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Rheinland-Pfalz verbannt Reichsflaggen aus der Öffentlichkeit

In einem Schreiben hat Innenminister Roger Lewentz den SPD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Schweitzer heute über Möglichkeiten eines Reichsflaggen-Verbots in Rheinland-Pfalz informiert. Dieser hatte den Innenminister im September darum gebeten, ein umfassendes Verbot aller Erscheinungsformen der Reichsflagge prüfen zu lassen. Dazu erklärt Alexander Schweitzer:

 „Wer Reichs- und Reichskriegsflaggen in der Öffentlichkeit schwenkt, bringt damit seine verfassungsfeindliche Haltung zum Ausdruck. Reichs- und Reichskriegsflaggen sind das gemeinsame Erkennungszeichen von Rechtsextremen, Rassisten und Verfassungsfeinden und stehen für die Verachtung unserer Grundwerte von Demokratie, Freiheit und Toleranz. Mit dem heutigen Tag verbannt Rheinland-Pfalz die Reichsflagge aus der Öffentlichkeit. Einen entsprechenden Erlass hat Innenminister Roger Lewentz heute an die rheinland-pfälzischen Polizei- und Ordnungsbehörden herausgegeben. Das Schreiben aktualisiert einen Erlass aus dem Jahr 1998, der bereits das Zeigen der Reichskriegsflagge in Rheinland-Pfalz unterbindet. Ich danke Innenminister Roger Lewentz für sein schnelles und konsequentes Handeln. Mit dem Erlass herrscht nun Klarheit, dass jede Form der Reichs- und Reichskriegsflagge in Rheinland-Pfalz in der Öffentlichkeit unzulässig ist. Das unerträgliche Symbol der Demokratiefeinde wird damit endgültig aus der Öffentlichkeit verschwinden.“

Veröffentlicht am 09.10.2020.

Neues Feuerwehrgesetz verbessert Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf

Der Landtag hat heute in erster Lesung über das Landesgesetz zur Änderung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes beraten. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans Jürgen Noss:

„Die Blaulichtfamilie ist eine entscheidende Säule unserer Sicherheit in Rheinland-Pfalz. Die Mitglieder der Blaulichtfamilie in Rheinland-Pfalz erledigen ihre Aufgaben mit großer Motivation und Einsatzbereitschaft, viele von ihnen im Ehrenamt. Im Mittelpunkt der heute eingebrachten Änderungen des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes steht daher die bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf. Ziel der Novelle ist es, ehrenamtliche Tätigkeit und berufliche Verpflichtungen noch besser in Einklang zu bringen. Durch eine klare Definition der Kernaufgaben der Feuerwehr soll die Unterstützung der Arbeitgeber für das ehrenamtliche Engagement ihrer Beschäftigten erhöht und die bewährte Partnerschaft zwischen Feuerwehr und Wirtschaft gestärkt werden. Unter anderem regelt der Gesetzentwurf, dass ehrenamtliche Feuerwehrangehörige während der Arbeitszeit künftig nicht mehr für feuerwehrfremde Aufgaben ausrücken müssen. Die Verfügbarkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Einsätze der Feuerwehr kann zusätzlich in öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Kommunen festgehalten werden. Das schafft Planungssicherheit für die Wirtschaft und stärkt die Unterstützung für das Ehrenamt.“

Noss weiter: „Das Brand- und Katastrophenschutzgesetz hat in den letzten Jahren mehrere Anpassungen erfahren. Auch bei der vorliegenden Gesetzesnovelle geht es darum, praxistaugliche und bestmögliche Rahmenbedingungen für den Einsatz der Brand- und Katastrophenschützer zu schaffen. Eine wichtige Änderung im Sinne der Gemeinden ist die Vereinfachung der Abrechnungsverfahren: Der unangemessen hohe Bürokratieaufwand der Verwaltungen wird durch ein einfacheres Abrechnungssystem abgelöst. Um dem Einsatzkräftemangel bei den Wehren entgegenzuwirken, erhalten Gemeinden mit der Gesetzesänderung zudem die Möglichkeit, die Altersgrenze für aktive Feuerwehrangehörige von 63 auf 67 Jahre anzuheben.“

Veröffentlicht am 08.10.2020.

Rheinland-Pfalz bekommt modernstes Nahverkehrsgesetz Deutschlands – Oster: ÖPNV wird erstmals kommunale Pflichtaufgabe

Der rheinland-pfälzische Landtag hat heute in erster Lesung über die Novelle des Nahverkehrsgesetzes debattiert. Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Benedikt Oster:

„Mit dem neuen Nahverkehrsgesetz setzt Rheinland-Pfalz bundesweit Maßstäbe. Es wird das modernste Nahverkehrsgesetz Deutschlands sein. Als erstes Bundesland erhebt Rheinland-Pfalz den gesamten öffentlichen Nahverkehr zur kommunalen Pflichtaufgabe. Die öffentliche Mobilität wird damit auf eine starke finanzielle Grundlage gestellt, die die Mobilitätswende in Rheinland-Pfalz weiter beschleunigen wird. Von der Stärkung des Nahverkehrsnetzes werden insbesondere Pendlerinnen und Pendler profitieren: Das bestehende ÖPNV-Netz wird um eine Vielzahl an neuen, attraktiven Mobilitätsangeboten erweitert. Die Einführung eines einheitlichen Ticketing-Systems wird für mehr Transparenz bei Tickets und Tarifen sorgen. Über alle Landesteile und Verkehrsträger hinweg wird es künftig einen gemeinsamen Verbundtarif geben.“

Oster weiter: „Das neue Nahverkehrsgesetz trägt den Ansprüchen an eine nachhaltige und moderne Mobilität umfassend Rechnung. In den vergangenen Monaten haben Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Verkehrsunternehmen, Gewerkschaften, Interessengruppen und Kommunen die Möglichkeit genutzt, zum Gesetz Stellung zu beziehen. Auf diesem Weg konnte weitere Klarstellungen und Verbesserungen Berücksichtigung im Gesetzentwurf finden, etwa die Stärkung der Beschäftigten der Verkehrsunternehmen oder die Ausweitung des Beteiligungsverfahrens bei der konkreten Ausgestaltung des ÖPNV.“

Veröffentlicht am 08.10.2020.

Schweitzer: Landeshaushalt 2021 steht für Zusammenarbeit, Verantwortung und Zuverlässigkeit

Der Landtag Rheinland-Pfalz hat heute in erster Lesung über den Landeshaushalt 2021 beraten. In der Haushaltsdebatte sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer:

„Der Regierungsentwurf der SPD-geführten Landesregierung für den Landeshaushalt 2021 steht für verlässliches und verantwortungsvolles Handeln in unruhigen Zeiten. Zusammenarbeit, Verantwortung und Zuverlässigkeit sind Anspruch der Landesregierung von Malu Dreyer, und sie sind Leitplanken des rheinland-pfälzischen Krisenmanagements. Nie war der Dialog zwischen Land und Kommunen intensiver, nie war das Zusammenwirken aller staatlichen Ebenen enger. Mit zwei Nachtragshaushalten haben wir schnell, verlässlich und kraftvoll auf die Krise reagiert, das Gesundheitssystem und die Wirtschaft gestärkt sowie die Kommunen unterstützt. Mit dem Etat für das kommende Jahr schaffen wir Stabilität in Kernbereichen der Landespolitik und stellen die richtigen Weichen in Zukunftsfeldern: Für handlungsfähige Kommunen und ein modernes Gesundheitswesen, für gelingende Bildung von der Kita bis zur Hochschule, für einen starken Rechtsstaat und eine leistungsfähige Infrastruktur, für die Digitalisierung unserer Gesellschaft und zur Gestaltung der Transformation von Wirtschaft und Arbeit sowie zur Bewältigung des Klimawandels. 

Unser Alltag wird auch im kommenden Jahr durch die Pandemie geprägt sein. Der Etat für das Jahr 2021 ist dennoch kein Sparhaushalt, sondern ein Zukunftshaushalt. In einem weiterhin herausfordernden konjunkturellen Umfeld übernimmt die Landesregierung Verantwortung und legt erneut einen Schwerpunkt auf die Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit und den Erhalt der staatlichen Investitionstätigkeit. Der Corona-Schutzschirm für die Kommunen wächst mit dem Landeshaushalt auf nahezu eine Milliarde Euro an. Die Krankenhausinvestitionen werden in 2021 um 36,7 Millionen Euro angehoben. Daneben ist und bleibt der Bildungsbereich das Kernstück sozialdemokratischer Landespolitik: Für die gesamte Bildungskette von der Kita bis zur Hochschule sind nahezu 6,5 Milliarden Euro im Haushaltsentwurf vorgesehen. Die Investitionen in die frühkindliche Bildung steigen um mehr als 210 Millionen Euro, 378 neue Planstellen werden an den Schulen geschaffen. Auch in Pandemie-Zeiten gibt es keinen Rabatt bei der Sicherheit: Die Zahl der Polizistinnen und Polizisten wächst bis Ende 2024 auf rund 10.000 ausgebildete Beamtinnen und -beamten an.“

Schweitzer abschließend: „Kein Landeshaushalt verlässt das Parlament, wie er eingebracht wurde. Als Regierungsfraktionen werden wir uns in den kommenden Monaten intensiv mit den Vorschlägen der Ministerien befassen. Zur guten parlamentarischen Praxis in Rheinland-Pfalz gehört, dass die Fraktionen des Landtags im Haushalt eigene Akzente und Schwerpunkte setzen werden.“

Veröffentlicht am 08.10.2020.

Landtagsanhörung bestätigt Haltung der SPD-Fraktion zu Sonntagsöffnungen

In seiner heutigen Sitzung hat der Sozialpolitische Ausschuss des Landtags die Expertenanhörung zum Gesetzentwurf der CDU-Landtagsfraktion zu verkaufsoffenen Sonntagen in Rheinland-Pfalz ausgewertet. Dazu erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Sven Teuber:

„Wir wissen, dass die Folgen der Corona-Maßnahmen für den Einzelhandel bis heute schwer nachwirken. Es ist jedoch zu kurz gesprungen, diese Problemlagen auf dem Rücken der Beschäftigten und auf Kosten des wertvollen Sonntagsschutzes lösen zu wollen. Beim Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer darf es keinen Corona-Rabatt geben. Gemeinsam mit Kirchen und Gewerkschaften sind wir uns einig, dass der arbeitsfreie Sonntag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen hohen Stellenwert hat. Wer an sechs Tagen in der Woche ackert, viele sogar bis 22 Uhr, hat einen garantierten Ruhetag verdient. Weiteren Sonntagsöffnungen stehen wir als SPD-Fraktion daher äußerst skeptisch gegenüber. Auch in der Expertenanhörung im Sozialpolitischen Ausschuss des Landtags wurden erhebliche inhaltliche und formale Zweifel am Gesetzentwurf der CDU-Fraktion geäußert. Eine Änderung des Ladenschlussgesetzes, wie sie die CDU-Fraktion anstrebt, ist weder verfassungskonform umsetzbar noch sachlich geboten. Das CDU-Vorhaben, anlasslose Sonntagsöffnungen zuzulassen, wurde von der Mehrheit der Anzuhörenden daher abgelehnt.“

Teuber weiter: „Nach dem Ladenschlussgesetz können Kommunen in Rheinland-Pfalz dem Handel bereits heute an vier Sonntagen im Jahr eine Sonntagsöffnung ermöglichen. Der Anlassbezug der Sonntagsregelung ist mehrfach durch höchstrichterliche Rechtsprechung bestätigt worden. Auch die jüngsten Entscheidungen in Berlin und Nordrhein-Westfalen zu den Sonntagsöffnungen unterstreichen die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen, an die auch der Gesetzgeber in Rheinland-Pfalz gebunden ist. Eine Aufhebung des Anlassbezugs bei den Sonntagsöffnungen ohne verfassungsrechtliche Grundlage, wie von der CDU-Fraktion gefordert, würde den Kommunen und dem Handel die bestehende Rechtssicherheit bei der Sonntagsregelung nehmen. Dies würde unserem Bestreben nach lebendigen Städten mit einem starken Handel nicht gerecht werden.“

Veröffentlicht am 29.09.2020.

Besuch einer Parallelwelt

MdL Heiner Illing vor Ort in der JVA Rohrbach

Auch Bereiche, die unsere Gesellschaft gerne ausklammert, liegen dem Landtagsabgeordneten Heiner Illing  am Herzen. So stattete er der in seinem Wahlkreis liegenden JVA Rohrbach in Wöllstein einen Besuch ab, um sich vor Ort über die Arbeit dieser wichtigen Einrichtung zu informieren. „387 Männer und 65 Frauen befinden sich derzeit im geschlossenen, 17 Männer und zwei Frauen im offenen Vollzug der JVA“, erläuterten der leitende Regierungsdirektor Norbert Henke und die in Kürze sein Amt übernehmende Regierungsdirektorin Annabel Franzen dem Abgeordneten bei einem Rundgang. Bis zu fünf Jahre, je nach Landgerichtsbezirk, betrage die maximale Haftzeit der Insassen.

Corona beeinflusst auch diese Einrichtung und ihre Organisation. So wurden die Besuchszeiten coronabedingt auf eine Stunde pro Monat reduziert und Telefonate der Gefangenen dürfen nur nach Genehmigung stattfinden.

Moderner Strafvollzug sieht vor, dass Straffälligen ein „Neustart“ in ein neues, gesellschaftskonformes Leben ermöglicht werden soll. Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten werden für den Hauptschulabschluss, Lagerlogistik und Malerarbeiten angeboten. Zusätzlich gibt es interne Arbeitsplätze in Küche, Reinigung und Landschaftspflege. Zur Abrundung werden Beschäftigungen in Werkshallen und arbeitstherapeutischen Gruppen ermöglicht.

Die medizinische allgemein- und zahnärztliche Versorgung ist durch Ärzte vor Ort gesichert und wird durch fünf » weiterlesen

Veröffentlicht am 29.09.2020.

Offener Tagestreff durch Corona gebremst

MdL Heiner Illing vor Ort im Mehrgenerationenhaus

Im Rahmen seiner Wahlkreisarbeit besuchte Landtagsabgeordneter Heiner Illing das Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Schlossgasse 13. Das geräumige Anwesen mit straßenseitig großem Schaufenster eröffnet Einblick in das sonst so belebte Café-Bistro. Doch coronabedingt ist der offene Treff noch immer gebremst. Normalerweise ist das Bistro vor allem montags während der Flüchtlingsberatung stark frequentiert.

„Leider können wir Ihnen heute nur ein leeres Haus zeigen!“, bedauerte Regionalleiterin Sandra Körbes, die den Landespolitiker gemeinsam mit Klaus Engelberty, Gesamtleiter des Diakonischen Werkes Rheinhessen, empfing und durch das Gebäude führte. Zimmer  für Krabbelgruppen, Elterncafé, Strick-Gruppe, Seniorencafé, Spielenachmittag und viele andere familienorientierte Aktivitäten und Dienste für Jung und Alt, die vor allem ehrenamtlich angeboten werden.

Die Räume warten darauf, wieder belebt zu werden. Durch Corona sei weiterhin Vorsicht geboten, unterstrich Illing die Bedenken der Verantwortlichen. „In jeder Krise steckt eine Chance!“,  betonte  Körbes  optimistisch. „Wir befinden uns in einer Überleitung in eine neue Normalität!“ So konnten einzelne Angebote für einen festgelegten Personenkreis wieder hochgefahren werden: Selbsthilfegruppen treffen sich wieder, die Stillgruppe findet wieder statt, das offene Beratungscafé ruhe zwar, aber Einzeltermine könnten stattfinden.

Monika Niederauer, Mitarbeiterin in der Familienhilfe, freute sich, das von ihr und ihrem Sohn Jan betreute Lerncafé vorstellen zu können: ein Blended Learning-Deutschkurs über das VHS-Lernportal, das am 1. September diesen Jahres startete. Für diese flexible Lernform, die Präsenz-Termine mit Online-Phasen kombiniert, stehen im MGH vier Notebooks zur Verfügung. Nach einer Einführung in das » weiterlesen

Veröffentlicht am 25.09.2020.

Renato Mordo – Eine Geschichte von Verfolgung und Widerstand

Noch bis zum 31. Januar 2021 ist in der Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) die Ausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich. Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“ zu sehen. Eröffnet wurde diese gestern Abend durch Bernhard Kukatzki, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung und Landtagspräsident Hendrik Hering als Schirmherr der Ausstellung. Kulturminister Professor Dr. Konrad Wolf als Mitglied des Vorstands der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, welche die Ausstellung fördert, sprach ein Grußwort. Ausstellungskurator Torsten Israel führte in die Ausstellung ein. 

Die Ausstellung zeigt Stationen im Leben des Theater- und Opernregisseurs Renato Mordo, der Ende 1932 Deutschland auch wegen antisemitischer Anfeindungen verließ. Erste Station war Prag. 1939 floh er nach Griechenland. Dort war er Mitgründer der Griechischen Nationaloper in Athen und förderte die junge Opernsängerin Maria Callas. Er überlebte das griechische KZ Chaidari bei Athen und verfasste dazu ein Theaterstück. Bevor er von 1952 bis 1955 Leiter der Mainzer Oper war, arbeitete er nach dem Krieg an Theatern in der Türkei und in Israel. Einen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Darstellung der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg, deren katastrophalen Auswirkungen auf das Land und die individuellen Folgen für Renato Mordo.

Gegen das Verschweigen und Verdrängen

Landtagspräsident Hendrik Hering bezeichnete die Lebensgeschichte von Renato Mordo als eine Geschichte, die einerseits geprägt war von Verfolgung, Flucht, Folter und Exil. „Andererseits ist es aber auch eine Geschichte von außergewöhnlicher Kraft, von Durchhaltewillen und künstlerischer Berufung“, sagte Hendrik Hering. Renato Mordo sei » weiterlesen

Veröffentlicht am 25.09.2020.