren Trauben. „Das sind die größten Flächen aller Zeiten“, freut sich Heßdörfer über die positiven Zahlen.

 

Immerhin zwei Millionen Liter Wein fließen in den Umsatz von 3,1 Millionen Euro: „Das liegt über dem Schnitt der Genossenschaften in Rheinhessen und der Pfalz.“ Auch wenn in den kommenden Jahren die Fläche wieder auf 195 Hektar reduziert werden wird, sieht er einer rosigen Zukunft entgegen. Die Fusion der Verbandsgemeinden Wöllstein und Bad Kreuznach würde sich auch positiv auf unsere Geschäfts auswirken, denn unsere Mitglieder bewirtschaften Flächen auch an der Nahe.“

 

Das Weingeschäft boomt, Rheinhessen hat sich mittlerweile als Weinregion stark etabliert, doch die kleineren Weingüter werden sich auf Dauer nicht mit Mischmarketing von Fass- und Flaschenwein über Wasser halten können, prognostiziert Heßdörfer. „Eine Ertragssenkung wäre überhaupt nicht möglich. Darunter leidet am Ende die Qualität,“ so der Geschäftsführer. Die Winzergenossenschaft hat bereits durch die schonende Verarbeitung der Trauben bereits viele Auszeichnungen erhalten.

 

Acht Vollzeitbeschäftigte, vier Teilzeitkräfte, einen Auszubildenden und drei Erntehelfer arbeiten in dem Betrieb, der aus Obst und Nebenprodukten des Weines, wie Hefe auch einen eigenen Schnaps brennt. „Außer uns brennt heute keine Winzergenossenschaft mehr in Rheinhessen und der Pfalz“, so Heßdörfer über den kleinen Nebenerwerb.

 

Den SPD-Bundestagskandidat Marcus Held beeindruckten beide Betriebe durch ihre Effizienz und langfristige Orientierung in ihren speziellen Segmenten. „Da hat die Verbandsgemeinde Wöllstein auf dem wirtschaftlichen Sektor viel zu bieten“, so Held.

 

 

 

Bild: © Marta Thor / Von links: Marcus Held, Matthias Heßdörfer und (rechts) VG-Chef Gerd Rocker.

 

Veröffentlicht am 13.09.2013.

Mitglieder des Vorstandes und der Stadtratsfraktion stehen Rede und Antwort – Alzeyer SPD auf dem Roßmarkt

Die Alzeyer SPD lädt zum nächsten Roßmarktgespräch ein am kommenden Samstag, dem 14.09., von 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Alzeyer Roßmarkt. Mitglieder des Vorstandes und der Stadtratsfraktion stehen für Fragen und Anliegen gerne zur Verfügung. Außerdem werden Wahlinformationen zur Bundestagswahl bereit gestellt. Die Bevölkerung ist herzlich zum Gespräch eingeladen.

Veröffentlicht am 13.09.2013.

SPD-Bundestagskandidat Marcus Held besucht die Firma Sutter in der VG Wöllstein – „Die VG Wöllstein hat viel zu bieten“ – Teil 1

Auf der Reise durch den Wahlkreis Alzey-Worms-Oppenheim besuchte der SPD-Bundestagskandidat und Bürgermeister der Stadt Oppenheim, Marcus Held, die Verbandsgemeinde Wöllstein. In Begleitung des Alzeyer Landtagsabgeordneten Heiko Sippel und des VG-Bürgermeisters Gerd Rocker erkundete er zwei besonders wichtige Betriebe, Fleischwaren Sutter in Gau-Bickelheim und die Winzergenossenschaft Winzer der Rheinhessischen Schweiz in Wöllstein.

 

Im Jahr 1952 eröffnete die Familie Sutter ihre erste Metzgerei in Gau-Bickelheim, die sie bis in die 70er Jahre um sechs Filialen erweitert hatte. Da kaufte Hans-Joachim Sutter, der älteste Sohn, mit damals gerade einmal 18 Jahren, die erste gebrauchte Wurstverpackungsmaschine. Damit war der Weg frei für den Fleischwarenvertrieb über Supermärkte und Discounter, einem immer stärker werdenden Segment im Lebensmittelmarkt. Im Herzen von Rheinhessen wuchs Sutter so zu einem der größten Exporteure für Wurst- und Fleischwaren. Den Erfolg im europäischen Ausland führt der Geschäftsführer Hans-Joachim Sutter auf die „Vielfalt und Qualität deutscher Waren“ zurück.

 

Heute verlassen täglich etwa 80 Tonnen Knackwürste und 14 000 Kochschinken (ca. 70 Tonnen) das Haus, die das Unternehmen zum Marktführer im hochpreisigen Segment für Kochschinken gemacht haben. Diesen Wachstum konnte das Familienunternehmen nur durch Konzentration auf den Fabrikationsbetrieb und durch kontinuierlichen Wachstum gerecht werden. „In den vergangenen acht Jahren haben wir unseren Umsatz verdoppelt“, sagt Sutter. Das sei nur aufgrund der hohen Auslastung der Produktionsstätten möglich, die in Dreierschichten arbeiten. Anfangs sei diese Verteilung der Vertrauenspositionen noch schwieriger gewesen, heute gebe es genug Personal. Die Konkurrenz auf dem Markt sei überschaubar: „Wir sind zufrieden mit unseren Kunden. Die Lage war noch nie so gut und sicher wie derzeit. Wir haben hervorragende lebensmittel und Preise“, so Sutter.

 

Als die Filialgeschäfte allmählich aufgegeben wurden, baute das Familienunternehmen im Jahr 1990 die erste „Fabrik“ in Wörrstadt und im Jahr 2006 das Werk in Gau-Bickelheim mit 20 000 Quadratmetern Produktionsfläche, in dem heute noch rund 700 Mitarbeiter arbeiten. Auch dort will Sutter weiter expandieren und auf dem benachbartem Gelände das Werk erweitern, um mit verbesserter Auslastung auch in Zukunft bezahlbare Ware bei Erfüllung der hohen Qualitätsanforderungen, wie der IFS-Hygiene-Normen der EU, produzieren zu können.

 

Einen weiteren Grund für Erweiterungen sieht Hans-Joachim Sutter vor allem im sich ändernden Kundenverhalten. Er hat frühzeitig erkannt, dass der Kunde von heute große Metzgereiläden bevorzugt und dort einkaufen möchte, wo freie Parkplätze und andere große Läden auf kurzen Wegen zu erreichen sind. „Vor allem will sich der Kunde sich in Menge und Auswahl selbst bedienen können“, so Sutter. Deshalb hat Sutterin Wörrstadt, Bad-Kreuznach, Ingelheim, und jüngst auch in Worms, große Metzgerei-Outlets errichtet, in denen der Kunde zwar auch an der Theke „bedient“ wird, aber auch in wenigen Minuten preiswerte verpackte Ware kaufen kann. Sutter rechnet damit, dass sich diese Vertriebslinie auch in Zukunft erfolgreich weiterentwickeln wird.

 

Hans-Joachim Sutter blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück, die noch nicht an ihrem Ende angekommen ist. „Das schaffen nur besonders fleißige Firmen“, merkte der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel an.

 

 

 

Bild: © Marta Thor / 1. Reihe von links: VG-Chef Gerd Rocker, Marcus Held, Hans-Joachim Sutter und Heiko Sippel.

 

Veröffentlicht am 13.09.2013.

MdL Sippel: „Freudentag für Rheinhessen“ – Hessischer Verwaltungsgerichtshof kippt Südumfliegung

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat die Südumfliegung gekippt. Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) sieht die enormen Bedenken der rheinhessischen Gemeinden als voll bestätigt an, die mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz gegen die Südumfliegung geklagt hatten. „Es ist ein Freudentag für Rheinhessen, das Urteil ist ein Paukenschlag“, so Sippel, „aber auch eine schwere Schlappe für die Verantwortlichen in Hessen, die die Südumfliegung durchdrücken wollten.“

Von Anfang an sei es völlig unverständlich gewesen, wieso die rheinhessische Region den Preis für eine massive Entlastung der Gebiete im Taunus zahlen solle, bemerkt Sippel. Ein von der Landesregierung Rheinland-Pfalz in Auftrag gegebenes Expertengutachten habe eindeutig Alternativrouten aufgezeigt, um die permanente Südumfliegung weitgehend zu ersetzen und Abflüge auch künftig nach Norden zu ermöglichen. Sippel: „Dieses Gutachten wurde von hessischer Seite ignoriert und in Abrede gestellt. Jetzt gab es vom Gericht dafür die Quittung.“

 

Die Menschen in Rheinhessen erwarteten nun ein objektiv nachvollziehbares Verfahren zur Festlegung der Flugrouten. Wichtig sei dabei die Einbeziehung der Bevölkerung und eine umfassende Transparenz. „Dank gebührt den klagenden Kommunen und den engagierten Bürgerinitiativen, die für unsere Rechte eingetreten sind“. Auch wenn mit dem Richterspruch noch keine endgültige Entscheidung über die künftige Ausgestaltung der Flugrouten verbunden sei, stehe fest, dass es zukünftig im Hau-Ruck-Verfahren nicht mehr gehe.

Veröffentlicht am 03.09.2013.

Alzeyer SPD lädt ins Bali-Kino ein – „Wenn Du was verändern willst…“

Die Alzeyer SPD setzt ihre Veranstaltungsreihe im Jubiläumsjahr mit einem Film-Nachmittag fort. Am Freitag, dem 06. September, 16.00 Uhr, wird im Bali-Kino Alzey, Bahnberg 10/nähe Bahnhof, der Film „Wenn Du was verändern willst… Die SPD. Über uns und unsere Geschichte“ aufgeführt. Im Film geht es um die Frage, was die SPD auch nach 150 Jahren als Partei zusammenhält.

Ein Film, in dem einfache und prominente Mitglieder über ihren Weg in die Partei, ihre Erfahrungen und Erlebnisse erzählen. Ein geschichtlicher Rückblick mit spannenden Originalaufnahmen und viel Wissenswertes machen den 90minütigen Film zu einem kurzweiligen Erlebnis. Der SPD-Ortsverein Alzey lädt gemeinsam mit dem SPD-Kreisverband Alzey-Worms die Bevölkerung sehr herzlich ein. Der Eintritt ist frei. Dem Film folgt ein kleiner Umtrunk, an diesem Abend selbstverständlich mit Rotwein.

Veröffentlicht am 03.09.2013.