Heiner Illing

Bätzing-Lichtenthäler: „Wir wollen die hohe integrative Kraft des Sports weiter fördern“

 SPD-Fraktion besucht Special-Olympics in Koblenz

Die SPD-Landtagsfraktion hat heute im Rahmen ihrer Reihe „Fraktion vor Ort“ die „Special Olympics“-Landesspiele in Koblenz besucht. „Der Behindertensport in Rheinland-Pfalz ist gelebte Inklusion. Deswegen unterstützen wir nicht nur das Motto der Special Olympics ,Nur gemeinsam sind wir stark!‘, sondern auch die Verbände, Organisationen und Menschen, die sich tagtäglich für die wichtige Ermöglichung von Teilhabe einsetzen. Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement und Freude hier in Koblenz Hunderte Menschen ihrer Leidenschaft nachgehen – und was für Leistungen zu bestaunen sind“, sagte Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Sie tauschte sich mit vielen weiteren Abgeordneten der SPD-Fraktion am Rande der Wettkämpfe mit Prof. Dr. Burkhard Schappert, Präsident Special Olympics Rheinland-Pfalz e.V., Dietmar Thubeauville, Geschäftsführer, und Klaus Steffens, Vizepräsident, sowie vielen Athletinnen und Athleten aus.

„Sport ist mit seiner hohen integrativen Kraft eine starke Stütze unseres Zusammenhalts, speziell der Behindertensport eine wichtige Größe für eine inklusive Gesellschaft. Es geht um echte Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung. Der Förderung des Sports inklusive des Behindertensports kommt daher eine bedeutende Rolle zu. Umso erfreulicher ist es, dass Rheinland-Pfalz – bezogen auf die Bevölkerungszahl – dabei mit an der Spitze der Länder liegt. Dieses hohe Niveau wollen wir aufrechterhalten, die Interessen des Behindertensports weiter berücksichtigen und den guten Dialog weiterführen“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

„Wir setzen uns als SPD-Landtagsfraktion dafür ein, wichtige Institutionen wie beispielsweise die Koordinierungsstelle Inklusion beim Landessportbund, Special Olympics Rheinland-Pfalz e.V. oder den Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband wie in den vergangenen Jahren weiterhin kraftvoll zu unterstützen. Darüber hinaus wollen wir im engen Dialog mit den Akteuren bleiben, um auch künftig Bedürfnisse und Anregungen in unsere parlamentarische Arbeit mit aufnehmen zu können“, sagte Michael Hüttner, sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Hintergrund

Special Olympics Rheinland-Pfalz ist die Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Rheinland-Pfalz. Durch ein ganzjähriges, regelmäßiges Sporttraining und Wettbewerbe in mehr als 15 Sportarten werden jährlich für mehr als 5000 Kinder und Erwachsene Zugangs- und Wahlmöglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Bei den Special Olympics Landesspielen vom 20. bis 22. September 2022 in Koblenz feiern unter dem Motto „Gemeinsam stark!“ rund 3000 Beteiligte mit und ohne geistige Behinderung ein inklusives Fest der Begegnung. Für die meisten der etwa 700 Sportlerinnen und Sportler sind die Wettbewerbe in den 11 Sportarten sowie wettbewerbsfreie Angebote die sportliche Krönung des Jahres.

Veröffentlicht am 22.09.2022.

Heiner Illing in Freimersheim: Umbau Schule zu Gemeindetreff

Der erste Tag der diesjährigen Rheinhessentour führte Landtagsabgeordneten Heiner Illing nach Freimersheim. Bei seinem Bürgermeisterkollegen Jacques Garrido konnte er sich über das Projekt der Rathaussanierung informieren. Für fast eine dreiviertel Million Euro wird das etwa 200-jährige historische Gebäude, das bis 1970 die Schule war und über zehn Jahre leer gestanden hat, kernsaniert. Das Land unterstützt die Maßnahme über das Dorferneuerungsprogramm mit 464.000 Euro. Den Rest stemmt die Gemeinde Freimersheim. Die Planung unter der Leitung von Architekt Martin Klenner beinhaltet einen barrierefreien Zugang und eine Nottreppe über das Außengelände, im Parterre das Büro des Bürgermeisters, in der oberen Etage einen Sitzungssaal sowie Mehrzwecksaal, etwa für Seniorengeburtstage. Eine tolle Idee wäre, in der Alten Schule auch ein Heimatmuseum  einzurichten,  schlägt Illing vor. Gerade, weil so viele Gegenstände im Dachgeschoss danach schreien: alte Holzstühle, Bänke und Tische, eine Wanduhr, eine alte Orgel und Singer Nähmaschine. Spatenstich war am 24. Juli. Noch ist viel zu tun und helfende Hände sind willkommen. „Am Ende erfährt die gesamte Gemeinde eine Aufwertung und erhält ein barrierefreies Gebäude mit Versammlungs- und Funktionsräumen sowie einem großen Ratssaal!“ Heiner Illing freut sich, die weitere Entwicklung des Projektes erleben zu dürfen.

Fotorecht: Heiner Illing

v.l. Jacques Garrido, Heiner Illing

Veröffentlicht am 21.09.2022.

„Wir wollen Kindern beste Bedingungen zum Aufwachsen bieten“

 SPD-Landtagsfraktion zum Internationalen Kindertag

„Wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns dafür ein, die Bedürfnisse von Kindern ins Bewusstsein und Handeln zu rücken, Kinderrechte zu verankern sowie Kindern und Jugendlichen beste Bildung, Teilhabe und optimale Bedingungen zum Aufwachsen zu bieten. Der Internationale Kindertag ist für uns ein Tag der Freude – aber auch ein Tag, der daran erinnert, dass Kinder eigene Rechte haben und diese immer mitgedacht werden müssen.“ Das sagen Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Susanne Müller, familienpolitische Sprecherin, und Lothar Rommelfanger, Vorsitzender des Arbeitskreises Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz zum Internationalen Kindertag am 20. September.

„Mit unseren Koalitionspartnern haben wir an vielen Stellen unseres Zukunftsvertrages verankert, dass wir uns gemeinsam und nachhaltig für beste Bedingungen für Kinder und Jugendliche stark machen, ihre Rechte stärken und ihren Schutz ausbauen. Das betrifft viele Bereich vom Klimaschutz über beste Bildung und kostenfreie Kitas bis zu Teilhabe an Entscheidungen und politischen Prozessen. Auch deswegen werden wir nicht müde, auf ein Wahlrecht ab 16 Jahren in Rheinland-Pfalz zu pochen – so, wie es in elf anderen Bundesländern gegeben ist“, sagt Bätzing-Lichtenthäler. „Wir wollen jungen Menschen die Beteiligung ermöglichen, die sie verdienen.“

Müller ergänzt: „Es reicht nicht, Rechte und Bedürfnisse von Kindern am Weltkindertag in den Mittelpunkt zu stellen. Sie müssen permanent bei Entscheidungen von Politik und Verwaltungen eine Rolle spielen. Wir wollen starke Kinderrechte im Grundgesetz. Bund, Länder und Kommunen sollen darauf hinwirken, dass jedes Kind gleiche Chancen auf Entwicklung und Verwirklichung hat.“

Rommelfanger sagt: „Wir wollen Kindern und Jugendlichen bessere Chancen unabhängig von der sozialen Lage ihrer Eltern ermöglichen. Wir wollen mehr Kinder aus Armut holen. Gleichzeitig wollen wir Kitas und (Ganztags-)Schulen weiter fördern und Angebote der Bildung und Teilhabe stärken. Schulen in benachteiligten Regionen und Bezirken sollen gezielt unterstützt werden.“

Veröffentlicht am 20.09.2022.

Runder Tisch „Migrations- und Flüchtlingshilfe“

7. Treffen im Wahlkreisbüro Alzey mit MdL Heiner Illing und MdB Daniel Baldy

Anknüpfend an den Runden Tisch Ukraine-Hilfe vom 18.Juli mit dem Schwerpunktthema „Wohnraum“ wurden beim siebten Runden Tisch, nun unter dem Titel Runder Tisch „Migrations- und Flüchtlingshilfe“, die Forderung nach bezahlbarer Wohnraum und sozialem Wohnbau weiterverfolgt. Als Ansprechpartner hatte Landtagsabgeordneter Heiner Illing, Initiator des Runden Tisches, MdB Daniel Baldy, SPD-Bundestagsabgeordneter für Mainz und Mainz-Bingen, eingeladen. Baldy ist für die SPD-Fraktion auch für den Betreuungswahlkreis in Alzey zuständig. Diskutiert wurden in der Folge: Neues Entlastungspaket; MBE – Migrationsberatung für Erwachsene – Mittelkürzung auf Bundesebene  – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge  (BAMF); Modulare Wohnungen (vorkonfektionierte Wohnungselemente) als neuer Begriff anstatt des negativ besetzten Begriffes „Containerlösung“, fehlende Mindeststandards für Flüchtlingsunterkünfte, notwendige Sozialberatung (Wohnraum plus Begleitung, professionelle Betreuung) und Ein-Euro-Jobs. Baldy bedankte sich bei den Teilnehmer:innen des Runden Tisches für die aus der Praxis kommenden Hinweise und nahm die angesprochenen Punkte und Vorschläge, unter anderem eine Neudefinition „Integration“ (verpflichtender Deutschkurs) als Auftrag an die Bundespolitik mit. Heiner Illing versprach, das Thema Ein-Euro-Jobs auf Landesebene zu prüfen und als Integrationsmaßnahme für Kommunen zu forcieren.

Veröffentlicht am 16.09.2022.

Zuwendungen aus dem Dorferneuerungsprogramm für Wahlheim

Wie der Landtagsabgeordnete Heiner Illing mitteilt, erhält die Ortsgemeinde Wahlheim weitere Zuwendungen aus dem Dorferneuerungsprogramm 2022. Der von Innenminister Roger Lewentz gewährte Betrag von 8.000 Euro ist für die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes (Informations-, Bildungs- und Beratungsarbeit zur Dorfmoderation) außerhalb der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde gewidmet. Heiner Illing freut sich über die Bewilligung von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten und wünscht den Wahlheimer Bürgerinnen und Bürgern weiterhin eine konstruktive Arbeit zur Planung und Umsetzung der Visionen für ihre Gemeinde.

Veröffentlicht am 15.09.2022.

SPD-Fraktion setzt sich weiter für Wählen ab 16 ein

Bätzing-Lichtenthäler: „Wichtig für Gerechtigkeit gegenüber der jungen Generation“

Immer wieder sonntags… – hat die SPD-Landtagsfraktion in den vergangenen Wochen in den sozialen Medien die demokratische Opposition im Landtag, allen voran die CDU-Fraktion, dazu aufgefordert, auch in Rheinland-Pfalz endlich die Weichen für ein Wählen ab 16 zu stellen. „Es ist nicht einzusehen, warum etwas, was laut Studien die Demokratie fördert, was das Engagement der jungen Generation honoriert und einbindet, was in elf anderen Bundesländern gut funktioniert, warum das nicht gut genug für Rheinland-Pfalz sein soll“, erläuterten die Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler, der jugendpolitische Sprecher Michael Simon und der innenpolitische Sprecher Hans Jürgen Noss unisono.

Hintergrund ist, dass für die Einführung des Wahlrechts ab 16 Jahren auf kommunaler oder auf Landesebene eine Verfassungsänderung und damit eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament nötig ist. „Die CDU-Fraktion weigert sich allerdings seit Jahren trotz immer wiederkehrender Gesprächsbemühungen auch der SPD-Landtagsfraktion, den Jugendlichen wie in anderen Bundesländern oder beispielsweise in Österreich eine Chance auf demokratische Teilhabe zu geben“, erläutert SPD-Fraktionschefin Bätzing-Lichtenthäler. „Wir werden allerdings nicht müde, uns wie in unserem Koalitionsvertrag vereinbart weiter für dieses Thema einzusetzen und stark zu machen. Es ist mühsam, aber es ist wichtig für Gerechtigkeit gegenüber der jungen Generation und für unsere Demokratie insgesamt.“

Es sei auch schlicht nicht einzusehen, warum 16-Jährigen, die schon gewisse Rechte und Pflichten haben und die sich teils extrem stark gesellschaftlich engagieren, nicht einmal mehr zugetraut wird, in ihrem Heimatort den Rat oder den Bürgermeister zu wählen, führte Bätzing-Lichtenthäler aus. „Und es ist erst recht nicht nachzuvollziehen, warum sich die rheinland-pfälzische CDU-Fraktion fundamental gegen etwas sperrt, was die CDU in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg in ihr Regierungsprogramm übernommen hat. Anscheinend ist die heimische CDU noch ein bisschen gestriger als die konservative Partei generell.“

Veröffentlicht am 13.09.2022.

„Wählen ab 16 wäre Gewinn für politische Kultur“

Arbeitskreise der SPD-Fraktion in Klausur zu Jugend- und Bildungspolitik

Die Einführung des Wahlalters ab 16 Jahren als wichtiges jugend- und bildungspolitisches Querschnittsthema war eines der Kernthemen bei einer gemeinsamen Arbeitsklausur der Arbeitskreise Bildung sowie Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion. „Junge Menschen bringen viel in das Gemeinwesen ein. Sie wollen gestalten und erleben, welche Wirkung ihr Engagement entfaltet. Es muss darum gehen, diese Mitmach-Begeisterung dauerhaft in politisches Wirken zu übersetzen – etwa über Wählen ab 16 Jahren“, erklärten Sven Teuber, Vorsitzender des Bildungsarbeitskreises, und Lothar Rommelfanger, Vorsitzender Arbeitskreis Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz. „Wichtig ist, die jungen Menschen bei ihrer politischen Partizipation zu begleiten – in Schulen etwa in dem Fach Sozialkunde, in der außerschulischen Bildungsarbeit etwa über Jugendpfleger*Innen in Jugendzentren. Das Wahlalter ab 16 Jahren kann dazu führen, junge Menschen dauerhaft für politische Prozesse zu begeistern. Demokratieförderung und politische Bildung würden nachhaltig Früchte tragen, mittel- und langfristig würde die politische Kultur in Rheinland-Pfalz profitieren.“

Die gemeinsame Klausur der zwei Arbeitskreise fand am 8. und 9. September in Konz, Saarburg und Trier statt. Zentrale Themen waren aktuelle Anforderungen der Kinder- und Jugendhilfe, hier insbesondere die finanzielle Ausstattung in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, die Integration von ausländischen Kindern und Jugendlichen an Schulen, die Ganztagsförderung, kommunale Strukturen und Projekte der Jugendhilfe sowie politische Bildung an Schulen und im außerschulischen Bereich. Es wurden unter anderem das Jugendnetzwerk Konz e.V. und die Berufsbildende Schule Gestaltung und Technik (BBS GuT) in Trier besucht. Gespräche wurden unter anderem geführt mit Dietmar Grundheber, Geschäftsführer Jugendnetzwerk Konz, Thomas Linnertz, Carsten Lang und BBS GuT-Schulleiter Michael Müller. An der Klausur nahmen die Abgeordneten Alexander Fuhr, Susanne Müller, Astrid Schmitt, Michael Simon, Sven Teuber und Lothar Rommelfanger teil.

Veröffentlicht am 10.09.2022.

„Demokratische Vielfalt“ im Mehrgenerationenhaus Alzey

Sommerreise der SPD-Fraktionsvorsitzenden Sabine Bätzing-Lichtenthäler und MdL Heiner Illing

Anders als im Herbst 2020, als Heiner Illing das MGH im Rahmen seiner Wahlkreisarbeit besuchte und die offenen Treffs durch die Pandemie eingeschränkt waren, freute sich Körbes, den beiden Landespolitikern nun ein belebtes Haus zeigen zu können. Im Hof war bereits eine große Tafel eingedeckt. Dienstag 15 Uhr: Seniorencafé, ein wöchentliches fortlaufendes Angebot, ebenso wie Baby-Krabbeltreff, Lerncafé, Sprach- und Kommunikationskurse für Migrant*innen, Spielenachmittag für Jung und Alt, Strickcafé und Café International – Ukraine Treff. Andere Treffs und Selbsthilfegruppen (etwa Adipositas, Frauenselbsthilfe nach Krebs, Selbsthilfegruppe PTBS und Trauma, SHG für Menschen mit Depressionen, Diabetiker-Stammtisch) finden ein- bis zweimal monatlich statt, der Männer-Gesprächskreis 14-tägig. Die vielen familienorientierten Aktivitäten und Dienste für Jung und Alt sind im monatlichen Newsletter aufgelistet.

„Ich habe selten eine Institution erlebt, die so flexibel reagieren kann!“, so Bätzing-Lichtenthäler, von Anfang an Fan der Mehrgenerationenhäuser. „Hier stimmen Überschrift und Inhalt!“ Das MGH in Alzey sei im Herbst 2009 unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes eröffnet worden, so Körbes: „Das Haus wird über das Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser finanziert. Da ist eine Kofinanzierung der Kommune – beim MGH Alzey die Kreisverwaltung Alzey – in Höhe von 10.000 Euro Voraussetzung. Weiterhin wird das Haus als ,Haus der Familie‘ über Landesfördermittel, aktuell Netzwerk Familienbildung und Begegnungsräume (Ukraine Projekt) finanziert.“

Kooperation und Vernetzung haben für das Diakonische Werk Rheinhessen, eine Fusion aus den beiden Diakonischen Werken Mainz-Bingen und Worms-Alzey, große Bedeutung. So etwa die Servicestelle Kindertagespflege. Das vom Landkreis mitfinanzierte Förderprogramm kommunaler „Jugendscouts“ sei im Sommer » weiterlesen

Veröffentlicht am 02.09.2022.

Rheinhessen-Sprechstunde | 11.10.2022

Rheinhessensprechstunde mit Heiner Illing und Stephanie Jung

MdL Heiner Illing lädt am Dienstag, den 11. Oktober 2022, von 16:00 bis 17:00 Uhr zusammen mit Stephanie Jung, B-Kandidatin für den Landtag und Alzeyer SPD-Fraktionsvorsitzende zu einer Rheinhessensprechstunde ein.

Während dieser Zeit können Sie Stephanie Jung oder Heiner Illing persönlich oder unter der Telefonnummer 06731/498-150, per Skype mdl.heiner-illing@hotmail.com oder Mail mdl@heiner-illing.de zu Themen rund um Rheinhessen, aber auch alle anderen Anliegen, erreichen.

In dringenden Fällen kann auch ein Gesprächstermin außerhalb der Sprechstunde vereinbart werden.

Veröffentlicht am 01.09.2022.

Sommertour „Demokratische Vielfalt“ der SPD-Fraktion startet

Bätzing-Lichtenthäler: „Wir besuchen Held*Innen des demokratischen Alltags“

„Demokratische Vielfalt“: Unter diesem Motto steht die heute gestartete Sommerreise der Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Bätzing-Lichtenthäler. An mehr als 40 Stationen wird sie begleitet vom jeweiligen SPD-Landtagsabgeordneten der Region bis Mitte September Orte besuchen, die sinnbildlich für unsere Demokratie, gesellschaftliche Vielfalt und gemeinschaftlichen Zusammenhalt stehen. Vor Ort werden Gespräche mit Organisatoren, Initiatoren und Beschäftigten über deren Bedürfnisse, Herausforderungen und Alltag stattfinden.

„Mit der Sommerreise Demokratische Vielfalt wollen wir als SPD-Fraktion ganz bewusst den Blick auf diejenigen richten, die Demokratie und Vielfalt in unserer Gesellschaft jeden Tag leben und fördern –die Held*Innen des demokratischen Alltags sozusagen“, erläutert Bätzing-Lichtenthäler. „Denn unsere Freiheit, Demokratie und Vielfalt wurden wohl schon lange nicht mehr so sehr attackiert wie aktuell. Putins Krieg gegen die Ukraine ist ein Angriff auf unsere westlichen Werte, die Folgen des Krieges können zur Belastungsprobe für gesellschaftlichen Zusammenhalt werden, Fake News und Hacker-Attacken versuchen, das Vertrauen in unsere Demokratie zu untergraben, und unter anderem in Folge der Pandemie kommt es gerade im Netz zu einer zunehmenden Radikalisierung von Splittergruppen, die Hass und Hetze auch auf die Straße tragen. Deswegen ist es enorm wichtig, dass wir als Demokratie wehrhaft sind und gesellschaftliche Vielfalt vorleben. Diejenigen, die das vorbildlich machen, wollen wir bewusst hören und unterstützen.“

Besucht werden Menschen, Organisationen und Institutionen, die Demokratie und Vielfalt prägen, weiterentwickeln und fördern. „Ihnen wollen wir Aufmerksamkeit schenken, zuhören und ihre Erwartungen in unserer parlamentarischen Arbeit aufgreifen“, so Bätzing-Lichtenthäler. „Das Jubiläumsjahr 75 » weiterlesen

Veröffentlicht am 22.07.2022.

Bewertungsausschuss empfiehlt 21 LEADER-Regionen

21 Lokale Aktionsgruppen (LAG) können in Rheinland-Pfalz ab 2023 in die neue LEADER-Förderperiode 2023-2027 starten. Die LEADER-Regionen erhalten für die Umsetzung ihrer Lokalen, Integrierten, Ländlichen Entwicklungsstrategien (LILE) abhängig von der Einwohnerzahl Budgets. Die Mindestausstattung pro LAG beträgt 3 Millionen. Euro. Das Ministerium unterstützt LEADER mit insgesamt 80 Millionen Euro.

„Ich gratuliere den engagierten Machern zu ihrer erfolgreichen Bewerbung als neueLEADER-Regionen. Die eingereichten Entwicklungsstrategien zeigen eindrucksvoll das Engagement und den kreativen Ideenreichtum unserer Menschen in den ländlichen Räumen“, sagte Wirtschafts-, Verkehrs-, Landwirtschafts- und Weinbauministerin Daniela Schmitt.

Der unabhängige Bewertungsausschuss mit Vertreterinnen und Vertretern aus beteiligten Landesressorts und zentraler Interessengruppen der ländlichen Entwicklung diskutierte und bewertete die eingereichten Strategien. Bei der Bewertung spielten der für LEADER typische innovative und integrierte Ansatz ebenso eine Rolle wie Ziele im Bereich wirtschaftliche Entwicklung sowie Klima- und Umweltschutz oder die langfristige Einbindung der Bevölkerung vor Ort. Der Bewertungsausschuss hat einigen LAG zudem Empfehlungen zur Konkretisierung ihrer Vorhaben gegeben, die diese bis zum Herbst prüfen und umsetzen müssen.

An dem Interessenbekundungsverfahren zur neuen LEADER-Förderperiode 2023-2027 haben insgesamt 22 Regionen teilgenommen. Die Regionen hatten bis Ende März 2022 circa ein Jahr Zeit, eine LILE zu entwickeln. 21 Regionen haben die Chance genutzt. Die eingereichten LILE spiegeln » weiterlesen

Veröffentlicht am 20.07.2022.

Gymnasium am Römerkastell Alzey und Grundschule Gau-Odernheim werden ,Schule der Zukunft‘

Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Erste Schulen in Rheinland-Pfalz machen sich nun auf den Weg, genau das zu beantworten – und sind mit dabei. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig hatten die ersten 45 teilnehmenden Pilotschulen am Dienstagnachmittag bekannt gegeben. „Ich freue mich sehr, dass sich unsere Schulen erfolgreich bei dieser großen Schulentwicklungsinitiative beworben hat. Schulen müssen Kinder und Jugendliche auf eine Welt vorbereiten, die sich im Wandel befindet. Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung werden unser Leben und Arbeiten maßgeblich bestimmen. Deshalb ist es wichtig, dass sich unsere Schulen zukunftsfest aufstellen“, sagte Heiner Illing, SPD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis 34.

„Die Schulentwicklungsinitiative ,Schule der Zukunft‘ ist das zentrale bildungspolitische Vorhaben der Landesregierung in dieser Legislatur. Ministerpräsidentin Dreyer und Bildungsministerin Hubig hatten im November mit Landeselternbeirat und Landesschüler*innenvertretung dafür den Startschuss gegeben. Dass bereits acht Monate später die ersten 45 Schulen benannt werden, ist ein hervorragendes Ergebnis. Dass wir mit unseren Schulen dabei sind, ein toller Erfolg“, so Abgeordneter Heiner Illing. „Der Schwerpunkt liegt beim Gymnasium am Römerkastell auf der Förderung selbstgesteuerten und fächerübergreifenden Lernens, bei der Grundschule Gau-Odernheim auf dem Thema ,Selbstwirksames Gestalten und demokratisches Engagement für ein agiles zukunftsorientiertes Lernen nutzen‘. Nach den Sommerferien wird die Schule von Bildungsministerium und Schulaufsicht bei ihrer individuellen Schulentwicklung begleitet. Ich freue mich auf die Ergebnisse – wünsche der Schulgemeinschaft aber zunächst eine schöne und erholsame Zeit in den bald startenden Ferien“, so Heiner Illing.

Hintergrundinformationen:

Die Schulentwicklungsinitiative Schule der Zukunft wurde im November 2021 ins Leben gerufen. Danach folgte ein digitaler Beteiligungsprozess, der sich an die gesamte Schulfamilie, aber auch an die Kammern, Wirtschaftsverbände sowie Hochschulen, aber auch alle Interessierten richtete. Aktuell finden erste regionale Town Hall Meetings statt, bei der Schulgemeinschaften themenbezogen die Schule der Zukunft diskutieren. Darüber hinaus gibt es ein Zukunftsboard mit Expert*Innen, die bildungspolitische Fragen beleuchten und die Initiative beratend begleiten.

Veröffentlicht am 19.07.2022.

Transformation der Arbeitswelt – Chancen des Wandels nutzen

Diskussion mit MdL Heiner Illing und Transformationsminister Alexander Schweitzer

Wirtschafts- und Arbeitswelt befinden sich im Wandel. Es ist regelrecht zu spüren, dass wir gerade Zeuge einer tiefgreifenden Transformation werden. Diese bietet unseren Beschäftigten und Unternehmen viele Chancen, die es zu nutzen gilt. Digitalisierung, neue Arbeitsformen, Arbeitsverdichtung, Qualifizierung – das sind Stichworte, die in diesem Zusammenhang immer wieder fallen und die in der Regel viel zu vage bleiben. Um die Transformation im Sinne der Beschäftigten und Unternehmen zu gestalten, müssen wir konkreter werden. Nur wenn klar ist, was sich hinter dem Begriff „Transformation“ verbirgt, eröffnen wir die Möglichkeit für jede und jeden einzelnen, sie für sich nutzbar zu machen. „Was bedeutet Transformation für mich persönlich? Welche Berufsbilder sind besonders vom Wandel betroffen? Welche Rolle spielen heute und in Zukunft Mitbestimmung und Tarifbindung? Und: Gibt es für mich Unterstützung bei der persönlichen Weiterentwicklung?“, fragt der Landtagsabgeordnete Heiner Illing in seiner Einladung zur Diskussionsveranstaltung „Transformation der Arbeitswelt“, die zusammen mit Alexander Schweitzer, Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz , in der Blücherhalle Ober-Flörsheim stattfand.

„Veränderungen gab es schon immer, sie bieten auch immer eine Chance. Aber die Veränderungen kommen immer schneller und wir dürfen dabei niemanden zurücklassen!“ Mit diesem Statement eröffnete Illing die gut besuchte Veranstaltung und übergab das Wort an Alexander Schweitzer. Der Staatsminister leitete die Gesprächsrunde mit einem Impulsvortrag ein. Er erläuterte den Begriff Transformation, zeigte die komplexen Zusammenhänge auf und gab umfassende Informationen zur konkreten Unterstützung im Wandel: „Transformation ist Veränderung, für die wir den Anspruch haben, sie politisch zu gestalten.“

Welche Veränderungen sind das? Schweitzer umriss drei Themenbereiche: Digitalisierung (betrifft alle Bereiche des Lebens und hat den Arbeitsbereich fundamental verändert), Demografie (Bevölkerungsentwicklung, Überalterung, Geburten- und Sterblichkeitsraten, Nachwuchs- und Fachkräftemangel) und Dekarbonisierung (als Weg zu Klimaneutralität und Energiewende). Die Frage sei nicht mehr, ob, sondern wie, wann und wie schnell. „Transformation ist dabei das Stichwort: den Beitrag der Landesregierung will ich heute vorstellen“, so Schweitzer. „Wir unterstützen
Betriebe dabei, die Fachkräfte, die sie morgen brauchen, zu bekommen durch Berufsorientierungen, Qualifikationen, Weiterbildung und Qualifizierung im und für den Job!“ Neu installiert wurde dafür die Transformationsagentur Rheinland-Pfalz, die als Lotse fungiere.

„Mit der Transformationsagentur hat Rheinland-Pfalz ein maßgebliches Vorhaben des Koalitionsvertrages auf den Weg gebracht, um Beschäftigte und Unternehmen beim Wandel der Arbeitswelt zu unterstützen. Home-Office, digitale Anforderungen, zunehmende Automatisierung in den Arbeitsabläufen, aber auch das Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens verändern » weiterlesen

Veröffentlicht am 16.07.2022.

Rheinhessen gegen Rechts

Aufruf: Kein Nazi-Aufmarsch in Mainz!

Wir stellen uns quer!

Die neonazistische Partei „Neue Stärke Partei“ hat für den 16. Juli mit
martialischen Worten, die u.a. „das Vaterland zur Tat“ rufen, einen
Aufmarsch in Mainz angekündigt. Bisher konnten solche Aufmärsche in Mainz noch immer von breiten zivilgesellschaftlichen Bündnissen verhindert werden. Das soll auch so bleiben. Nie wieder dürfen wir es zulassen, dass Nazis in Mainz marschieren und Angst und Hass verbreiten. Daher organisieren viele unterschiedliche Gruppen an diesem Tag Gegenaktivitäten. Wir wenden uns an alle demokratisch, gewerkschaftlich, religiös, antirassistisch oder antifaschistisch engagierten Menschen: Lasst uns gemeinsam den Nazis friedlich und entschlossen entgegentreten und deutlich machen, dass es auch in Mainz keinen Platz für nationalistische, rassistische, antisemtische und sexistische Propaganda geben darf!

Weitere Informationen finden Sie auf Facebook und Twitter unter dem Hashtag #MZ1607 sowie in unserem Telegram-Chanel: https://t.me/RgR2022

Veröffentlicht am 13.07.2022.

MdL Heiner Illing besucht das Wasserwerk in Guntersblum


Trinkwasserversorgung in Rheinhessen – Daseinsvorsorge und Zukunftsthemen

Klimawandel und Extremwetterereignisse, Hitze- und Trockenperioden, demografischer Wandel und steigender Wasserbedarf werfen die Frage nach der sicheren Trinkwasserversorgung auf. Trinkwasser ist „das Lebensmittel Nummer 1“. Sichere Wasserversorgung und Nachhaltigkeit haben daher höchste Priorität. Wie steht es um die Wasserversorgung in Rheinhessen? Darüber informierte sich der Landtagsabgeordnete Heiner Illing bei seinem Besuch im Wasserwerk Guntersblum. Als kompetenter Ansprechpartner stand ihm Ronald Roepke, Geschäftsführer der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (wvr), zur Verfügung.

Ronald Roepke und Pressesprecherin Nicole Kähler empfingen den Landtagsabgeordneten im historischen Pumpwerk Guntersblum. In einer Power-Point-Präsentation bot Roepke umfangreiche Informationen zum Versorgungsgebiet der wvr, imposante Zahlen und technische Details zur Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers.

Als zweitgrößter Trinkwasserversorger in Rheinland-Pfalz (RLP) beliefert die wvr mehr als 230.000 Menschen in der Region mit Trinkwasser, wenn man die Weiterverteiler miteinbezieht, sprechen wir sogar von 300.000 Menschen. Mit 128 Beschäftigten werden 102 Ortsgemeinden und Stadtteile versorgt. Dafür werden jährlich rund 15 Millionen m³ Wasser gefördert. Mehr als 90 Jahre wurde das Rohwasser bei der wvr ausschließlich aus Quellen und Grundwasser gewonnen, so Roepke. Gegenwärtig erfolge die Wassergewinnung zu drei Prozent über Quellen, 15 Prozent über Brunnen und 82 Prozent über Uferfiltrat aus dem Rhein. An den Standorten Bodenheim und Guntersblum wurden zu diesem Zweck in Rheinnähe Brunnengalerien mit jeweils zehn Uferfiltratbrunnen errichtet. Die übrigen Gewinnungsanlagen im Versorgungsgebiet sind weiterhin in Betrieb, soweit es die Wasserqualität zulässt. Jährlich werden heute die rund 15 Millionen m³ Wasser aus insgesamt 36 Brunnen und sieben Quellfassungen gewonnen. Insgesamt » weiterlesen

Veröffentlicht am 10.07.2022.