Heiner Illing

Magischer Ort in Rheinhessen

MdL Heiner Illing besucht das „Zaubergewölbe“ in Ober-Flörsheim

Ende April wurde das „Zaubergewölbe“ in Ober-Flörsheim vom Magischen Zirkel von Deutschland mit dem Titel „Magischer Ort“ ausgezeichnet. Die Zauberbühne des Magiers Fabian Kelly wurde damit in den Reigen der besten Zaubertheater der Nation aufgenommen. Anlass für Landtagsabgeordneten Heiner Illing, den Magischen Ort zu besuchen und Fabian Kelly persönlich zu gratulieren.
2019 wurde das „Zaubergewölbe“ des Anwesens in der Alzeyer Straße 26 nach dreijähriger Sanierungszeit eingeweiht. „Herzlich willkommen in unserem magischen Kuhstall!“, begrüßt Kelly den Landespolitiker. Wer das Kreuzgewölbe betritt, meint, in einer anderen Welt zu sein. Kelly hat das Kleinod, das aussieht wie eine kleine Kirchenkathedrale, professionell und originell ausgestattet: mit moderner Technik, historischen Kirchenbänken und Accessoires mit Geschichte. Alte Heurechen haben Wiederverwendung als Weingläserschiene hinter der Theke gefunden. Man erkennt sofort Kellys Liebe zum Detail. Klein und kuschelig bietet das Zaubergewölbe Platz für 65 Gäste. Die Zuschauer sind hautnah dran. „Die letzte Reihe mit den alten Kirchenbänken aus der Oppenheimer Katharinenkirche ist besonders beliebt!“, erzählt Kelly. Den Raum habe er bewusst flexibel gehalten: flexible Bühne, flexible Bestuhlung, etwa für Close-Up Spezialisten mit Zaubertricks zum Greifen nah.
Kelly zeigt in seinem Zaubergewölbe nicht nur eigene Shows, sondern präsentiert auch einige der besten Zauberkünstlerinnen und Zauberkünstler aus ganz Deutschland und der Schweiz. Die ursprüngliche Idee einer Kleinkunstbühne hatte er verworfen: „Ich bin nun mal Zauberer und verfüge über ein tolles Netzwerk! Mit meiner Zauberbühne möchte ich die beste Zauberei im Umkreis bieten!“ Aber Kelly ist noch viel mehr: unter dem Dach von Kelly Entertainment vereint er Zauberei, Eventdinner und Showproduktion. „Event, Konzept, Regie, Gastro, Dienstleistung – Full-Service aus einer Hand!“ Heute sind 30 Mitarbeiter im Team. „Ein mittelständischer Betrieb!“, staunt Illing über die Bandbreite der maßgeschneiderten Konzepte und „Rundum-Sorglos-Pakete“ von Kelly Entertainment.
Heimatverbundenheit, Netzwerk, Fachgespräche, Austausch, viele Parallelen, die Illing, der auch Bürgermeister in Gau-Odernheim ist, zu Kelly‘s Profession erkennt. Als Landtagsabgeordneter ist Heiner Illing das Bindeglied nach Mainz und Sprachrohr für die Anliegen der Bürger in seinem Wahlkreis: „Ich bin für jeden da. Meine Tür ist immer offen!“

Veröffentlicht am 10.07.2025.

Guter Schritt für gute Versorgung unserer Jüngsten

Landtag beschließt Landkinderarzt-Quote für Rheinland-Pfalz

„Eine gute und flächendeckende Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche auch im ländlichen Raum: Die Einführung der Landkinderarzt-Quote ist ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung, um Kapazitäten auszubauen und die Versorgung auch zukünftig sicherzustellen. Denn mit der Quote schaffen wir die notwendigen Anreize und die angemessene Attraktivität für junge Menschen, in der Kinder- und Jugendmedizin zu praktizieren. Sie kann uns 14 bis 16 neue Kinderärztinnen und Kinderärzte pro Jahr bringen.“ Das hat der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Oliver Kusch, in seiner heutigen Rede zum Gesetzentwurf der Landesregierung betont. Dieser regelt Änderungen der Vorschriften zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Gebieten mit besonderem Bedarf.

„Mit dem neuen Gesetz werden drei Prozent der Medizinstudienplätze in Rheinland-Pfalz an Studentinnen und Studenten vergeben, die sich auf eine Weiterbildung im Bereich der Kinderheilkunde sowie auf eine ambulante ärztliche Tätigkeit als Kinder- und Jugendärztin oder -arzt in Gebieten mit besonderem öffentlichen Bedarf festlegen. Mit der Aufnahme des Medizinstudiums gehen die Studierenden dann die Verpflichtung ein, nach Erlangen ihres Facharzttitels für zehn Jahre eine kinder- und jugendärztliche Tätigkeit in eben diesen Gebieten aufzunehmen und auszuüben“, erklärte Kusch. Neben der Einführung der Landkinderarzt-Quote und der Entbudgetierung der niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte brauche es zudem noch weitere, zielgerichtete Maßnahmen, die ineinandergreifen und somit eine bestmögliche Versorgung für Kinder und Jugendliche überall in Rheinland-Pfalz gewährleisten. „Das aktuelle Gesetz ist das neueste Beispiel für die intelligente und wirksame Gesundheitspolitik für Rheinland-Pfalz, die wir als SPD-Fraktion gemeinsam mit der Landesregierung weitervorantreiben“, so Kusch.

Veröffentlicht am 04.07.2025.

Rheingrafenschule Wörrstadt Pilotschule mit dem Pflichtfach Informatik

Wie Landtagsabgeordneter Heiner Illing mitteilt, gehört die Rheingrafenschule Wörrstadt zu den 28 Pilotschulen in Rheinland-Pfalz, die zum Schuljahr 2025/26 mit dem Pflichtfach Informatik starten.

„Ob im ,normalen‘ Internet oder auf Sozialen Netzwerken – Kinder und Jugendliche brauchen Medienkompetenz, um sich in einer immer mehr vom Digitalen bestimmten Welt von heute und morgen zurechtzufinden“, sagt der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber. Wer surft, muss wissen, wie das World Wide Web funktioniert. Wer auf Insta, Tiktok oder Snapchat postet oder chattet, muss wissen, was ein Algorithmus ist und wie der wirkt.“ Dabei gehe es um viel mehr als Nullen und Einsen. Es geht um das Grundverständnis von Digitalität. Auch um die Frage: wo sind meine Daten und sind sie sicher? Das geht über die bloße Nutzung von digitalen Geräten hinaus. „Das müssen wir allen jungen Menschen vermitteln!“, betont Illing. Denn Digitalität ist ein immer größer werdender Baustein von sozialer Teilhabe und damit von Bildungsgerechtigkeit. Zudem stärkt digitale Kompetenz immer auch Demokratiebildung.

Rheinpfalz-Pfalz hat in den vergangenen 15 Jahren digitale Bildung und Medienkompetenz im Schulalltag massiv ausgebaut und dafür ein sehr breites Angebot geschaffen – vom Programm „Medienkompetenz macht Schule“ über KI bis zum Digitalen Bücherregal. „Jetzt wird auch das Fach Informatik und damit die digitale Grundbildung weiter gestärkt“, begrüßt Illing die schrittweise Einführung von Informatik als Pflichtfach, bis zum Schuljahr 2028/2029 dann an allen weiterführenden Schulen im Land.
„Bei der Einführung des Faches werden Ministerium und Schulaussicht die Schulen ganz stark begleiten und unterstützen“, sagte Minister Teuber und sprach dabei insbesondere die digitale Ausstattung und die Lehrkräfteausbildung an. In Rheinland-Pfalz seien in den vergangenen Jahren rund 460 Millionen Euro in die digitale Infrastruktur der Schulen geflossen. Auch mit Blick auf das Pflichtfach Informatik sollen die DigitalPakt-Mittel verstetigt werden.
Der Rheingrafenschule, ihrer Schulleiterin Natalie Ahl und den Lehrkräften wünscht Heiner Illing viel Erfolg bei der Einführung des neuen Faches und der praxisnahen Verankerung im Alltag der Schülerinnen und Schüler.

Veröffentlicht am 01.07.2025.

Starkes Zeichen des Parlaments für eine wehrhafte Demokratie

Gesetz gegen Finanzierung von Verfassungsfeinden wird in Landtag eingebracht

„Der Kerngedanke hinter dem Fraktions- und Abgeordnetengesetz, das wir geschlossen aus der demokratischen Mitte heraus in den rheinland-pfälzischen Landtag einbringen, ist der Schutz des Parlaments als Herzkammer der Demokratie.“ Mit diesen Worten haben die Parlamentarischen Geschäftsführer Martin Haller (SPD-Landtagsfraktion), Marcus Klein (CDU-Landtagsfraktion), Carl-Bernhard von Heusinger (Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Marco Weber (FDP-Landtagsfraktion) den heute vorgestellten Gesetzentwurf zur Änderung des Abgeordneten- und des Fraktionsgesetzes Rheinland-Pfalz kommentiert. „Eine Beschäftigung im Parlament, im Herzen unserer Demokratie, ist mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen unvereinbar. Verfassungsfeindliche Personen dürfen in diesem Kontext daher nicht vom Staat finanziert werden. Mit dem Gesetz schaffen wir die rechtliche Grundlage, dies zu begrenzen. Dies ist ein starkes Zeichen des Parlaments für eine wehrhafte Demokratie.“

Der Gesetzentwurf wurde vom Wissenschaftlichen Dienst des Landtags erstellt. Er sieht im Kern vor, dass Mitarbeitende von Landtagsfraktionen oder Landtagsabgeordneten von einer staatlichen Finanzierung ausgeschlossen werden, wenn sie erwiesen verfassungsfeindlich sind. Dazu wird die parlamentsspezifische Zuverlässigkeit der Personen nach im Gesetz festgelegten Kriterien in Zusammenarbeit mit dem Bundeszentralregister, Auskünften beim Landeskriminalamt (LKA) und der Verfassungsschutzbehörde Rheinland-Pfalz überprüft. Die Entscheidung liegt dann beim Präsidenten des Landtags. „Uns als demokratische Fraktionen ist es wichtig, dass die zugrundeliegenden Bewertungen nach transparenten und nachvollziehbaren Maßstäben erfolgen. Wir sind als Fraktionen der demokratischen Mitte fest entschlossen, diese vom Wissenschaftlichen Dienst in einem Gutachten bestätigte verfassungsrechtliche Möglichkeit zur Bekämpfung von Extremismus als erstes Parlament in Deutschland entschlossen und konsequent zu nutzen“, betonten Haller, Klein, von Heusinger und Weber einmütig.

Veröffentlicht am 05.06.2025.

MdL Heiner Illing im Gespräch mit PHK Carsten Schuler, dem neuen Leiter der Polizeiwache Wörrstadt

Im Rahmen seiner Wahlkreisarbeit besuchte Landtagsabgeordneter Heiner Illing die Polizeiwache Wörrstadt, um Carsten Schuler als neuen Leiter willkommen zu heißen und sich im persönlichen Gespräch über den Sicherheitsbereich zu informieren. Seit Jahresbeginn führt der Polizeihauptkommissar die Geschäfte. Als Nachfolger von Stefan Landvogt, der Ende Dezember in den Ruhestand versetzt wurde, bringt der 43-Jährige frischen Wind in seine neue Dienststelle. Zuvor war Schuler für ein Jahr stellvertretender Leiter der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim, davor als Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Ingelheim eingesetzt. Die ersten 12 Jahre seiner Laufbahn erlebte er an der Polizeiinspektion Mainz: „Die Mainzer Altstadt ist ,meine polizeiliche Heimat‘ “, erinnert sich Schuler an Streife fahren und Polizeiarbeit im Schichtdienst. Den Polizeiberuf bezeichnet er als „sehr sozialen Beruf“. „Irgendwie sind wir eine Familie. Die Kollegen sind motiviert und machen ihre Arbeit gerne!“ Ihre Fähigkeiten zu sehen und zu fördern, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass das so bleibt, sieht der Polizeichef als seine Hauptaufgabe. „Personalverantwortung bedeutet alle Leute mitnehmen!“, bestätigt Illing.

Ob ein Generationenwandel spürbar sei? Derzeit sei es eine gute Mischung aus „alten Erfahrenen“ und vielen Jungen, so Schuler. Personalentscheidungen würden von der Polizeiinspektion Alzey getroffen. Umso wichtiger ist Schuler der Austausch mit Hans-Günther Nagel, dem Leiter der PI Alzey, der regelmäßig die Wörrstädter Einheit besucht. Jede Polizeiwache habe andere Öffnungszeiten. So übernehme die PI Alzey die Nachtdienste, und bei größeren Delikten würden die Ermittlungen dorthin übergeben. Der regelmäßige Austausch mit der PI Alzey und anderen Dienststellen sei auch wichtig, um gemeinsame Standards zu entwickeln. Zum Dienstgebiet der Wörrstädter Wache gehören die VG Wörrstadt und die VG Wöllstein. Unfälle und Straftaten aufnehmen sind wie überall im Polizeidienst die Aufgaben des Teams. Zudem gebe es in jeder Verbandsgemeinde einen Bezirksbeamten, der durch seine Präsenz in der Öffentlichkeit die bürgernahe Schnittstelle zwischen der Polizei und den Bürgern bilde. Als Ortsbürgermeister von Gau-Odernheim ist Illing auch in Kontakt mit Bezirksbeamten. Die Flächenpräsenz sei am Lande anders als in der Stadt zu beurteilen. „Es ist wichtig, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken“, betont der Landespolitiker. „Haben Sie ein Anliegen, das ich nach Mainz mitnehmen kann?“, fragt Illing, der als Landtagsabgeordneter das Sprachrohr zum rheinland-pfälzischen Parlament bildet. Einige Wünsche für seine neue „schöne Dienststelle“ hätte Carsten Schuler schon. Was Einsatzmittel und Ausstattung betrifft, sei das Land Rheinland-Pfalz gut aufgestellt. Was die IT betrifft, die Infrastruktur, die Räume, so gebe es auf jeden Fall Verbesserungsbedarf. „Eine Dienststelle muss auch Wohlfühlort sein!“, bestätigt Heiner Illing.

Veröffentlicht am 03.06.2025.

Zuwendungen aus dem Dorferneuerungsprogramm für Freimersheim

Wie Landtagsabgeordneter Heiner Illing mitteilt, erhält die Ortsgemeinde Freimersheim eine Zuwendung aus dem Dorferneuerungsprogramm 2025. Der von Innenminister Michael Ebling gewährte Betrag von 28.700 Euro ist dem Umbau der „Alten Schule“ zum Gemeindetreff gewidmet. Heiner Illing wünscht der Gemeinde gutes Gelingen bei der Umsetzung des Projektes.

Veröffentlicht am 03.06.2025.

Besuch im Mainzer Landtag auf Einladung von Heiner Illing

Als Dank für ihre tolle Arbeit vor Ort lädt MdL Heiner Illing mehrmals im Jahr ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger aus dem Alzeyer-Land zum Besuch im Landtag Rheinland-Pfalz ein. Dieses Mal hatten Mitglieder des SPD-Ortsvereins Alzey und ehrenamtlich Tätige aus dem Landkreis die Einladung des Landtagsabgeordneten angenommen, um einen Blick in die „Herzkammer der Demokratie“ zu werfen. Die Fahrt in die Landeshauptstadt erfolgte mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nach einer Einführung in die Plenarsitzung des Landtags, einer Erläuterung der Abläufe und kleinen Führung durch das Deutschhaus konnten die Gäste von der Besuchertribüne aus an der Plenarsitzung teilnehmen und die Debatten verfolgen. Anschließend stand Illing seinen Gästen in einem persönlichen Austausch Rede und Antwort zu seiner Person und seinen Aufgaben als Landtagsabgeordneter. Illing ist Vorsitzender des Petitionsausschusses und der Strafvollzugskommission, gehört dem Wirtschafts- und Umweltausschuss an und ist zudem tierschutzpolitischer Sprecher.

Der Landespolitiker gab weitere interessante Einblicke in die parlamentarische Arbeit. „In den Fachausschüssen bereiten die Abgeordneten die in den Landtag eingebrachten Anträge und Gesetzentwürfe für die abschließende Beratung im Parlament vor“, erklärte Illing. Ebenso erläuterte er seine Arbeit im Wahlkreis: als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, im direkten Gespräch „vor Ort“ ist er das Bindeglied zwischen Landkreis und Mainz, das Sprachrohr zum rheinland-pfälzischen Parlament. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Der Landtagsabgeordnete hatte zum Mittagessen im Restaurant „Esszimmer im Landtag“ eingeladen. „Das war en interessante unn scheene Daach, so ebbes muss mer mo gemach hunn!“, bedankten sich die Gäste bei Heiner Illing für die spannenden Einblicke hinter die Kulissen der „Werkstatt der Demokratie“.

Veröffentlicht am 02.06.2025.